Sonntag, 7. Februar 2010

Die erste Fahrt mit dem Rennrad in diesem Jahr

Das Tauwetter in dieser Woche hat die Straßen und viele Wege schnee- und eisfrei gemacht. Einerseits "schade" - denn ich habe mir erst vor ein paar Tagen Spikes für das Mountainbike gekauft, damit ich nicht mehr so oft auf der Nase liege ;-))
Andererseits hatten wir heute zeitweilig schönen Sonnenschein, der mich dann mit dem Rennrad auf in die Prämie getrieben hat. Wegen der kühlen Temperaturen zwar nur knapp über 1 1/2 Stunden, aber so what?
Es lag zwar viel Mist auf den Wegen und oftmals war der Split vom Winterdienst arger Feind der Reifen, aber es ging zum Glück ohne Pannen ab. Nach einem heißen Wannenbad war ich auch wieder aufgetaut.

Insgesamt habe ich damit in dieser Woche 8,5h / 255 KM auf dem Rad gesessen, davon 6 Stunden auf der Rolle.
Die Zahlen lassen es vermuten: Ich bin nur jeweils einmal geschwommen, gelaufen und im Studio gewesen.

Laufen:
Die Wetterverhältnisse ließ die Motivation zu einem zweiten oder gar dritten Lauf doch gen Null sinken, dazu noch der Befund vom MRT (s. unten).
Ich denke, ich werde die Länge der Laufeinheiten in nächster Zeit auf rund 11 KM verkürzen. Wenn ich meine Hausrunde (16,5 KM) laufe dauert es immer 2 Tage, bis ich mir wieder schmerzfrei bewegen kann. Vielleicht kann ich das langsam wieder aufbauen. Ich habe mir vorgenommen, 3x pro Woche zu laufen; wenn das Wetter mitspielt.

Schwimmen:
Muss ich dazu noch etwas sagen? Das Feuer meidet das Wasser. Punkt.
Das Training in den letzten Jahren hat nicht so furchtbar viel gebracht, die Verbesserungen von wenigen Sekunden kann ich auf den längeren Distanzen ignorieren.
Allerdings plane ich die Teilnahme an einem Langstreckenschwimmen, das voraussichtlich am 12. Juni stattfinden wird.
In der Nähe unserer "alten Heimat" gibt es das "Sehnder Stichkanalschwimmen" über 13,5 KM. Da dort mit Neo geschwommen wird, sollte das kein unüberwindbares Hindernis darstellen.
Problematischer könnte dagegen der Start am nächsten Tag auf der Sprintdistanz in Greven sein - da werde ich die Arme wohl kaum aus dem Wasser bekommen. Obwohl: Es wird in der Ems mit der Strömung geschwommen...

Freitag, 5. Februar 2010

Befund vom MRT

Sooo.
Nun habe ich den Befund vom MRT der letzten Woche.
So richtig überrascht er nicht, wenngleich ich gehofft habe, dass die Ursache für meine mittlerweile seit fast einem Jahr anhaltenden Schmerzen eine andere ist.
Der Bandscheibenvorfall hat sich verschlimmert - was nicht am Sport liegen muss (..."wird", wie ich meine). Auf dem Bildern sieht man nun recht deutlich, wie die hervorstehende Bandscheibe auf einen Nerv drückt, der dann gereizt mit Schmerzen reagiert.
Der Orthopäde meines Vertrauens, was ich ihm ja schon vor 5 Jahren entzogen habe, aber mangels Alternative wiedergeben musste, weiß wieder nicht weiter.
- "Wir könnten ja mal eine Kur einreichen" - "Hat beim letzten Mal schon nichts gebracht - sparen Sie sich die lieber"
- "Ich schreibe Ihnen mal Schmerzmittel auf" - "Warum? Die brauche ich nicht"
- "Na ja operieren wollen wir ja nicht" - "Stimmt"
- " Gehen Sie ins Fitnessstudio" - " Mache ich seit 10 Jahren" - "Ach so..."
- " Ich schreibe Ihnen mal ein Rezept für Krankengymnastik aus" - " Hmmm..."
- "Warum sind die Beschwerden diesmal vorwiegend rechts, wenn der BSV nach wie vor links ist" - " Dann kann schon sein" - " Aha"

Fazit: Ich bin genauso schlau wie vorher und mache also auch weiter wie bisher. Vielleicht wird es ja noch mal - wie beim letzten Mal.

Montag, 1. Februar 2010

Triathlon Versmold

Pressemitteilung 01.02.2010

Terminänderung des 6. Sparkassen-Triathlons

Die für den 9. Mai 2010 geplante 6. Auflage des Versmolder Sparkassen-Triathlons muss aufgrund der an demselben Sonntag stattfindenden Landtagswahlen verschoben werden.

Da die beiden Wahllokale in Loxten in unmittelbarer Nähe zu der geplanten Radstrecke der Triathleten liegen, ist eine komplette Sperrung des Parcours und die damit einhergehende Sicherheit der Athleten nicht gewährleistet. Zum Anderen wären womöglich längere Wartezeiten oder Umwege für viele Wähler nicht akzeptabel.

Die veranstaltenden Vereine LC Solbad Ravensberg in Kooperation mit der SPVG Versmold sind in Gesprächen mit Vertretern der Stadt Versmold zu dem Ergebnis gekommen, dass auch eine geänderte Radstrecke nicht zu den notwendigen Ergebnissen führt.

Die Stadt Versmold wies darauf hin, dass man sich der Bedeutung der Veranstaltung mit im letzten Jahr rund 400 Teilnehmern bewusst ist und auch gerne weiterhin unterstützt. Nach Prüfung verschiedener Termine haben die Organisatoren nunmehr den 2. Mai 2010 als Renntag festgelegt.

Die bereits gut 200 angemeldeten Teilnehmer werden gesondert informiert und können dann entweder an dem neuen Termin starten oder erhalten bereits gezahlte Startgebühren erstattet.

Durch die Terminverschiebung behält der Versmolder Triathlon weiter den Status der ersten Triathlonveranstaltung in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen und bietet allen Triathleten eine hervorragende Plattform zu einer ersten Formüberprüfung oder für Einsteiger in diese Trendsportart eine gut organisierte Veranstaltung.

Angeboten werden folgende Wettbewerbe:

Kurzdistanz: 1 KM Schwimmen – 40 KM Radfahren – 10 KM Laufen
Volksdistanz: 500 m Schwimmen – 20 KM Radfahren – 5 KM Laufen

Zusätzlich werden ein Staffeltriathlon (Volksdistanz) sowie zwei Schülerwettbewerbe gestartet. Die Schülerwettbewerbe sind auch in diesem Jahr Teil der Multi Sport Serie „Power-Kid“.

Erstmalig können sich Teilnehmer, die auf der Volksdistanz starten und in Versmold wohnen bzw. einem der Versmolder Vereine angehören, zur 1. Versmolder Stadtmeisterschaft anmelden.

Weitere Informationen im Internet: www.lc-solbad.de

Triathlon Münster - Ausgebucht

Punkt 18:00 Uhr startete heute Abend die Anmeldung für den "Sparda Münster City Triathlon 2010".
Bereits nach 85 musste die Anmeldung geschlossen werden. Ausverkauft.

Aaaber: Ich bin dabei ;-))

Sonntag, 31. Januar 2010

Ich hasse Schnee!

Er geht mir tierisch auf den Sa..!
OK. Die verschneite Landschaft sieht zwar schön aus und, wenn mal denn mal läuft, knirscht der frische Schnee schön unter den Sommerreifen. Das war es dann aber auch. Schluss mit Lustig.

Unter der Woche bin ich nicht draußen gewesen. Mal abgesehen von meiner fehlenden Motivation weg. den ständigen Schmerzen in den Beinen und im Rücken, war es wirklich nicht verlockend, vor oder nach der Arbeit im Dunkeln zu laufen. Oder gar zu radeln.

Gestern (Samstag) habe ich mich dann wieder auf das MTB geschwungen und prompt nach 2 KM wieder auf der Nase gelegen. Kein Problem - die Landebahn war schneeweich. Lediglich die vereisten Spuren unter dem frischen Schnee haben mir das Rad fahren verleidet. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit kam der Körper nicht in Wallung und schon nach kurzer Zeit waren Füße und Hände so kalt, dass sie schmerzten. Nachdem ich den Berg in Holperdorp hochgeastet war, war mir kurzzeitig warm, die dann folgende 5 KM lange Abfahrt nach Bad Iburg kühlte mich so aus, dass ich nach zwei Stunden zitternd und mit unterkühlten Händen und Füßen in der heißen Badewanne lag..

Heute früh lagen gut 4 cm Neuschnee auf den vereisten Wegen. Bei schwachem Wind und ca 0 Grad lud die Umgebung geradezu zu einem längeren Lauf ein - der Erste überhaupt in dieser Woche. Irgendwie war es schön und hat Spaß gemacht. Nach 7 KM rannten zwei wild gewordene Köter für fast 1 KM hinter mir her - das hat den Puls unnötig in die Höhe getrieben, weil ich meine Geschwindigkeit auch erhöht habe (musste). Nach rund 9 KM erste Probleme mit dem Rücken, die ich natürlich ignoriert habe. Ich wollte schließlich 2h oder 20 mindestens 20 KM ruhig und locker laufen.
Die Wege waren noch einigermaßen laufbar, teilweise etwas sehr glatt (da wo einige Autos gefahren waren) und manchmal, da wo noch kein Auto gefahren war, etwas schwerfällig zu laufen. Schlussendlich wurden es knapp über 21 KM in 1:43h .
Mein Rücken fühlt sich seit dem an, als ob eine Klammer um die letzten Wirbel der Wirbelsäule gelegt wurde.

Sagte ich eigentlich, dass ich am Donnerstag "in der Röhre" war? Der Orthopäde meines Vertrauens (was ich ihm eigentlich schon vor 5 Jahren entzogen habe), vermutet entweder einen zweiten Bandscheibenvorfall, diesmal rechts, oder eine Verschlimmerung des Ersten. Den Befund gibt es leider erst am nächsten Freitag.

Montag und Dienstag habe ich Urlaub. Die Kids haben Zeugnisferien. Mal sehen, was ich in den beiden Tagen so auf die Beine stelle - im wahrsten Sinne des Wortes ;-))

Keep on running

Reiner

Sonntag, 24. Januar 2010

Es tut mir weh. Sehr sogar!

1. Da quält man sich beim Silvesterlauf bei Schnee und Eis, rennt als erster durchs Ziel und alle lachen. Das sind seelische Qualen.

2. Bei Schnee und Eis zu laufen können auch nicht unerhebliche Schmerzen verursachen, auch wenn man – wie ich – trotz Dunkelheit stürzt aber muskuläre Verspannungen in den ohnehin schon verspannten Beinen davonträgt. Dazu noch diese eklige Kälte.

3. Richtig schmerzhaft wird es aber auf dem Mountainbike. Nämlich dann, wenn man sich am 16. Januar mit jemandem bis dahin völlig Unbekannten in Lienen zum Radeln verabredet und man die verschneiten Wirtschaftswege ins ca 15 KM entfernte Lienen sozusagen zum Warmmachen nutzen will. Das Warmmachen fängt bereits nach 1 KM an, wenn das Adrenalin in dem Moment schlagartig in die Adern schiesst, in dem  der noch an Haustemperaturen gewöhnte Körper abrupt auf den vereisten Weg aufschlägt. Vorher hat er witzigerweise noch genügend Zeit, sich die passende Körperhaltung auszusuchen. Dasselbe Spiel wiederholt sich auf den nächsten 2,5 KM noch zweimal. Dann sucht sich der Triathlet doch lieber freiere Wege, um schlussendlich noch 3 Stunden im kalten Wind(ter) zu verbringen. Das oben angesprochene Adrenalin im Körper unterdrückt währenddessen sinnvoller weise (noch) die Schmerzen des Aufpralls. Besonders die Rippenprellungen und die der geschwollenen rechten Hand. Ein schöner Tag also der 16. Januar. Auch und besonders wegen dem neuen Trainingspartner  ;-))

4. Nachdem der Radfahrer nach gut einer Woche wieder etwas tiefer durchatmen und auch ein Fahrrad heben kann, um es für den nächsten Ausritt zu präparieren, stellt er mit Entsetzen, und das wiederum bereitet erneut seelische Schmerzen, fest, dass die Kettenstreben des Mountainbikes so verbogen sind, dass der Reifen am Rahmen schleift.
Ich konnte wohl nur durch die Schnee/Eis-„Schmierung“ problemlos 3 Stunden Rad fahren…. Hoffentlich kann es wieder gerichtet werden, sonst kommen noch finanzielle Schmerzen hinzu.

Freitag, 1. Januar 2010

Sieger beim Silvesterlauf 2009!

Das ist ja mal ein Ding!

Traditionell laufe ich zu Silvester einen dieser tollen Silvesterläufe, bei denen es ja eigentlich "um nichts" geht. Das sehe ich auch so. Selbst, wenn im Winter die Sieger des Sommers gemacht werden, reißt der allerletzte Lauf des Jahres nicht mehr heraus. Eine neue persönliche Bestzeit ist normalerweise zu dieser Jahreszeit weder zu erwarten, noch angebracht. Aus trainingsmethodischer Sicht; meistens jedenfalls.

Denkste, Puppe. Gestern um 10:55h war es soweit: Etwas widrige Wetterumstände: kalt-nass, Schneematsch und Schneeregen und kalter Nord-Ost-Wind. Anstoß, äh Anpfiff in der Nordkurve des Bad Laerer Bolzplatzes neben der Sporthalle.
Der erste internationale Bad-Laerer-Silvester-Lauf über exakt 24,05 GPS-vermessene Kilometer ist gestartet. Das Teilnehmerfeld sucht sich seinen Weg in der ungespurten Loipe nach Süd-Osten, Richtung Versmold. Was zeitweilig nach einem knappen 20-KM-Rennen aussieht, wird durch eine, etwas langweilige Schleife durch die Gemarkung "Wächteort" auf eine 24-Kilometer-Runde aufgebohrt. Zu beachten ist, dass die letzten 15 KM fast durchweg gegen den Wind verlaufen, was das Unterfangen, eine gute Platzierung zu erhaschen, nicht eben einfacher macht.

Um es kurz zu machen: Nach 2:01:37h bin ich trotz 5 Telefonaten auf den ersten 6 KM nicht nur als Altersklassensieger M45 sondern auch als gesamt Erster recht entspannt durchs Ziel gelaufen!

Teilnehmerzahl: 1  ;-)