Sonntag, 24. Januar 2010

Es tut mir weh. Sehr sogar!

1. Da quält man sich beim Silvesterlauf bei Schnee und Eis, rennt als erster durchs Ziel und alle lachen. Das sind seelische Qualen.

2. Bei Schnee und Eis zu laufen können auch nicht unerhebliche Schmerzen verursachen, auch wenn man – wie ich – trotz Dunkelheit stürzt aber muskuläre Verspannungen in den ohnehin schon verspannten Beinen davonträgt. Dazu noch diese eklige Kälte.

3. Richtig schmerzhaft wird es aber auf dem Mountainbike. Nämlich dann, wenn man sich am 16. Januar mit jemandem bis dahin völlig Unbekannten in Lienen zum Radeln verabredet und man die verschneiten Wirtschaftswege ins ca 15 KM entfernte Lienen sozusagen zum Warmmachen nutzen will. Das Warmmachen fängt bereits nach 1 KM an, wenn das Adrenalin in dem Moment schlagartig in die Adern schiesst, in dem  der noch an Haustemperaturen gewöhnte Körper abrupt auf den vereisten Weg aufschlägt. Vorher hat er witzigerweise noch genügend Zeit, sich die passende Körperhaltung auszusuchen. Dasselbe Spiel wiederholt sich auf den nächsten 2,5 KM noch zweimal. Dann sucht sich der Triathlet doch lieber freiere Wege, um schlussendlich noch 3 Stunden im kalten Wind(ter) zu verbringen. Das oben angesprochene Adrenalin im Körper unterdrückt währenddessen sinnvoller weise (noch) die Schmerzen des Aufpralls. Besonders die Rippenprellungen und die der geschwollenen rechten Hand. Ein schöner Tag also der 16. Januar. Auch und besonders wegen dem neuen Trainingspartner  ;-))

4. Nachdem der Radfahrer nach gut einer Woche wieder etwas tiefer durchatmen und auch ein Fahrrad heben kann, um es für den nächsten Ausritt zu präparieren, stellt er mit Entsetzen, und das wiederum bereitet erneut seelische Schmerzen, fest, dass die Kettenstreben des Mountainbikes so verbogen sind, dass der Reifen am Rahmen schleift.
Ich konnte wohl nur durch die Schnee/Eis-„Schmierung“ problemlos 3 Stunden Rad fahren…. Hoffentlich kann es wieder gerichtet werden, sonst kommen noch finanzielle Schmerzen hinzu.

Freitag, 1. Januar 2010

Sieger beim Silvesterlauf 2009!

Das ist ja mal ein Ding!

Traditionell laufe ich zu Silvester einen dieser tollen Silvesterläufe, bei denen es ja eigentlich "um nichts" geht. Das sehe ich auch so. Selbst, wenn im Winter die Sieger des Sommers gemacht werden, reißt der allerletzte Lauf des Jahres nicht mehr heraus. Eine neue persönliche Bestzeit ist normalerweise zu dieser Jahreszeit weder zu erwarten, noch angebracht. Aus trainingsmethodischer Sicht; meistens jedenfalls.

Denkste, Puppe. Gestern um 10:55h war es soweit: Etwas widrige Wetterumstände: kalt-nass, Schneematsch und Schneeregen und kalter Nord-Ost-Wind. Anstoß, äh Anpfiff in der Nordkurve des Bad Laerer Bolzplatzes neben der Sporthalle.
Der erste internationale Bad-Laerer-Silvester-Lauf über exakt 24,05 GPS-vermessene Kilometer ist gestartet. Das Teilnehmerfeld sucht sich seinen Weg in der ungespurten Loipe nach Süd-Osten, Richtung Versmold. Was zeitweilig nach einem knappen 20-KM-Rennen aussieht, wird durch eine, etwas langweilige Schleife durch die Gemarkung "Wächteort" auf eine 24-Kilometer-Runde aufgebohrt. Zu beachten ist, dass die letzten 15 KM fast durchweg gegen den Wind verlaufen, was das Unterfangen, eine gute Platzierung zu erhaschen, nicht eben einfacher macht.

Um es kurz zu machen: Nach 2:01:37h bin ich trotz 5 Telefonaten auf den ersten 6 KM nicht nur als Altersklassensieger M45 sondern auch als gesamt Erster recht entspannt durchs Ziel gelaufen!

Teilnehmerzahl: 1  ;-)

Dienstag, 22. Dezember 2009

Du bist ein Triathlet, wenn...

(hier gefunden)
...
- Du beim ersten Date einen Long-Jogg vorschlägst um den Trainingsplan einzuhalten.
- Du ißt so viel, dass Deine Freunde glauben Du hättest eine Esstörung.
- Du mehr Leggins als deine Mutter besitzt.

- Du schläfst 10 Stunden in der Nacht und brauchst trotzdem einen einstündigen Mittagsschlaf.

- Du selbst auf der Autobahn im Stau 10m Abstand zum Vordermann hältst.

- Es fällt Dir schwer mit Rennradlern eine Ausfahrt zu machen weil Sie entweder zu schnell fahren oder nicht weit genug.

- Du bist absolut ungenießbar und launisch an Ruhetagen und wirst zum Monster in der Taper-Phase.

- Du fühlst Dich unwohl wenn Du nicht mindestens 2x am Tag trainierst.

- Du nervst alle Kollegen damit, auch nur ein Stockwerk mit dem Lift fahren zu wollen, weil Du Deine Beine schonen willst.

- Sobald Du irgendwo warten musst, beginnst Du Deine Beine und Arme zu dehnen.

- Morgens um 6:30 Uhr 3km zu schwimmen sind für Dich ein guter Start in den Tag.

- Leute Dich fragen wie oft Du in der Woche trainierst und es für Dich ganz normal ist mit "8-10x" zu antworten.

- Dein Rad-Tacho im Jahr mehr km drauf hat als Dein Auto.

- Du Dir eine 12stündige Übertragung eines Ironman ansehen kannst ohne dass Dir fad wird.

- Du dich bei der Wahl "Gratis Rolex" oder "Gratis Suunto T6" für die billige Plastikuhr entscheidest.

- Dein Rad mehr gekostet hat als Dein Auto.

- Dir Deine langen Trainingseinheiten am Wochenende wichtiger sind als sich mit Freunden zu besaufen.

- Du Doch mal fortgehst und den ganzen Abend nur ans Training denken kannst.

- Du mehr Wasserflaschen als Gläser zu Hause hast.

- Du keine Urlaube, sondern nur mehr Trainingslager machst.

- Du Wochenumfänge kleiner 10 Stunden als Erholung bezeichnest.

- Dein Badetuch nie trocken ist.

- Dir jemand einen Becher Wasser gibt und Du ihn instinktiv über Deinen Kopf schütten willst.

- Du deine iPod-Playlisten nach Schritt- und Trittfrequenz organisierst.

- Du auf die Frage nach deinem Alter mit M25 antwortest.

- Deine Vorstellung von einem tollen Geburtstag darin besteht, mit deinen Freunden die Anzahl deiner Jahre in Kilometern zu laufen.

- Du versuchst, Mädels mit deiner Kilometerzeit zu beeindrucken.

- Deine Trainingseinheiten dadurch begrenzt sind, wie viel Zeit du hast, und nicht wie weit du zu laufen imstande wärst.

- Du frühmorgens aufwachst, und dein erster Gedanke ist: Wie hoch ist mein Ruhepuls?

- Du trotz eines Gewitters 2 Stunden Laufen gehst, und es richtig geniesst, schön nass und dreckig zu werden.

- Du denkst, ein Ironman wäre einfacher als ein Marathon, weil man da nicht so schnell loslaufen muss.

- Du ein Auto mit Automatik mietest, um zu einem Ironman zu fahren. Du besitzt zwar ein Auto mit Handschaltung,  aber weder du noch dein Freund werden in der Lage sein, damit nach Hause zu fahren.

- Du es natürlich empfindest, dein "Geschäft" hinter einem Baum im Wald zu verrichten.

- Dir keiner mehr glaubt, wenn du "Nie wieder" sagst.

- Du an einem 10-km Lauf teilnimmst, um deine "Grundschnelligkeit" zu verbessern.

- Du nach einem 5-km Lauf noch 5 km auslaufen gehst, um dein Tun wenigstens halbwegs als Trainingseinheit
  bezeichnet zu haben.

- Du Arbeit als Regenerationszeit zwischen den Einheiten betrachtest.

- Dich deine Arbeitskollegen nicht fragen, ob du am Wochenende trainieren gehst, sondern wie oft und wie weit.

- Du beim Autofahren immer eine Wasserflasche dabei hast.

- Du im Urlaub, wo andere die Sau rauslassen, um 22.00 h ins Bett gehst, weil morgen eine lange Einheit gefahren wird.

- Du auswendig weißt, wie viele Proteine ein Energieriegel enthält.

- Du dir ernsthaft überlegst, deine Staatsbürgerschaft aufzugeben, um bei den Olympischen Spielen für Tonga, Jemen,  oder Tschad im Triathlon an den Start zu gehen.

- Die Leute dich dafür loben, dass du 15 km am Stück durchlaufen kannst, und du das als Beleidigung ansiehst.

- Du die Schäferstündchen auf Belastungstage legst und an Grundlagentagen Migräne vortäuscht.

- Deine Beine im Sommer besser rasiert sind, als die deiner Freundin.

- Sich deine Frau keine Sorgen macht, wenn du bereits vor 2 Stunden laufen gegangen bist.

- Du ein Foto für eine Bewerbung brauchst, und du nur Wettkampffotos besitzt.

- Deine Hauptfeindbilder sind nicht Finanzamt und Terroristen sondern Nordic Walker und Hunde.

- Du die Finisher T-Shirts von Volksläufen beim Radservice zum Kettenputzen verwendest.

- Du hast mit Deinem Fahrrad eine freundschaftliche Beziehung, redest mit ihm und streichelst es nach Wettkämpfen oder guten Trainings.

- Du erledigst alle Wege in der Stadt mit dem Mountainbike als zusätzliche Trainingskilometer.

- Deine Schmutzwäsche besteht zu 90% aus Trainingsbekleidung.

- Du liebst Chlorgeruch und wirst kribbelig, wenn Du es irgendwo riechst und nicht schwimmen kannst.

- Dein Badezimmer riecht nach Neoprenanzug (weil er dort hängt, damit er keine Falten und Risse bekommt).

- Du den schnelleren Schwimmern auf der Nebenbahn Doping unterstellst. Auch wenn es sich um die Kindergruppe des örtlichen Schwimmvereins handelt.

- Du der Meinung bist dass auch Männer Slips und Tops tragen können.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Erster längerer Lauf seit Ende Mai

Donnerschlag. Da sind doch schon wieder 3 Wochen seit dem letzten Eintrag ins Land gegangen.
Mein Training ist trotz gestiegener Umfänge überwiegend unstrukturiert und ist geprägt durch eine relativ geringe Motivation. Das ist für mich zu dieser Jahreszeit aber durchaus normal. 1-2 Krafteinheiten pro Woche, 4-7 Stunden Rad (zumeist auf der Rolle, 1-2 Mal Laufen und einmal Schwimmen.
Einige Einheiten sind hervorzuheben, weil sie wirklich Spaß gemacht haben:


Zum einen sind das die beiden letzten Aufenthalte im Hallenbad: jeweils 3,7 KM  sind nicht so furchtbar spektakulär aber schön daran ist, dass die Trainings trotzdem sie anstrengend waren, Spaß machten und die Zeit nur so dahinflog. In letzter Zeit mache ich mehr Technik-Training statt pure Ausdauer und Schnelligkeit - was ja bei mir sowieso verpufft.
Für Trockenübungen zuhause habe mir Zugseile gekauft, die sich ebenfalls positiv auf die Schwimmleistung auswirken sollen. Mal sehen. Auf jeden Fall bin ich der 9-Minuten-Grenze über 500 Meter schon recht nahe gekommen (ja, ich weiß, wie schlecht das immer noch ist  ;-)) )


Ein Novum war ein Training im Fitnessstudio am letzen Freitag. Ich hatte nachmittags frei, die Bude war gähnend leer und am Ende waren es knapp 2,5 Stunden, die ich dort verbrachte. Neben den normalen Kraftübungen bin ich noch über eine halbe Stunde auf dem Standrad gefahren (mag meine Gesäßmuskulatur gar nicht) und 25 Minuten auf dem Laufband gerannt - 5,4 KM.
Vor einer Woche war ich mal wieder mit dem Mountainbike unterwegs. Durch den vielen Regen an den Tagen zuvor war der Teuto ziemlich rutschig und aufgeweicht. Das Highlight der 45-KM-Tour: In der Nähe von Holperdorp befindet sich ein Steinbruch. Von Lienen kommend gibt es an seiner linken Seite einen unbefestigten Wanderweg mit einer Steigung bis 24%, die mich gut gefordert hat. Danach auf dem Kamm des Hermannsweges bis Hilter und asphaltiert zurück.
Laufen: Das linke Bein macht eigentlich kaum Probleme, und wenn dann ist es das angerissene Innenband und weniger der Knochen. Ich denke mal, da ist alles im Lot.
Meine alte Verletzung (ist das nach so langer Zeit überhaupt noch eine??) lässt mich aber nicht in Ruhe. Schon nach kurzer Zeit fängt das Zwicken an, der/die Muskeln verhärten sich und zack, ist die Bewegung des ganzen Beins eingeschränkt. Ich meine zu spüren, dass die ganze unmerklich langsam etwas besser wird - vielleicht rede ich mir das aber auch nur ein.
Heute bin ich bei eisigem Wind, der die ohnehin schon kühlen -7°C noch kälter erscheinen ließ, meine runde nach Versmold gelaufen. Die schnee- und eisglatten Wege unterstützten mein Vorhaben ruhig und langsam zu laufen. Die letzten Läufe hatte ich immer zu schnell bzw. mit einem zu hohen Puls absolviert; heute wollte ich im unteren GA1-Bereich laufen, was mir dann auch gelungen ist.
Kalt, glatt, windig und auf dem Rückweg Schneegestöber: Geilomat!


Ach ja: 20 KM waren das - so lang bin ich im Training das letzte Mal am 27. Mai gelaufen  :-((
Da mir die Knochen heute Abend bei weitem nicht so weh tun, wie nach den letzten Läufen auf der Hausrunde, will ich das mal als gutes Zeichen werten - auch dass ich in dieser Woche zum ersten Mal seit 24 Wochen (also seit dem Ironman) mal wieder über 41 KM gelaufen bin.
Gestern haben haben wir uns noch mit Jens und Steffi auf dem Weihnachtsmarkt in Osnabrück getroffen und nach einem relativ kurzen, weil eiskaltem, Zwischenstopp an der bekannten Feuerzangenbowlen-Bude die grobe Planung für 2010 bei einem Mexikaner um die Ecke besprochen. Jens und ich werden wie geplant das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und die Transalp in Angriff nehmen, beides wohl mit nur moralischer Unterstützung durch unsere beiden Frauen, die sich bei ihrem ersten Zusammentreffen irgendwie auch ganz gut über andere Dinge verständigen konnten ;-))

Bei einem Silvesterlauf werde ich in diesem Jahr wahrscheinlich nicht starten. Das macht zu diesem Zeitpunkt noch keinen Sinn. Wenn ich an einem Wettbewerb teilnehme, möchte ich auch möglichst weit nach vorne kommen, das ist derzeit nicht drin. Die 10 KM zu laufen sind kein Problem, aber wenn ich dafür nachher 45-50 Minuten brauchte, befriedigt mich das nicht. Von einer möglichen neuen Verletzungsgefahr einmal abgesehen. Also werde ich wohl meinen eigenen Silvesterlauf starten.

In diesem Sinne noch einen schönen 4. Advent!

Sonntag, 29. November 2009

Tote Hose?

Im Gegenteil! Die Hose lebt  ;-)

Das es hier momentan ein wenig ruhiger ist, sei einfach der Jahreszeit geschuldet.
Ich trainiere mehr oder weniger lustvoll/los vor mich hin und versuche meine Beine, bzw. deren Muskulatur wieder auf Kurs zu bringen und darauf vorzubereiten, was 2010 vor ihnen liegt. Das ist nicht so ganz ohne und vor allem trainingsmethodischer Schwachsinn.

Zur Zeit laboriere ich noch fast täglich an Muskelkater - ein Gefühl, dass ich eigentlich vergessen hatte. Aber sei's drum. Meine Lauf-Hausrunde habe ich in der Winterzeit von 15 auf 16,5 KM ausgeweitet. Zum einen, weil ich in der Dunkelheit an mehr bewohnten Höfen vorbei kommen und weil die Wirtschaftswege etwas mehr belebt sind - genau der Grund, warum ich sie in der hellen Jahreszeit meide. Zum anderen deshalb, weil ich etwas länger (eigentlich logisch, aber nicht immer zwangsläufig) länger unterwegs bin. Das bringt mich dann genau zu der Laufzeit, mit der ich einen Punkt mehr für mein Team in Winterpokal bekomme (über die Motivationshilfe hatte ich ja bereits berichtet). Dennoch laufe ich zur Zeit nicht so häufig. Spaß macht's noch nicht und ich war in den letzen Wochen häufiger unterwegs, auch wieder in England. Da habe ich das Problem, dass mir meine dortige 12 KM-Laufrunde zu gefährlich ist, weil einfach zu stark  (bundesstraßenähnlich) befahren, zu eng und zu kurvig. Da hilft mir auch meine leuchtende Bekleidung nicht viel.

Sei's drum; es ist Winter und die ruhige Jahreszeit kann man auch nutzen, um etwas Winterspeck zuzulegen. Die nächsten Wochenenden sind eh' Weihnachtsfeier-Wochenenden und die will ich ja auch mit Anstand be- und überstehen.

Guuut. Kommen wir nun mal zur Aussicht auf 2010.
Etwas gewagt erscheint die Planung in Angesicht meiner momentanen körperlichen Verfassung. Aber: wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Außerdem muss man sich (leider) immer früher zu Wettbewerben anmelden, wenn man noch einen Startplatz bekommen möchte.

Die Keypoints sind gesetzt:

- im März/April 1 oder 2 Halbmarathons, die ich noch nicht gebucht habe
- Mannschaftsfahrt (Rennrad) mit der Triathlon-Abteilung des LC Solbad
- 25. April bis 02. Mai: Trainingslager auf Mallorca  ;-)) mit Holger Steuer
- im Mai 1-2 Triathlons
- 6. Juni Mitteldistanz in Hannover
- 20. Juni: Altersklassenmeisterschaft (Olympische Distanz), Peine
Achtung: jetzt kommt's:
+ 04. Juli: IRONMAN Frankfurt
+ 01. August: IRONMAN Regensburg
+ 21./22. August: 24-h-Radrennen im Zweier-Team mit Jens Hinrichs auf dem Nürburgring
+ 05.09.-11./12.09.: Alpencross mit dem Rennrad
- September/Oktober: Marathon "Rund um den Baldeneysee in Essen"


Für gewöhnlich mache ich meine Planung ja erst zwischen Weihnachten und Neujahr, aber die lange Ruhepause im Herbst und die damit verbundene Langeweile hat das alles ein wenig vorgezogen ;-))

Sonntag, 8. November 2009

Ich bin wieder dran

2 x Krafttraining im Fitnessstudio
4 x Bike (182 KM) auf der Rolle
1 x 3,6 KM Schwimmen (OK, das war einmal zu wenig)
2 x 5 KM Laufband in knapp 25 Minuten
Heute habe ich mit meinem ersten Straßenlauf seit dem Köln-Triathlon vor 2 Monaten die Trainingswoche abgerundet. 12 KM in exakt 1 Stunde. Damit bin ich zufrieden. Hauptsache ich bin mal wieder gelaufen - bei dem herrlichen Wetter war das auch kein großes Problem. Lediglich der Puls war sehr hoch; das kann aber auch an einer abklingenden Erkältung und zu warmer Kleidung liegen.

Die Beine (nicht die Verletzungen) tun jetzt aber auch weh, wie nach einem guten Halbmarathon. Da muss ich wohl noch ein wenig Aufbauarbeit leisten.

Über 11 Stunden waren in dieser Woche auch etwas zu viel des Guten. Dafür wird es in der nächsten Woche, wenn offiziell der Countdown zum IRONMAN Frankfurt in 34 Wochen fällt, weniger. Am Dienstag und Mittwoch bin ich in England und am Samstag den ganzen Tag unterwegs bei meinen Eltern.

Sonntag, 1. November 2009

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Heute vor sechs Wochen habe ich mich lang gemacht.

Seit Mittwoch gehe ich ohne Gehhilfen und seit Freitag das ganze auch mit Genehmigung vom Doc meines Vertrauens. Auto fahren darf ich auch wieder (tue ich schon seit 4 Wochen). Das Röntgenbild sagt: Alles richtig gemacht.
Der Doc sagt: OK, jetzt kannst du langsam anfangen, die Muskulatur wieder zu stärken, schön spazieren gehen. 30 Minuten, wenn du das schaffst. Jep. Gut das.
Dann habe ich am Freitag die Alibi-Krücken in den Keller gestellt und bin 10 Runden um unseren kleinen Sportplatz gelaufen. 2,6 KM sind das nur. Was für ein Spaß war das. Zumindest für den Kopf. Das Knie hat etwas gejammert, das Weichei. Nach einer unruhigen Nacht war am Samstag Morgen wieder alles gut. Bis auf den Muskelkater in den Oberschenkeln. Nach einem ausgiebigen Schwimmtraining habe ich nachmittags auf der Rolle richtig Gas gegeben.
Heute war ich erst im Fitnessstudio zum Krafttraining und bin anschließend 4 KM auf dem Laufband gerannt, schon etwas zügiger, dafür aber ohne jegliche Schmerzen.
Der Plan ist jetzt, das ich nächste Woche 5 KM laufe und das bis Mitte des Monats auch 10 KM steigere. Das sollte wohl möglich sein.

Am 9. November beginnt dann die Vorbereitungsphase für den Ironman in Frankfurt über 34 Wochen. Das Training lehne ich (versuche ich) an die Pläne von Triathlon-Szene.de an. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich auf keinen Fall sklavisch daran halten werde; als Schön-Wetter-Sportler geht das nicht. Erst recht nicht, wenn man einen Fulltime-Job hat, der mich häufiger auch mal nach außerhalb katapultiert.
Mal sehen.

Was gibt's sonst noch?
Ab morgen habe ich eine weitere Motivation zum trainieren in der dunklen Jahreszeit (wenn mal bloß schon zu Ende wäre). Seit einigen Jahren nehme ich ab Anfang November bis Ende März am "Winterpokal" teil. Das ist ein virtueller Wettbewerb, bei dem jeder Teilnehmer seine Trainingseinheiten einträgt und für die geleisteten Trainingszeiten Punkte erhält. In der Regel schließ man sich einem Team an, um dieses im Vergleich mit anderen voran zu bringen; gleichzeitig  gibt es eine Einzelwertung.
Der gewöhnliche Sportler wie ich landet hier immer weit hinten, das bspw. Fahrradkuriere dabei sind und ihre Zeiten auf dem Rad mit eintragen und somit vorne dabei sind. Für Lauf- oder Schwimmeinheiten gibt es weniger Punkte als für Radeinheiten.
Auf jeden Fall hilft es manchmal über einen toten Punkt hinweg.