Montag, 21. Oktober 2013
Endlich mehr in der Hose? - Halbmarathon in Madgeburg
Die Frage muss erlaubt sein - Eine Einschätzung zum Halbmarathon in Magdeburg gibt es auf der Homepage
Sonntag, 29. September 2013
Glocknerkönig
Wenigstens das hat geklappt.Gestern bin ich DEN Alpenpass gefahren, der mich überhaupt zum Radfahren in den Bergen verleitet hat. Auf der Rückahrt vom IRONMAN Kärnten 2009 sind wir seinerzeit über Heiligenblut über die Großglockner Hochalpenstraße nach Bruck, also aus dem Süden in den Norden nach Hause gefahren. Damals haben mich die vielen Radfahrer beeindruckt, die diesen Berg auf sich genommen haben. Gleich ob mit dem Mountainbike, Brötchen-hol-Fahrrad oder Rennrad. Seit dem habe ich ja auch schon einige Pässe mit dem Rad überquert, aber gerade dieser für mich wichtige, fehlte mir noch in meiner kleinen und bescheidenen Sammlung. Österreichs höchster asphaltierter Pass misst 2.504 Meter ünN am Hochtor, einem kurzen Tunnel auf dessen Gegenseite man einen völlig neuen Blick auf die karge Bergwelt erhält.
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Samstag, 31. August 2013
Es wird nichts
Ich muss wohl an beide Marathons bereits jetzt einen Haken machen. Ich quäle mich auf meinen Trainingsrunden meistens mehr schlecht als recht über den Kurs. Die Schmerzen aus der Bandscheide werden wieder stärker und nehmen mir den Spaß am Laufen. Irgend etwas anderes schleppe ich auch noch mit mir herum, nur weiß ich nocht nicht genau, was mir das das Leben schwer macht. Ich komme viel zu schnell "aus der Puste" und fühle mich "eingeschnürt".
In Münster werde ich auf keinen Fall starten, den Wettkampf in Magdeburg kann ich auf einen Halbmarathon umbuchen.
Diese Saison ist total dumm gelaufen. Ich bin vollkommen unzufrieden und vor allem ohne jede Motivation. Beim Radfahren bin ich deutlich hinter meinen Erwartungen zurück geblieben. Nach der Transalp bin ich kaum noch gefahren und habe mich auf das Laufen konzentriert - das Ergebnis steht oben. Nun hoffe ich darauf, dass ich noch eine schöne Radtour Ende September / Anfang Oktober machen kann: Die Großglockner Hochalpenstraße würde ich sehr gerne fahren. Sie ist ja schließlich der Grund, warum ich Berge fahre.
Freitag, 2. August 2013
Marathonvorbereitung

Ich fürchte, ich habe meine Fähigkeiten diesmal überschätzt. Genau 5 Wochen bleiben mir noch bis zum Münster-Marathon, 10 bis zu dem in Magdeburg.
Mal ganz abgesehen von den Schmerzen reichen momentan Ausdauer und Geschwindgkeit gerade einmal für einen soliden Halbmarathon, den ich auf flacher Strecke vielleicht in 1:35h absolvieren könnte. Das wäre der langsamste HM ever.
Derzeit trainiere ich nach dem Motto "Nur viel hilft viel". Wobei "derzeit" auch nur eine Momentaufnahme der letzen 9 Tage ist. Da ist es mir nämlich gelungen, innerhalb von 7 Tagen 81 KM zu laufen. 3x HM und ein etwas kürzeres Stück um den Feldmarksee von 17 KM. Das ist umsomehr beachenswert, als das ich einen solchen Wochenumfang schon ewig nicht mehr geschafft habe - aber so fühle ich mich dann auch :-( Was vor Jahren abslut normal war, ist heute zeitweilig schon eine Qual. Immerhin bin ich in 12 Tag 4 Halbmarathons gelaufen.
Über einen Start in Münster werde ich wohl erst in den Tagen unmittelbar davor entscheiden. Vielleicht lasse ich es doch besser bei 1-2 Halbmarathons und hoffe auf einen besseren Trainingsstand im Oktober. Mal sehen....
Das Rad fahren habe ich hinten angestellt. Da wird wird sich in diesem Sommer nicht mehr viel tun.
Trotzdem machen mr die jüngsten Triathlonübertragungen und Reportagen im TV und Livestrams im Internet etwas Lust, mich auch damit wieder zu beschäftigen. Nur radeln oder nur laufen ist auch irgendwie langweilig.
In den letzten Wochen hatte ich auf meinen Reisen oft Gelegenheit, meinen Lesestau abzuarbeiten und liegengebliebende Bücher bzw. Zeitschriften zu lesen. Es geht dabei, wen wundert es, um Radfahren. Die Bücher von Tyler Hamilton und Bjarne Riis sind dabei lesenswert, besonders unter dem Aspekt der aktuellen Dopingnachweise und -geständnisse. Darauf muß ich hier nicht weiter eingehen. Es gibt genügend gute und noch mehr schlechte Informationsquellen im Netz zu diesem Thema.
Doping oder nicht: Treten müssen sie alle und aus einer hohlen Nuss wird durch Doping kein Tour-Sieger. Wobei ich hier das Thema überhaupt nicht schön reden will.
Für meinen Teil glaube ich daran, da der Radsport heute im Vergleich zum den verlogenen Jahren deutlich sauberer, aber nicht rein geworden ist. Das wird es nie geben. In keiner Sportart, ausser Taschenhalma. Vielleicht.
Die körperliche und mentale Leistung eines Zabels, Armstrongs, Ullrichs, Panatis oder wem auch immer ist dessen unbeachtet weiter hoch einzuschätzen. Angeklagt und verurteilt gehören sie m. E. allemal. Aber nicht bespuckt und gesteinigt als Individuen. Vergangenheit. Guckt auf die neue Generation. Es macht Spaß zuzusehen!
Die körperliche und mentale Leistung eines Zabels, Armstrongs, Ullrichs, Panatis oder wem auch immer ist dessen unbeachtet weiter hoch einzuschätzen. Angeklagt und verurteilt gehören sie m. E. allemal. Aber nicht bespuckt und gesteinigt als Individuen. Vergangenheit. Guckt auf die neue Generation. Es macht Spaß zuzusehen!
Auch die (deutschen) Schwimmer leisten derzeit wieder ausserordentliches bei der WM in Brasilien. Natürlich haben es mir die Freiwasserschwimmer m Thomas Lurz besonders angetan. 12 WM Medaillien hat Lurz insgesamt in seiner Karriere aus dem Wasser gefischt. Unglaublich.
Dienstag, 16. Juli 2013
Bedford - Bremen - Gelsenkirchen - Hamburg - Kopenhagen - Arras - Klaipeda
Dazwischen noch Sonthofen bis Gardasee und Linz. Ziemliche viele Stationen also, außerhalb von meiner Basis in Versmold. Das vorläufige Ende wird im September in München sein. Anschließend folgen wohl die ersten Nachschulungen.Seit gestern bin ich also in Klaipeda, unser östlichsten Speerspitze, um den Kollegen hier unsere neue Software näher zu bringen. Ich war schon sehr gespannt auf dieses Land - und bin nicht enttäuscht worden: Landschaft und Architektur erinnerten mich sofort an die Gegend in Süd-Schweden - was ich sehr mag.
Die Menschen hier scheinen sehr gastfreundlich zu sein, ob wohl der Tonfall der Stimme zumeist ehr grob und abweisend klingt. Leider verstehe ich im Gegensatz zu anderen eurpopäischen Sprachen im Grunde nichts - weder akustisch, noch kann ich viel von Schildern, Speisekarten oder anderen "Schriftstücken" sinnmäßig ableiten.
Die Städte scheinen sehr zwiegespalten zu sein. Zum einen zeigt der Einfluß der Europäischen Staatenunion ihren Einfluß in der subventionierten (Städte-)Entwicklung, auf der anderen Seite sind oft noch die Wuzeln vieler Ortschaften oder Ortsteile der ehemaligen Zugehörigkeit zur Sowjetunion erkennbar. Vielerorts scheint die Entwicklung in diesem Bereich stehen geblieben zu sein.
Dennoch halte ich dieses Land schon nach einem Tag für überaus besuchenswert.
Auf meiner Homepage habe ich die Berichte der ersten Etappen zur "Schwalbe TOUR Transalp powert by Sigma 2013" eingestellt. Der Rest folgt nach und nach.
Kurz zum Training: In der letzten Woche bin ich immerhin viermal gelaufen. Zum ersten Mal in diesem Jahr bin ich dabei über 60 Wochen-Kilometer gekommen. Das ist mir seeehr schwer gefallen. Körper und Muskeln sträuben sich gegen das Marathontraining. In dieser Woche tut sich nicht viel. Ich habe zwar meine Laufsachen dabei, könnte aber nur durch die Stadt rennen - nichts für mich. Bleibt also nur das Wochenende.
Keep on running
Sonntag, 7. Juli 2013
Zwei Wochen später...
Ich wollte mich nur mal melden ;-)
Die Transalp liegt seit gut einer Woche hinter Jaco und mir. Wir zwei sind nach einer extrem kalten und nassen Woche unfall- und pannenfrei wohlbehalten von Sonthofen über die Alpen nach Arco am Gardasee gecruised.
Für den Bericht dazu brauche ich wohl noch etwas Zeit und werde ihn auf der Homepage bereitstellen.
Für den Bericht dazu brauche ich wohl noch etwas Zeit und werde ihn auf der Homepage bereitstellen.
Auch wenn das Resultat am Ende nicht unseren Erwartungen entsprach, kann ich persönlich mir auf die Fahnen schreiben, nach dem ehemaligen Profi-Rennfahrer Jörg Ludewig mit meinem Partner Jaco der schnellste Versmolder gewesen zu sein. ;-) Immerhin waren wir mit 8 Starter aus Versmold, die meisten davon aus meinem Dörfchen Peckeloh...
Im Anschluß an die Transalp sind wir wie geplant nach Grieskirchen im Raum Linz gefahren und haben vor dem 24h-Rennen einige Tage die Beine hochgelegt. An den Start sind wir allerdings nicht gegangen - durch eine massive Erkältung von mir erschien das ganze nicht mehr sinnvoll zu sein. Im Nachhinhein müssen wir wohl auch ehrlich genug sein, dass die Gegenerationszeit zwischen der Transalp und dem Rennen bei weitem nicht ausreichend gewesen wäre. So haben wir dann am Donnerstag früh unsere sieben Sacken wieder gepackt und haben das trostlose Nest "Gallspach" wieder Richtung Heimat verlassen.
Freitag, 21. Juni 2013
Noch knappe 48 Stunden bis zum Start...
... und so langsam macht sich etwas Vorfreude auf die bevorstehenden Veranstaltungen breit. Vorallem aber auch, weil das zwei Wochen Aktivurlaub bedeutet.
Jaco und ich werden als Team "Die Kampfzwerge" mit Startnummer 241 in den Ring gehen und zumindest am ersten Tag aus Block "B" starten. Prinziell ist es unser Ziel, in diesem Startblock zu bleiben, die Realität könnte uns aber zurück in den dritten Block werfen. Na. Schaun mer mal.
Die Strecke der ersten beiden Etappen wurde aufgrund von Bauarbeiten geändert. Genaues werden wir wohl erst am Briefing am Samstag Abend in Sonthofen erfahren.
Das Auto ist und der Anhänger sind quasi gepackt, das Rad muß noch geputzt werden. Weil wir ja zusätzlich zu dem Gerödel für die Transalp noch Campingausrüstung und Wäsche für das 24-h-Rennen mitnehmen müssen, benötigen wir den Anhänger. Um 7 Uhr fahre ich am Samstag los, sammele Jaco gegen 9 Uhr in Kassel ein, gegen 16:00Uhr sollten wir dann in Sonthofen sein.
Nach der Pastaparty und dem Briefing ab 18:00h geht es dann auch beizeiten in die Waagerechte.
Als Campschläfer schlagen wir auch schon in der ersten Nacht unser Lager in der Sporthalle einer Kaserne auf - das stimmt uns schon einmal auf die kommenden unruhigen Nächte ein ;-)
Am Sonntag Morgen ist dann nach dem Frühstück, Taschenabgabe und Auto umparken um 10:00 Uhr der Start. Die Wettervorhersage zeigt kühle 13 bis 16 Grad an. Generell sollen wir wohl bei weitem nicht das Bilderbuchwetter wie in 2011 bekommen.
Am Mittwoch beispielsweise sind für das Stilfers Joch minus 2 und 5-10 cm Schnee vorher gesagt.
Ich bin gespannt.
Noch ein kurzer Rückblick zum Firmenlauf am letzten Samstag in Borgholzhausen:
Leider hatten wir drei Absagen und konnten konnten mangels Ersatzläufer also nur mit zwei 3-er-Teams an den Start gehen. Persönlich bin ich mit meinem Ergebnis unter Berücksichtigung des Trainingsrückstands recht zufrieden. 20:11 min brachten mich in der Einzelwertung auf Platz 32 gesamt (AK 7. Platz) Das war 3 Sekunden langsamer als vor zwei Jahren.
In der Teamwertung haben wir traditionell nichts zu holen. Das Männer-Team landete auf Platz 23, das Mied-Team auf Platz 41.
Auf gehts: ich versuche mich unter der Woche mal kurz zu melden.
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