Nach langem Zögern (der Wetterbericht sagte bis zur Wochenmitte Regen voraus, und so richtig fit fühle ich mich auch nicht) bin ich am Samstag früh als Nachmelder an den Start der Mitteldistanz über 2 KM Schwimmen, 75,5 KM Radfahren und ca. 23,9 KM Laufen gegangen. der 8. Triathlon-Start in 13 Wochen.
Mit der Veranstaltung hatte ich schon im letzten Jahr gute Erfahrungen gemacht, als wir dort mit der Landesliga-Mannschaft starteten.
270 Männer und 38 Frauen gingen inklusive der 180 NRW-Ligastarter über die Mitteldistanz in Rennen, 19 sollten nicht finishen.
Um 8:45h fiel der Startschuß für die "Jedermänner", nachdem die Ligastarter bereits seit 15 Minuten um 20 Grad kühlen Wasser der Bevertalsperre der aufgehenden Sonne entgegen schwammen. Ich persönlich hatte erhebliche Mühe in dem diffusen Licht die Richtung beizubehalten und verlor mehr als einmal komplett die Orientierung, auch noch, nachdem wir bereits zweimal die Richtung gewechselt hatten und zurück zum Start/Ziel schwammen. Hier habe ich wohl einiges an Zeit liegen gelassen. Überhaupt fand ich zu keiner Zeit einen Rhythmus und hatte das Gefühl unheimlich schwerer Arme. Umso mehr überraschte mich die Schwimmzeit von "nur" 31:26 Minuten, bedeutete das doch einen Rückstand von nur 7 Minuten auf den schnellsten Schwimmer im Feld, allerdings auch nur die 148. Schwimmzeit.
Nach einem für mich blitzartigem Wechsel ging es bei noch kühlen Temperaturen auf die sehr anspruchsvolle Radstrecke. Der ständige Wechsel von moderaten Anstiegen (maximal 9%, durchschnittlich 3%) und schnellen Abfahrten machen ein gleichmäßiges Fahren, noch dazu auf dem Auflieger liegend, über weite Strecken fast unmöglich. Mit meinem normalen Rennrad wäre ich hier genauso gut über die Runden gekommen. 4 Runden sind auf dem welligen Kurs, der auf einigen Abfahren aufgrund schlechter Fahrbahndecke und 90-Grad-Kurven die volle Aufmerksamkeit erfordert, zu bewältigen. Offenbar ist es trotz der zum Glück trockenen und gut gesicherten Straßen zumindest zu einem wohl sehr heftigem Sturz gekommen.
2:24:58h (ich war jetzt auf Platz 180 zurück gefallen) dauerte für mich der Spaß, der erst nach KM15 so richtig zum Spaß wurde. Vorher hatte ich mit zu hohem Puls und brennenden Oberschenkelmuskeln zu kämpfen.
Die Belastungen der vorangegangenen Wettkämpfe in den letzen Wochen und Monaten (7 Triathlons, darunter 2 Lang- und 2 Mitteldistanzen sowie ein Marathon und 2 Halbmarathons) sind jetzt doch deutlich spürbar. Zudem war ich noch am Donnerstag 30,5 KM gelaufen.
Das war auch der Hauptgrund, warum ich den folgenden Halbmarathon (genau: 23,9 KM) zunächst sehr langsam und unter meinen Möglichkeiten anging. Ich hatte doch erhebliche Zweifel daran, dass ich die Laufstrecke beenden würde.
Nach einem rund 1 KM langem leichten Anstieg, ging es für 4 KM bergab, zum ersten Mal in den Zielbereich im Hückeswagener Stadion. Im Anschluß folgten 3 Runden um die Bever-Vorsperre, mit wechselndem Untergrund und nur einer wesentlichen Steigung, direkt nach jedem Stadiondurchlauf.
Nach 11 KM war ich mir sicher, dass ich den Halbmarathon ohne Probleme durchlaufen könnte und beschleunigte nun das Tempo. Endlich kam auch hier der Spaß hinzu. Bei jetzt rund 23 Grad konnte ich diverse Läufer überholen, wobei man nicht sehen konnte, zu welchem Lauf (zusätzlich gab es noch eine Sprintdistanz) zu gehörten bzw. in welcher Laufrunde sie sich befanden. 1:39:30h benötigte ich für den Laufkurs, durch die 98 "schnellste" Laufzeit konnte ich zumindest 38 Plätze im Gesamtklassement gutmachen.
Nach 4:37:30h überquerte ich zum 8. Mal in diesem Jahr eine Triathlon-Ziellinie. Nachdem ich das Schwimmen und Rad fahren schneller bewältigt hatte, als im letzten Jahr, war ich nur eine knappe Minute langsamer.
Spaß hat es gemacht, ich fühlte mich im Ziel weitaus besser, als vor einem Jahr.
Dieses Urgestein der deutschen Triathlon-Szene, es war die 26. Auflage, ist eine Empfehlung für diejenigen Wert, die gerne in hügeligem, welligen Terrain fahren. Insgesamt lässt sich feststellen, dass sich die Leistungsdichte weiter verstärkt. Meine letztjährige Zeit hätte mir nur 3 Plätze in der Ergebnisliste gebracht. Allerdings: Im letzten Jahr reichte die Zeit noch für einen 109. Platz...
Das gibt Hoffnung auf ein gutes Saisonende mit der Kurzdistanz in Riesenbeck in 14 Tagen und der dann 4. Mitteldistanz in Köln am ersten September-Wochenende. Ob ich eine Woche später noch in Bad Rothenfelde starte, oder in Münster auf die Marathon-Strecke wechsele, werde ich jetzt bald entscheiden. Der Lauf-Saison-Ausklang wird der München-Marathon am 12. Oktober werden. Das Training dafür läuft bereits seit dem letzen Donnerstag.
Die Splitzeiten in Hückeswagen:
Swim 2KM 0:31:36
Wechsel 1 0:00:54
Bike 75,5 KM 2:24:58
Wechsel 2 0:01:36
Run 23,9KM 1:39:30
Ergebnis gesamt: : Platz 142 (Männer) AK.-Pl. 25 M40
Westdeutsche Meisterschaft: Platz 132. AK.-Pl. 22 M40
Alle Triathlonergebnisse dieses Jahres stehen hier
Sonntag, 17. August 2008
Montag, 4. August 2008
OstseeMääääään!
2 Langdistanzen in drei Wochen. Dazu noch ein gerüttelt Maß an Spaß und fertig ist die Anmeldung für 2009.
Na ja. Fast jedenfalls.
Nachdem wir vier bereits am Freitag Mittag in Glücksburg angereist waren, war nach einem schönen Samstag im Strandkorb gestern endlich einmal "Reiner-Döpke-Wetter".
Zunächst sah es nicht danach aus, nachdem es pünktlich zum Aufstehen angefangen hatte zu regnen. Die Temperaturen lagen am frühen Morgen schon bei 18 Grad - das konnte nicht schief gehen.
Um 5:45 h hatten mich Christine, Lisa und Jennie an der Wechselzone abgesetzt - ich glaube, ich war der einzige Triathlet mit Regenschirm :-))
Nach der kalten und nassen Erfahrung in Roth hatte ich meine Lektion gelernt, alle Kleider in wasserdichte Säcke verpackt und mir selbst eine dünne Plane zum überziehen mitgenommen. So konnte ich in aller Mutterseelen Ruhe mein Rad und meine Wechselzone vorbereiten, während andere noch mächtig am Schimpfen waren.
Wie die Veranstalter es versprochen hatten, ließ der Regen schon bald nach und die Stimmung in der Wechselzone stieg unaufhaltsam. Der Aufbau und Ablauf in der Wechselzone war ähnlich dem der Challenge Roth. Selbst die Kleiderbeutel waren die gleichen. Trotzdem gefiel mir der Ostseeman schon jetzt besser. Vielleicht lag es an den wärmeren Temperaturen oder/und an den kurzen Wegen.
Um halb sieben ging ich wie viele andere auch schon einmal zum Start an den Strand und genoß dort die noch gespannt - ruhige Stimmung des anbrechenden
Morgens.Pünktlich um 7 Uhr ertönte dann der Countdown zum Massenstart vom Strand an der Kurpromenade, und ab ging es in das salzige Wasser der Ostsee - dass was mich im letzten Jahr dazu bewogen hatte, mich zu diesem Event anzumelden!
Seit meiner Kindheit war ich nicht mehr in der Ostsee geschwommen.
Der Wind der letzen Stunden hatte das Wasser der Flensburger Förde ein wenig "rubbelig" gemacht - weit weniger, als ich erwartet hatte.
Die 3,8 KM Schwimmstrecke war ein zweimal zu durchschwimmender Dreieckskurs. Zunächst schwammen wir mit der Dünung, dann ging es genau in den Gegenwind und gegen die Wellen. Hier fiel mir und vielen anderen die Orientierung sehr schwer. Die Bojen waren zwischen den Wellentälern nicht bzw. spät zu erkennen. Auch das Schwimmen selbst strengte weitaus mehr an.
Dummerweise trafen mich um Laufe der ersten Schwimmrunde drei kleinere Feuerquallen ins Gesicht und an den Hals, was sich als langwieriges Ärgernis herausstellen sollte. Bis zu 30 Stunden halten die Hautirritierungen wohl an.
Wider Erwarten kam ich schon nach 1:11:16h aus dem Wasser - Immerhin als 28. der Einzelstarter (was vielleicht nicht für die Qualität des Starterfeldes, dafür aber für meinen Neoprenanzug spricht ;-)) )
Der erste Wechsel gestaltete sich recht kurz. Schon nach gut 4 Minuten saß ich im Sattel.
6 Mal war die nicht ganz einfache 30 KM-Runde zu durchfahren. Wer hier im äußersten Norden der Republik "plattes" Land erwartet, der irrt sich gewaltig. Es kamen knapp 1.200 Höhenmeter zusammen - mehr als beim Ironman in Frankfurt.
Dennoch ist das eine Radstrecke, die einfach Lust auf mehr macht - guter Asphalt und viele Abfahren auch denen man Tempo machen kann.
Trotzdem der Wind von Runde zu Runde zunahm, ließ der Spaß nicht wesentlich nach. Auch nicht, als es zu Beginn der letzen Runde anfing zu Regnen. Bei jetzt 20 Grad machte mir das nichts mehr aus. Die Temperatur fiel nur auf 18 Grad Grad - kein Vergleich zu dem Gefühl in Roth.
Wer es nicht glaubt: Auch in Glücksburg gibt es einen "Solaraer Berg" - sicher heißt der anders, er ist nicht so lang, nicht so steil und die Zuschauermassen sind nicht so dicht gedrängt - aber: die Stimmung ist da und macht Gänsehaut. Sechs Mal.
5:43:45 h waren vergangen, als ich nach einem kurzen Boxenstopp von 02:27 min in der Wechselzone, in dem mir mein Rad abgenommen wurde und ich die Laufschuhe anzog, auf die Marathonstrecke ging. An Position 38 der Einzelstarter.
Sonniges Wetter, etwas Wind gefühlte Temperatur von über 20 Grad - was will man mehr?
Die ersten beiden der insgesamt fünf 8,44-KM-Runden vergingen fast wie im Flug. Auch der erste Teil der dritten Runde. Dann begannen wieder die Schmerzen, denen ich auch schon in Roth ausgesetzt war. Irgendwo um die Halbmarathonmarke herum war denn aus mit Lustig und das Walking begann. Diesmal allerdings wesentlich unterhaltsamer als in Roth weil es schon mehr "Leidensgenossen" gab, und weil auch meine Laune durchaus oder trotzdem im grünen Bereich war. Es war abzusehen, dass ich die 2. Langdistanz in drei Wochen schaffen würde - kein Gedanke an einen Abbruch. Dazu trug auch meine Familie bei, die ich auf jeder Laufrunde traf und mit der ich kurz ein Schwätzchen ;-)) (= willkommener Anlaß zum Stehen bleiben) halten konnte.
Der Marathon steht mit 4:41:32h zu Buche (Platz 71).
Die Endzeit von 11.36.36h bescherte mir Platz 219 und den 56. meiner Altersklasse. Das ist aber unwichtig und nebensächlich.
Denn: ich bin jetzt
DER
OSTSEEMAN !!
OSTSEEMAN !!
Dienstag, 15. Juli 2008
Challenge Roth - Nach dem Rennen ist vor dem Rennen

Den Link zum ausführlichen Rennbericht habe ich ja gestern schon gebloggt (arbeite noch daran).
Aufgrund diverser Problemchen bin ich 49 Minuten oder ca. 600 Plätze über meinem anvisierten Ziel in eben diesen nach 11:36:10h angekommen.
Die Splitzeiten:
Swim 1:05:53
T 1 0:04:25
Bike 5:38:14
T-2 0:03:25
Run 4:44:14
Nicht Fisch und nicht Fleisch. Im Nachhinein bin ich aber dann doch noch einigermaßen zufrieden, weil ich wieder ein Rennen beendet habe und dabei keine Schäden davongetragen habe.
Ich werde also in jedem Fall in 3 Wochen in Glücksburg starten, obwohl ich heute schon die Schmerzen erahne bzw. noch kenne. Fragt nicht, warum ich ir das antue. Die Antwort versuche ich noch zu finden.
Heute früh um Mitternacht habe ich mich sofort nach Öffnung der Online-Anmeldung für den IRONMAN Austria angemeldet. Der Start ist am 05. Juli 2009 in Klagenfurt.
Heute Mittag waren sowohl die Anmeldelisten für Roth als auch für Klagenfurt 2009 bereits geschlossen, weil ausgebucht.
In den nächsten Jahren werde ich auf keinen Fall versuchen, mich für Hawaii zu qualifizieren. Das mußte ich mir abschminken. Natürlich werde ich mich auch weiterhin ernsthaft für ein solches XXL Event vorbereiten und natürlich will ich weiterhin mein Bestes geben - sonst kann ich es ja auch gleich sein lassen. Allerdings werde ich mir keine ambitionierten Zeitziele mehr setzten.
Wenn ich einmal die 10 vorne stehen haben sollte, freue ich ich mich sicher riesig. Wenn nicht: dann ist es eben so. Das ist wie mit der "2" beim Marathon.
Heute wollte ich mein Rad, nachdem ich es 5 Stunden lang geputzt und gewartet habe noch ein wenig ausfahren und mir die Beine ausschütteln. Nach 11 KM hatte ich genau vor dem Fahrradladen meines Vertrauens einen Platten.
Als wir das Hinterrad ausgebaut hatten, stellten wir die Ursache fest: Das Felgenband (zwischen Felge und Schlauch) war verrutscht, so dass ein Speichenloch den Schlauch etwas malträtiert und durchlöchert hatte. Ich hätte in Roth also gerade noch ca 10-12 KM weiterfahren können, bis mich die Panne dort erwischt hätte.
Race Report Challenge Roth
Kurz vorab das Positive: ich bin angekommen - mit 51 Minuten Verspätung.
Näheres hier
und später an dieser Stelle.
Näheres hier
und später an dieser Stelle.
Montag, 7. Juli 2008
Roth - Das Ziel
Dann will ich mich mal outen:
Schwimmen 01:13h
Wechsel 1 00:07h
Rad 05:30h
Wechsel 2 00:05h
Laufen 03:50h
Ich denke, dass ist sehr knapp gerechnet. Die Schwimmzeit entspricht der vom letzten Jahr in Frankfurt. Daran wird nicht zu rütteln sein und ist ehr positiv gerechnet, da ich in diesem Jahr weniger geschwommen habe.
Auf dem Rad habe ich rund 700 KM mehr gefahren, mir fehlt allerdings die nötige Kraft um den entscheidenden Druck auf die Pedale zu bekommen. Nach 05:35:54 im Vorjahr sollten die 05:30h aber realistisch sein - bei vernünftigen Wetterverhältnissen.
Neben dem Radsplit ist auch der abschließende Marathon ein Unsicherheitsfaktor: Halten der Rücken und die Beine, ist alles gut und die angepeilte Zeit ehr im oberen Bereich angesiedelt. Wenn ich wieder von Anbeginn an Schmerzen habe, ist die anvisierte Zielzeit von 10:45h ohnehin über den Haufen geworfen.
Nach der letzten langen Trainingsausfahrt bin ich aber guter Dinge, dass es in diesem Jahr besser wird.
Die beiden Wechselzeiten sind wieder Mutmaßungen, da ich die Wege und den Ablauf in der Wechselzone nicht kenne.
Gerade habe ich ich mir meinen Rennbericht aus Frankfurt noch einmal zu Gemüte geführt - das steigert doch etwas die Vorfreude. Von Nervosität kann bislang keine Rede sein. Ich sitze noch in England und bin auch gedanklich fern ab vom kommenden Wochenende.
Schwimmen 01:13h
Wechsel 1 00:07h
Rad 05:30h
Wechsel 2 00:05h
Laufen 03:50h
Ich denke, dass ist sehr knapp gerechnet. Die Schwimmzeit entspricht der vom letzten Jahr in Frankfurt. Daran wird nicht zu rütteln sein und ist ehr positiv gerechnet, da ich in diesem Jahr weniger geschwommen habe.
Auf dem Rad habe ich rund 700 KM mehr gefahren, mir fehlt allerdings die nötige Kraft um den entscheidenden Druck auf die Pedale zu bekommen. Nach 05:35:54 im Vorjahr sollten die 05:30h aber realistisch sein - bei vernünftigen Wetterverhältnissen.
Neben dem Radsplit ist auch der abschließende Marathon ein Unsicherheitsfaktor: Halten der Rücken und die Beine, ist alles gut und die angepeilte Zeit ehr im oberen Bereich angesiedelt. Wenn ich wieder von Anbeginn an Schmerzen habe, ist die anvisierte Zielzeit von 10:45h ohnehin über den Haufen geworfen.
Nach der letzten langen Trainingsausfahrt bin ich aber guter Dinge, dass es in diesem Jahr besser wird.
Die beiden Wechselzeiten sind wieder Mutmaßungen, da ich die Wege und den Ablauf in der Wechselzone nicht kenne.
Gerade habe ich ich mir meinen Rennbericht aus Frankfurt noch einmal zu Gemüte geführt - das steigert doch etwas die Vorfreude. Von Nervosität kann bislang keine Rede sein. Ich sitze noch in England und bin auch gedanklich fern ab vom kommenden Wochenende.
Montag, 23. Juni 2008
26. Platz in Bad Bodenteich
Ich will mal recht zufrieden sein, und die Generalprobe für Roth als nahezu geglückt bezeichnen!
Mehr oder weniger spontan hatte ich mich entschlossen, am Sonntag in Bad Bodenteich über die Mitteldistanz an den Start zu gehen.
Drei Wochen vor "Roth" standen eigentlich eine XXL-Radausfahrt und ein langer Lauf auf dem Trainingsprogramm. Weil ich aber schon im letzten Jahr gute Erfahrungen mit der Veranstaltung in Bodenteich gemacht hatte, konnte ich nicht widerstehen - besonders nicht beim dem vorhergesagten Wetter: Temperaturen so um die 30 Grad Grad mäßiger Wind. Das klingt doch gut.
Also bin ich um 4 Uhr aufgestanden und habe mich auf den 3 Stunden langen Weg ins Niemandsland zwischen Uelzen und Wittingen gemacht, wo ich pünktlich um 7 Uhr eintraf.
Schon beim Einrichten der Wechselzone gab es ein "AHA-Erlebnis": Nachdem ich schon im letzten Jahr mit Bernd Schrader einen ehemaligen Arbeitskollegen beim Ironman Frankfurt wieder getroffen hatte, stand neben mir ein Teilnehmer, mit dem ich, wie sich im Gespräch herausstellte, vor ca. 30 Jahren in Lehrte zusammen in der Wasserballmannschaft gespielt habe. Wir stellten fest, dass wir in diesem Jahr ebenfalls in Hameln und Peine gestartet sin und beide auch in Roth dabei sind.
Zufälle gibts....
Der Rest ist schnell und unspektakulär erzählt:
Das Schwimmen im schweinekalten, trüben, moorigem Wasser mit mehrfachen Wassereinbrüchen in der Brille (Achtung: Kontaktlinsen...) brachte ich in 36:14h über die Bühne. Als 43. war ich damit meinen Erwartungen gerecht geworden und immerhin 2:14 Min schneller als 2007 auf der selben Strecke.
Einmal mehr musste ich aber feststellen, dass ich auf dem Rad erheblichen Trainingsbedarf und somit Potential habe. Ich scheitere nicht etwa an einem zu hohen Puls, ich bringe einfach nicht mehr Druck auf die Pedalen. Die Oberschenkel fliegen fast auseinander, aber ich komme nicht so recht vorwärts. So verlor ich dann auf der anspruchsvollen und welligen 90 KM-Radstrecke, die dreimal zu durchfahren war diverse Plätze.
Nach 2:46:47 (inkl. beider Wechsel) war das nur die 68."schnellste" Zeit im Teilnehmerfeld. Der relativ starke Gegenwind auf mehr als der Hälfte der Runde, trug sein übriges an meiner Verzweiflung bei. Ein Vergleich zum Vorjahr bietet sich nicht an, da der Streckenverlauf geändert wurde. Insgesamt war ich aber knapp 5 Minuten langsamer.
Nur gut, dass ich noch immer recht gut laufen kann. Die Laufstrecke war unverändert zum Vorjahr und ich lief auch eine fast unveränderte Zeit: 01:35:06 - das war 17 Sekunden schneller als beim ersten Mal :-)
Dabei habe ich mich diesmal erheblich besser gefühlt, obwohl die Wetterbedingungen ebenfalls identisch waren.
Immerhin bin ich unter 5 Stunden geblieben.
Platzierung:
Swim 43.
Bike 68.
Run 12.
Gesamt: 26. in 4:58:07
AK-Pl. 6 M40
Wie geht es weiter?
Drei Wochen bleiben mir noch bis zur Quelle Challenge in Roth. Unmittelbar davor bin ich 1 - 1,5 Wochen in England - ideal zum Tapering. Da komme ich bis auf ein wenig laufen quasi nicht in Versuchung das Training zu überziehen.
Fraglich ist meine Teilnahme am kommenden Sonntag in Steinbeck über die Kurzdistanz. Ich habe mich zwar angemeldet, müsste aber, wie Eingangs gesagt, unbedingt noch eine wirklich lange Radfahrt machen.
Mal sehen.
Innerlich juckts schon wieder ein wenig...
Mehr oder weniger spontan hatte ich mich entschlossen, am Sonntag in Bad Bodenteich über die Mitteldistanz an den Start zu gehen.
Drei Wochen vor "Roth" standen eigentlich eine XXL-Radausfahrt und ein langer Lauf auf dem Trainingsprogramm. Weil ich aber schon im letzten Jahr gute Erfahrungen mit der Veranstaltung in Bodenteich gemacht hatte, konnte ich nicht widerstehen - besonders nicht beim dem vorhergesagten Wetter: Temperaturen so um die 30 Grad Grad mäßiger Wind. Das klingt doch gut.
Also bin ich um 4 Uhr aufgestanden und habe mich auf den 3 Stunden langen Weg ins Niemandsland zwischen Uelzen und Wittingen gemacht, wo ich pünktlich um 7 Uhr eintraf.
Schon beim Einrichten der Wechselzone gab es ein "AHA-Erlebnis": Nachdem ich schon im letzten Jahr mit Bernd Schrader einen ehemaligen Arbeitskollegen beim Ironman Frankfurt wieder getroffen hatte, stand neben mir ein Teilnehmer, mit dem ich, wie sich im Gespräch herausstellte, vor ca. 30 Jahren in Lehrte zusammen in der Wasserballmannschaft gespielt habe. Wir stellten fest, dass wir in diesem Jahr ebenfalls in Hameln und Peine gestartet sin und beide auch in Roth dabei sind.
Zufälle gibts....
Der Rest ist schnell und unspektakulär erzählt:
Das Schwimmen im schweinekalten, trüben, moorigem Wasser mit mehrfachen Wassereinbrüchen in der Brille (Achtung: Kontaktlinsen...) brachte ich in 36:14h über die Bühne. Als 43. war ich damit meinen Erwartungen gerecht geworden und immerhin 2:14 Min schneller als 2007 auf der selben Strecke.
Einmal mehr musste ich aber feststellen, dass ich auf dem Rad erheblichen Trainingsbedarf und somit Potential habe. Ich scheitere nicht etwa an einem zu hohen Puls, ich bringe einfach nicht mehr Druck auf die Pedalen. Die Oberschenkel fliegen fast auseinander, aber ich komme nicht so recht vorwärts. So verlor ich dann auf der anspruchsvollen und welligen 90 KM-Radstrecke, die dreimal zu durchfahren war diverse Plätze.
Nach 2:46:47 (inkl. beider Wechsel) war das nur die 68."schnellste" Zeit im Teilnehmerfeld. Der relativ starke Gegenwind auf mehr als der Hälfte der Runde, trug sein übriges an meiner Verzweiflung bei. Ein Vergleich zum Vorjahr bietet sich nicht an, da der Streckenverlauf geändert wurde. Insgesamt war ich aber knapp 5 Minuten langsamer.
Nur gut, dass ich noch immer recht gut laufen kann. Die Laufstrecke war unverändert zum Vorjahr und ich lief auch eine fast unveränderte Zeit: 01:35:06 - das war 17 Sekunden schneller als beim ersten Mal :-)
Dabei habe ich mich diesmal erheblich besser gefühlt, obwohl die Wetterbedingungen ebenfalls identisch waren.
Immerhin bin ich unter 5 Stunden geblieben.
Platzierung:
Swim 43.
Bike 68.
Run 12.
Gesamt: 26. in 4:58:07
AK-Pl. 6 M40
Wie geht es weiter?
Drei Wochen bleiben mir noch bis zur Quelle Challenge in Roth. Unmittelbar davor bin ich 1 - 1,5 Wochen in England - ideal zum Tapering. Da komme ich bis auf ein wenig laufen quasi nicht in Versuchung das Training zu überziehen.
Fraglich ist meine Teilnahme am kommenden Sonntag in Steinbeck über die Kurzdistanz. Ich habe mich zwar angemeldet, müsste aber, wie Eingangs gesagt, unbedingt noch eine wirklich lange Radfahrt machen.
Mal sehen.
Innerlich juckts schon wieder ein wenig...
Sonntag, 15. Juni 2008
Peine: Dt. Meisterschaften Kurzdistanz
Aus dem vollen Training heraus bin ich heute in Peine bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklassen über Kurzdistanz ins Rennen gegangen. 1,5 KM Schwimmen im Eixer Badesee, 40 KM Rad und 10 Laufen standen auf dem Zettel.
Ein Programm, dass ich einigermaßen gut ohne Tapering überstehen kann und sollte. "Aus dem vollen Training" deshalb, weil ich am Donnerstag und Freitag noch jeweils zwei anstrengende Tempoläufe über je 15,1 KM absolviert hatte. Das Schwimmen dagegen habe ich in dieser Woche (wieder) vernachlässigt.
Entsprechend schwer waren dann auch die Arme auf dem 1,5 KM Rundkurs durch den See, bei dem ich wie gewohnt die Orientierung verlor und zumindest einmal heftig von Kurs abkam, weil ich eine falsche Wendeboje im Visier hatte :-)) Weil ich aber ohne hin ziemlich weit hinten im Feld der 82 gemeldeten Starter meiner Startgruppe ins Wasser lief, machte das auch nicht mehr viel aus. Dennoch entstieg ich überraschender Weise nach 0:27:05h den trüben, 19 Grad kühlen Fluten. 2:17 Min. benötigte ich für den ersten Wechsel. Das war so OK.
Die anschließenden 40 KM auf dem Rad gestalteten sich doch wieder recht anstrengend. Der Wind war im Laufe des Vormittags (ich startete um 11:50h in der letzen Startgruppe) stärker und vor allem kälter geworden. Trotz aller Anstrengungen verlor ich 2 Plätze und kam nach (netto) 1:12:21 h im Vöhrumer Stadion an. ø 33,17 KM/h (1:49min pro. KM)
Nach dem Wechsel (02:01Min) ging es auf eine viermal zu durchlaufende Runde durch einen Park und dem Stadion. Die 10 KM waren recht gut zu bewältigen und haben absolut keine Schwierigkeiten gemacht. Als 19. meiner Altersklasse kam ich nach 41:49min von der Laufstrecke - Im Ziel als 24. der AK. ø 04:10min/KM (14,35 KM/h)
Ergebnis:
Platz 24 in der Altersklasse M40, Platz 133 gesamt bei den Männern (264 im Ziel)
Ein Programm, dass ich einigermaßen gut ohne Tapering überstehen kann und sollte. "Aus dem vollen Training" deshalb, weil ich am Donnerstag und Freitag noch jeweils zwei anstrengende Tempoläufe über je 15,1 KM absolviert hatte. Das Schwimmen dagegen habe ich in dieser Woche (wieder) vernachlässigt.
Entsprechend schwer waren dann auch die Arme auf dem 1,5 KM Rundkurs durch den See, bei dem ich wie gewohnt die Orientierung verlor und zumindest einmal heftig von Kurs abkam, weil ich eine falsche Wendeboje im Visier hatte :-)) Weil ich aber ohne hin ziemlich weit hinten im Feld der 82 gemeldeten Starter meiner Startgruppe ins Wasser lief, machte das auch nicht mehr viel aus. Dennoch entstieg ich überraschender Weise nach 0:27:05h den trüben, 19 Grad kühlen Fluten. 2:17 Min. benötigte ich für den ersten Wechsel. Das war so OK.
Die anschließenden 40 KM auf dem Rad gestalteten sich doch wieder recht anstrengend. Der Wind war im Laufe des Vormittags (ich startete um 11:50h in der letzen Startgruppe) stärker und vor allem kälter geworden. Trotz aller Anstrengungen verlor ich 2 Plätze und kam nach (netto) 1:12:21 h im Vöhrumer Stadion an. ø 33,17 KM/h (1:49min pro. KM)
Nach dem Wechsel (02:01Min) ging es auf eine viermal zu durchlaufende Runde durch einen Park und dem Stadion. Die 10 KM waren recht gut zu bewältigen und haben absolut keine Schwierigkeiten gemacht. Als 19. meiner Altersklasse kam ich nach 41:49min von der Laufstrecke - Im Ziel als 24. der AK. ø 04:10min/KM (14,35 KM/h)
Ergebnis:
Platz 24 in der Altersklasse M40, Platz 133 gesamt bei den Männern (264 im Ziel)
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