Sonntag, 7. April 2013

Welch wunderschöner Sonntag

Der Tag fing schon herrlich an:
Nach einer guten Nacht, mit einem perfekten Frühstück im sonnendurchfluteten Wohnzimmer.

Klar, das mich danach nicht mehr viel halten konnte und ich den roten Büffel gesattelt habe. Nach einer Woche miesepetrigem Nichtstun wurde es Zeit für die "Melle-Runde". 84 KM zunächst 20 KM flach, dann über Hilter, Borgloh, Bissendorf, Melle, Borgholzhausen und Dissen zurück. 
Das war schon eine meiner Lieblingsrunden, als ich noch in Bad Laer gewohnt habe. Nun ist sie eben etwas länger.

Die Bergwertung in Uphöfen war ein Quantensprung zur letzten Tour vor gut einem Monat. Klar - zur Bestzeit fehlt es noch ein wenig, aber für den langen, kalten Winter gar nicht so schlecht für meine bescheidenen Verhältnisse.


Zwischen Borgholzhausen und Dissen ging es dann wieder ein wenig gegen den schwachen Wind. Zeit für ein kurzes Photoshooting

Die Belohnung für den Tag

Vollkommen zufrieden mit mir habe ich mir heute noch etwas schönes gegönnt: Lammsteaks vom Grill, dazu Rosmarinkartoffeln und grüne Bohnen. Das ganze an PINKUS Weizenbier. 

YummmmYummmm... So läßt es sich aushalten.


Freitag, 5. April 2013

Warten auf besseres Wetter

Er ist immer noch nicht losgegangen. Der Frühling. Wie die Primeln bei mir im Hausflur warte ich auf Wärme.
In den letzten zwei Wochen habe ich so gut wie nicht trainiert. Der kalte Ostwind geht mir genauso auf den Keks, wie Training auf der Rolle.

Die einzige Ausnahme zwischendurch war das Osterwochenende, an dem ich mit dem Rennrad zu meinen Eltern gefahren bin. Dem Wetter ist es zu "verdanken", dass ich die Strecke um ca 15-20 KM auf 135 KM pro Weg verkürzt habe. Auf dem Hinweg bin ich einmal mehr eine überwiegend neue Strecke gefahren. Ich denke, es war die bislang schönste. Einziges Ärgernis war eine 14%-Steigung im Wiehengebirge, die mich mit meinen knapp 10 KG Gepäck (inkl. 4 Ltr. Wasser) doch zu schaffen gemacht hat :-)

Der permanente kalte Gegenwind war ziemlich zermürbend, sodass ich froh war, die Strecken endlich geschafft zu haben. Am nächsten Tag ging es bei Sonnenschein, Kälte und Seitenwind wesentlich entspannter zurück.

Zurückbehalten habe ich eine schmerzhafte Überlastung im rechten Handgelenk. Warum auch immer... An Radfahren in der Woche war nicht zu denken, selbst Mausklicks am Rechner haben weh getan. Seit heute ist das auch wieder Schnee von gestern. Womit wir wieder beim Wetter wären.

Die Primeln sind heute auf den Balkon umgezogen - ab morgen wird es etwas wärmer und ab Mitte der kommenden Woche haben wir den Winter hinter uns.

Abwarten...


Mittwoch, 20. März 2013

Frühlingsbeginn 2013

Zunächst erst einmal herzlichen Dank für die vielen lieben Glückwünsche zu meinem Geburtstag. Puuhhh - ich bin soeben noch einmal an der nächsten "0" und damit vor der nächst höheren Altersklasse M50 vorbeigeschrammt. Das gibt mir Zeit, weiterhin für einen Angriff, direkt nach dem Aufstieg in die neue Altersklasse im kommenden Jahr zu trainieren ;-)

Meine Erkältung, die mich seit Wochen zwar nicht schlimm, aber doch irgendwie belästigt und behindert, schein jetzt abgeklungen zu sein. Ich habe nur ca die Hälfte von dem trainieren können, was ich mir in meinen Trainingsplan geschrieben habe. Das und das anhaltend trübe Wetter drückt mächtig auf meine Laune und die Motivation irgend etwas anzufangen.

Seit Samstag ist Lisa für eine Woche wieder im Lande - Grund genug, den Grill anzuschmeissen. Daran ändern auch Regen und Schnee nichts. Sie hat Jap auf Fleisch, genau wie Jennie und ich ;-)
Ein paar Rosmarin-Kartoffeln und Paprika sorgen für eine gesunde Beilage



Eigentlich hatte ich gehofft, dass unsere Region von weiteren Schneefällen verschont bleibt. Die letzen Tage haben mir Recht gegeben. Erst heute Nachmittag, kurz nach dem kalendarischen Frühlingsanfang fing es an zu schneien. Na ja - bei Temperaturen um die Null Grad war es mehr Regen als Schnee und das, was liegen blieb, war verschwindend gering zu den Mengen, die gestern und heute in Norddeutschland niedergegangen sind. Dennoch hatte ich heute Abend wenig Lust zu laufen - nachdem ich auf dem Nachhauseweg von der Arbeit auf dem Rad schon ziemlich durchgekühlt wurde.

Immerhin: der Langzeit-Wetterbericht sagt für Ostern Sonnenschein und Temperaturn über Null Grad voraus.Wenn alles so bleibt fahre ich mit dem Rad zu meinen Eltern nach Nienburg - und zurück.Das wäre dann der Start in die Outdoor-Saison. Wobei: 620 KM bin ich in diesem Jahr auch schon auf der Straße gefahren. Da ist mehr als beachtenswert - wo ich doch ein bekennender Frostköttel und praktizierender Schön-Warm-Wetter-Sportler bin.

Meine geplanten 3 Halbmarathons habe ich gestrichen. Die jeweils drei Wochen Pause durch die Muskelzerrung (oder was immer das war) und jetzt durch die Erkältung haben mich weit zurück geworfen, so daß ich meine gesteckten Ziele nicht ereichen kann. Das ist nicht weiter schlimm, weil ich die Marathons ja erst für dem Herbst geplant habe.

Allerdings: ab Mitte April bin ich bis in den Juni hinein sehr oft 2-6 Tage hintereinander beruflich unterwegs, was mir auch das Radtraining erheblich erschweren wird. Das ist das größere Problem in Hinblick auf die Transalp und das 24-h-Rennen. Trainieren werde ich in der der Zeit überwiegend nur am Wochenende können.





Dienstag, 5. März 2013

72-Stunden-Frühling

Ist das nicht herrlich???

Nach einem eher schlechten und kalten Wochenende sowie einem unendlich erscheinenden, nie zuende gehenden grauen Winter haben wir nun plötzlich für drei Tage Sonnenschein und Wärme.


Das und die ruhige Geschäftslage haben mich dazu veranlaßt heute kurzfristig einen halben Tag Urlaub zu nehmen.

Gute drei Stunden bin ich mit dem "Roten Büffel", der nun vorübergehend keine Hörner mehr hat, gefahren. Über Hilter, Bissendorf, Melle, Borgholzhausen. Etwas Berg-und-Tal eben. 430 HM. So 14-16 Grad hatte es wohl in der Sonne und ohne den leichten Wind. Einfach herrlich. Hhhhmmmmm. Mehr davon, bitte. 

Boahh - bin ich heute Abend tiefenentspannt :-)


Sonntag, 24. Februar 2013

Kalt erwischt



Quelle: Google
Wie und wo auch immer es passiert ist. Bislang bin ich erkältungsfrei durch den Winter gekommen. Bis gestern. Ein hässliches Kratzen im Hals hat es angekündigt: Schnupfen, Husten und ein Kopf, wie eine Gasuhr.

Ich versuche das mit den üblichen Mittelchen aus der Apotheke in den Griff zu bekommen. Zusätzlich setze ich erstmals selbstgemachten Ingwertee mit Zitrone und Honig ein. Eine Vitamin-Bombe. Mal sehen, ob es wirkt.


Der Winter hängt mir, wie den meisten wohl auch, so allmählich zum Hals heraus. Dabei ist es ehr die fehlende Sonne als die Temperaturen. Dazu noch dieses ewige gestrampele auf der Rolle - in dieser Woche habe ich nur 2:15h darauf verbracht.

Zum Glück kann ich wieder schmerzfrei laufen und damit einen über den anderen Tag an die Luft. In meinem letzten Bericht hatte ich ja noch über die verloren gegangene Form gejammert. In der Tat waren die ersten beiden Läufe nach der Verletzungspause extrem anstrengend und führ die Geschwindigkeit von einem beängstigend hohen Puls begleitet. In dieser Woche war ich dreimal auf der 17-KM-Runde (1:20:35 / 1:17:23 / 1:16:35h). Besonders die beiden letzten Läufe haben so richtig Spaß gemacht - auch wenn die Bandscheiben ziemlich gemeckert haben. Aber erst danach und nur einen Tag lang... Mal sehen, was da noch geht.

Selbst im Pool war ich wieder. 1 Stunde und nicht mehr völlig KO. 2 Stunden heute auf dem Mountainbike bei Schnee und Matsch runden die Woche ab.

Mein Terminkalender hat einen zusätzlichen festen Eintrag hinzu bekommen: Am 15. Juni starten wir mit einigen KollegInnen wieder bei der Teamwertung des Firmenlaufs bei der Nacht von Borgholzhausen.So alle zwei Jahre machen wir da mit. Zum Spaß und ohne Ambitionen - eben für jeden/r.






Sonntag, 17. Februar 2013

Geschwommen - Rad gefahren - gelaufen

Quelle: Google
Ich habe mehrere Gründe zur Freude in dieser Woche. - und das, obwohl ich eigentlich ziemlich miesepeterig drauf bin.Es geht noch. Ich bin alleine in dieser Woche mehr KM als im gesamten letzten Jahr zusammen ;-)

Immerhin war ich dreimal im Wasser und muss zu geben: es hat Spaß gemacht. Ich habe ja auch keinen Druck irgendein Trainingspensum absolvieren zu müssen. Im Prinzip kann ich aufhören, wann ich möchte. Zu meinem Erstaunen sind die Schwimmzeiten nicht wesentlich schlechter geworden als Vor knapp anderthalb Jahren. Natürlich ist die Kondition insgesamt nicht mehr so da, dafür ein Gefühl als ob die Arme abfallen. Wen wundert das?

Die Kondition ist auch beim Laufen wieder futsch. Zum ersten Mal seit genau 5 Wochen bin ich am Freitag wieder schmerzfrei gelaufen - 17 KM. Danach war ich ziemlich platt und hatte brennende Oberschenkel. Ich hoffe, dass ich jetzt weiter auf die Halbmarathons hin trainieren kann und die Wade keine Probleme mehr macht. Auf jeden Fall freue ich mich, dass ich das öde trainieren auf der Rolle wieder einen-um-den-anderen-Tag unterbrechen kann.
Am Donnerstag konnte ich den roten Renner zum ersten Mal auf die Straße bringen. Der kalte Gegenwind auf den letzten 30 KM von Holperdorp zurück hat zwar etwas auf die Stimmungsbremse gedrückt, konnte mir den Spaß aber nicht komplett verleiden. Ich freue mich schon auf die nächste Ausfahrt.


... und irgendwie bekomme ich wieder Lust auf einen Triathlon...




Ganz besonders habe ich mich an diesem Wochenende aber darüber gefreut, das Jennifer und Lisa bei mir waren bzw. noch ist (Lisa). Wir haben zwar nichts spektakuläres gemacht, hatten aber eine schöne Zeit zusammen. Gerne mehr davon....


Sonntag, 10. Februar 2013

Rückbau

KUOTA K-Factor 2007
Ich hatte es ja schon geschrieben: In diesem Jahr werde ich keinen Triathlonwettkampf besteiten. Wahrscheinlich jedenfalls. Seit Jahresbeginn bin ich unter anderem deswegen auch wieder vereinslos.
Da das nun bereits das zweite aufeinanderfolgende triathlonfreie Jahr ist, habe ich den "Roten Büffel" zurück gebaut. Im letzten Jahr habe ich es gerade einmal 253 KM bewegt - Zu wenig für ein Rad, daß ich fast genau so liebe, wie das "kleine" Schwarze".

Dem Schrauber meines Vertrauens habe ich aber schon in Aussicht gestellt, dass ich vielleicht noch zum Saisonende wieder mit meinem Triathlonlenker unter dem Arm wieder ankomme und ihn bitte, das Zeitfahrrad wieder herzustellen ;-) Der hat zwar mit Triathlon wenig am Hut (haben alle hier in der Gegend), macht aber sehr gute Arbeit.Seit Freitag ist das KUOTA wieder ein Rennrad und gut 1 KG leichter als bisher.
9 KG wiegt es nun mit Pedale und allem drum und dan. Ich hatte sehr gehofft, am Wochenende trockene bzw. eisfreie Straßen vorzufinden und es ausreiten zu können - Fehlanzeige. Der Winter hat uns trotz des super Sonnenscheins am heutigen Sonntag noch voll im Griff. Statt dessen war ich heute zweieinhalb Stunden mit dem Mountainbike unterwegs. Das ist zwar nicht schlecht, macht mir aber deutlich weniger Spaß. Zum Glück hat die Sonne verhindert, dass ich noch mehr ausgekühlt bin.

Und noch eine erfreuliche Nachricht: Gestern bin ich wieder gelaufen... Bis KM 6 ging es gut (das ist 1 KM mehr, als letzte Woche) dann gingen die Schmerzen in der Wade wieder los. Zum Glück aber nicht ganz so heftig, wie bislang. So konnte ich die 9,6 KM zumindest durch laufen. Ein Schnitt von 4:51 ist dann auch nicht ganz verkehrt und macht mir Hoffnung in zwei oder drei Wochen wieder auf dem Damm zu sein und alle zwei Tage laufen zu können. Im Moment ist das alles eh nur Spaß und eine Unterbrechung zum ewigen Radtraining auf der Rolle - das hängt mir ziemlich zum Hals heraus. Um Abwechslung zu schaffen, habe ich mir neue RLV-Videos besorgt. Das sind Filme auf (Rad-)Strecken, die auf der Rolle gefahren werden. Die Software regelt dabei die Bremse der Rolle so, dass Steigungen bzw. Gefälle berücksichtigt werden und man weitgehend realitätsnah schalten muss. Neu sind bei mir die "Tecklenburg-Rundfahrt" - zum Teil aus Straßen, die ich selbst manchmal fahre, ein Film aus der Toskana und einer vom Radmarathon in Bimbach.

Da bin bin ich auch schon beim nächsten Thema.
Bimbach: Jaco und ich haben und zu Pfingsten beim "Rhön-Radmarathon" angemeldet. Eben dieser hat seinen Start und Ziel in Bimbach bei Fulda. In unserem Größenwahn haben wir uns für die "Extrem-Runde" angemeldet. 238 KM mit ca. 4500 HM. Unser Versprechen: "In Deutschland werdet Ihr keine schöneren und vor allem keine härteren 238km finden". Einen guten Monat vor dem Start der SCHWALBE-TOUR-TRANSALP 2013 wird das wohl ein erstes und letztes gemeinsames Training sein.

Wo wir gerade dabei sind: Nach der Transalp haben Jaco und ich ein weiteres Event gebucht. Genauer gesagt: eine Woche später. Die Anmeldung ist raus. Da starten wir beim 24h-Rennen im österreichischen Grieskirchen. Nach der Transalp fahren wir also gar nicht erst nach Hause sondern bleiben direkt im Salzburger Land. Zum geniessen, regenerieren und Bier trinken...

Das KUOTA wird aber wohl nicht die erste Wahl für diese drei Veranstaltungen sein. Dafür ist mir die Übersetzung des Rades dann doch zu schwer. Ich möchte es vielmehr gerne bei Rund-Um-Köln fahren und natürlich im Training. Sollte ich mich dann noch für den Münsterland Giro am 3. Oktober entscheiden wird es natürlich auch dabei sein.

So viel für heute. 
CU