Sonntag, 20. Februar 2011

er rennt und rennt und rennt...

... der weiße Kenianer.
Auch wenn die Gesichtsfarbe mittlerweile ein wenig verblasst.

Die Trainingsumfänge liegen insgesamt in diesem Jahr deutlich über denen der Vorjahre. Ja, OK - das Schwimmen vernachlässige ich noch immer (liegt aber knapp über dem Vorjahresumfang) und ins Fitnessstudio treibt es mich in der Regel auch nur einmal pro Woche. Manchmal auch zweimal. Aber das scheint zu genügen um die Bandscheiben gefügig zu halten. Ich habe relativ wenig Schmerzen und arbeite momentan an den Trainingsumfängen und allmählich auch an den Intensitäten.

Dafür, dass ich im Dezember noch nach 2 Minuten vom Laufband gestiegen bin, bin ich heute ganz zufrieden. In dieser Woche bin ich zum ersten Mal 62 KM gelaufen - ein Umfang, den ich im letzten Jahr nur einmal im März geschafft habe.

Die Trainingsumfänge habe ich in dieser Woche bis auf 14:57h gesteigert. Neben den 62 Laufkilometern habe ich 75 KM auf dem Rennrad bei eisigem Ostwind und (u.a.) eine mental fordernde 3-h-Einheit auf der Rolle im Trainingsbuch stehen. Nächste Woche wird es etwas ruhiger.
Anschließend beginnt die nächste Trainingsphase in der mehr und mehr neben der Ausdauer auch die Intensitäten trainiert werden. Da werde ich mich besonders beim Schwimmen wohl sehr schwer tun. Es ist schon relativ schwer, neben den drei Disziplinen auch noch das Krafttraining zu integrieren.

Der Wettkampfplan steht nun auch weitgehend, die wichtigen (13) Events sind gebucht, wobei ich nicht denke, dass ich bis zum 10. April einen Marathon in akzeptabler Zeit rennen kann. Mir ist es lieber, das Laufen wieder von Grund auf neu aufzubauen. Deshalb habe ich mich auch zum Münster-Marathon im Herbst angemeldet. Ein paar weitere sind noch im Köcher.

Samstag, 22. Januar 2011

Der Weiße Kenianer ist zurück!

Bad Laer (dpa)
Der weiße Kenianer ist zurück. In der letzten Woche wurde er dreimal im heimischen Kral bzw. auf der Straße zwischen Bad Laer und Bad Iburg sowie einmal auf dem Laufband eines angesehenen, im Kurort ansässigen Fitness- und Rückenstudios gesehen. Nach groben Schätzungen von international angesehenen Laufexperten hat er dabei 55 KM in knapp 4:36h  zurückgelegt. Das lässt darauf schließen dass der Läufer , der mit einer wahlweise schwarzen Laufmütze oder (überwiegend) einer Baseballkappe mit dem Logo eines in der Nähe befindlichen renommierten Laufvereins unterwegs ist, zu seiner Form aus 2009 zurückgefunden hat oder zumindest auf einem guten Weg dorthin ist. Ein Statement dazu hat der als "weißer Kenianer" bekannte Läufer bislang nicht abgegeben.
Anwohnern zufolge ist er meist deutlich nach dem Eintreten der Dämmerung oder (an Wochenenden) innerhalb der Mittagsruhe unterwegs. Beides macht eine genauere Analyse bzw. das Auffinden von Augenzeugen schwer.

Es ist zu vermuten, dass der ca. 170 cm große(?) Mann mittleren Alters zusätzlich mit dem Renn- oder Mountainbike in der näheren Umgebung unterwegs ist. Ein Auftauchen in den Gewässern der umliegenden Hallenbädern zu Warmbadezeiten ist nicht ausgeschlossen.

Warnung: Der Weiße Kenianer könnte mit einem überwiegend schwarzen  Rennrad oder einem silberfarbenen Mountainbike bewaffnet sein. Letzteres verfügt möglicherweise über Stahl- oder Eisennägel in den Reifen um eine Flucht auf den heutzutage oftmals rutschigen Straßen zu ermöglichen!

Seinem Gesichtsausdruck zufolge, unterstrichen durch das breite Grinsen im Gesicht, hat er sich seit ca. 1,5 Jahren körperlich nicht mehr so wohl gefühlt, wie derzeit.

Zitat von überholten Zeitzeugen: "Dem ist in diesem Jahr alles zuzutrauen!"

Sonntag, 16. Januar 2011

Das Warten hat ein Ende!

Endlich. Die Bundesliga fängt wieder an...

Öh? Nee. Die Rennradsaison hat begonnen ;-)

Auch wenn es wohl nicht dauerhaft war, waren wir heute in einer kleinen Gruppe 3 1/2 Stunden locker im Regenarationsbereich mit dem Rennrad unterwegs. Knapp 95 KM sind dabei zustande gekommen. Gute 10 Grad  und zwischendurch einige Sonnenstrahlen luden dazu einfach ein. Im Grunde bin ich (natürlich) noch auf Winter eingestellt und war zu warm angezogen. Spaß hat es trotzdem gemacht, zum ersten Mal seit dem 23. Augsut das Rennrad wieder unter dem Hintern auf der Straße zu spüren. Höhenmeter waren nicht dabei - die kommen erst später.

Ich freue mich unheimlich darüber, dass ich am Samstag 16 KM quasi problemlos laufen konnte. Schon zum dritten Mal in diesem Jahr. Na gut. Zugegeben, es gab ein paar Nachwehen aber ich nähere mich dem Zustand, dass ich die ignorieren kann. Fast zwei Jahre sind seit der letzten "Verschlimmerung" des Bandscheibenvorfalls ins Land gegangen. So wie beim ersten Mal.

Think positive Vol.3: Wenn es so weiter geht, kämpfe ich im Herbst beim Marathon wieder um die 3 Stunden Marke. Hahahaha...


Keep on running

P.S.: 3:0 - Platz 2!

Freitag, 14. Januar 2011

Hier noch einmal die offzielle Auflösung, für den (einen) Leser, der die Kommentare des letzten Blog-Eintrags nicht verfolgt hat:

Dienstag, 4. Januar 2011

Mein neuer Triathlonverein

Na dann ratet mal...

Ich habe mich nun doch noch gebunden. So kurz vor Toresschluss, um noch einen DTU Startpass für 2011 zu bekommen.

Tipp: Ein renommierter, niedersächsischer Sportclub mit erheblicher Tradition und Wurzeln in einer anderen Sportsparte, die mich nicht interessiert.

Noch ein Tipp: die TSG Burg Gretesch ist es nicht. BW Lohne auch nicht.

Zu gewinnen gibt es ein Triathlon-Wochenende auf Eure Kosten mit mir  ;-)

Ich bin mal gespannt, wer drauf kommt.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Das Schweigen der Räder - It's Schnee. Mann!

Nun ist es soweit.
Das Schweigen der Räder. Sie rollen nicht mehr. Zumindest nicht die muskelgetriebenen Zweiräder.

Tiefer Schnee und vereiste Straßen haben das Radfahren über Weihnachten zu einem unkalkulierbaren Risiko gemacht.
Laufen "geht" - zumindest bei Tageslicht. Dann macht das sogar Spaß. Wenn gleich Mann (Läufer) nicht so furchtbar schnell von der Stelle kommt und oft herum eiert. Aber ist in dieser Jahreszeit nicht vorrangig das unspezifische Training Ziel unser Bemühungen?
Nichtsdestotrotz (komisches Wort. Schreibt man das zusammen? Die Rechtschreibprüfung meldet keinen Fehler  ;-))  ) Nichtsdestotrotz also rollen die Räder doch. Nachdem die französische Invasion zurückgeschlagen wurde, nun wieder im ungemütlich-kalten heimischen Kellerraum. Aber allen Leidensgenossen sei gesagt: Kopf hoch! Die längste Nacht bzw. der kürzeste Tag liegt nun schon eine Woche hinter uns - die Zeit spielt uns also in die Karten und der nächste Frühling naht. Bestimmt. Ich weiß das aus langjähriger Erfahrung.

Aber jetzt: It's Schnee. Mann. Wie wir Engländer sagen.

Bis die Tage

Ich wünsche Euch wenigen Lesern dieses Blog einen guten Rutsch und ein unheimlich tolles 2011!


Reiner

Sonntag, 19. Dezember 2010

Winter Wonderland

So.
Was hatte ich neulich so von mir gegeben?

Einem neuen Verein wollte ich beitreten - das habe ich bislang nicht getan. Schlichtweg aus dem Grund, weil ich seit mehr als 5 Wochen nicht laufen konnte und daher die Fortsetzung meiner Triathlon Aktivitäten in Frage stellen muss(te).
Nun scheinen meine behutsamen Bemühungen, meine Leistungs- und Bewegungsfähigkeit wieder herzustellen, allmählich auf fruchtbaren Boden zu fallen:
Beim Schwimmen mache ich große Fortschritte - konnte gestern 3,3 KM schwimmen, ohne nennenswerte "lohnende" Pausen. OK - da kommen keine weltrekordverdächtigen Zeiten zusammen, aber ich gehe auch nicht unter. Fürs Überleben im Triathlon reicht das allemal. Mehr, im Sinne von schneller, kann ich auch wohl nicht; länger geht immer   ;-)


Auf dem Rad bin ich wieder ganz gut dabei. Trotz oder gerade wegen des drastisch reduzierten Trainings von Mitte August bis Mitte September liege ich derzeit nur 90 KM hinter dem Trainingsumfang vom letzten Jahr zurück.
Mittwoch konnte ich mir einen halben Tag frei nehmen und bin etwas über 3 Stunden mit dem MTB im Schnee - und auf Eis  :-(  - gefahren. Neue oder alte Knochenbrüche habe ich nicht davon getragen  ;-))
Insgesamt habe ich in dieser Woche dann über 8 Stunden im Sattel gesessen.



Anders sieht das beim Laufen aus - nicht mit den Brüchen, aber mit dem Umfang. So wenig, wie in diesem Jahr bin ich seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2002 nicht gerannt.
Vor 5 Wochen bin ich zum letzten Mal auf der Straße gelaufen, danach ging nichts mehr. 
Langsame Versuche auf dem Laufband und die Übungen im Fitnessstudio scheinen mich wieder nach vorne zu bringen. Zweimal konnte ich bereits 5 KM auf dem Band laufen, mit abnehmenden Beschwerden. 

Nachdem ich gestern früh beim Schwimmen keine Rückenprobleme hatte, musste ich anschließend ich im tiefen Schnee und bei strahlendem Sonnenschein unbedingt nach draußen - Genau 1 Stunde ist es geworden und ich kann mich jetzt (1 Tag später) immer noch fast schmerzfrei bewegen (wenn man ein gewisses Maß an Schmerzen toleriert bzw. ignoriert) !




Für 2011 versuche ich einmal mehr strukturiert nach einem extern erstellten Trainingsplan zu trainieren. Ich bin sehr gespannt, ob ich mich daran halten kann und werde.
Allerdings denke ich, dass der Triathlon im kommenden Jahr eher zurückstehen wird. Zum einen möchte ich noch einmal Fahrt beim Laufen aufnehmen, sofern es die Gesundheit erlaubt, und zum anderen soll der Radsport im Mittelpunkt Sportaktivitäten stehen. Nicht ohne Grund: Ich hatte es ja im letzten Post angekündigt: Ich werde an einem Radrennen teilnehmen. 

Die Anmeldung war zu dem Zeitunkt seit ein paar Tagen draußen aber erst seit Donnerstag haben wir die offizielle Bestätigung, dass wir Teilnehmer sind. Nicht irgendein Radrennen natürlich, eine Herausforderung und Steigerung zu vorangegangenen Events muss es schon sein:


26.06.-02.07.2011
Eine Transalp spukt ja schon seit 2009 in meinem Hirn herum und um ein Haar wäre ich mit "Iron" Jens ja im September diesen Jahres mit dem Rennrad über die Alpen gekraxelt. Es hat nicht sollen sein. Während Jens noch immer am Kämpfen ist - weiterhin gute Besserung an dieser Stelle - habe ich mich für das seit Jahren von dem Rennradmagazin TOUR organisierten Radrennen entschieden. Die Schwierigkeit bei der Anmeldung? Es wird immer im 2-er-Team gefahren. Also musste im Vorfeld ein Teampartner her, den ich über das Internet gefunden habe, nachdem potentielle Teampartner aus meiner Umgebung abgesagt hatten. Für "Jaco" ist es bereits die zweite Teilnahme nach 2006.Unser Ziel ist im Grunde genommen das Ankommen, wenngleich wir nicht des "Olympischen Gedanken" wegen an den Start gehen wollen.

Das Rennen läuft über 7 Tagesetappen von Sonthofen bis herunter nach Arco, kurz vor dem Gardasee. Dabei sind 22 Alpenpässe mit insgesamt rund 20.000 Höhenmetern (Aufstieg) auf 936 KM zu überwinden. Kein so furchtbar leichtes Unterfangen also, besonders für einen Flachländer wie ich es bin.

Über 7 Tage jeden Tag ein Radrennen - das habe ich auch noch nicht gemacht. Gewertet wird das Team, genauer gesagt: die Zeit des Langsameren der beiden.

Was bleibt zu sagen?
Was das Rennen angeht, werde ich mich sicher in nächster Zeit noch näher auslassen, ebenso, ob ich mich vereinsmässig binde oder nicht. Hier halten sich mögliche Vorteile doch in sehr überschaubaren Grenzen.

Zwischen der kurzen Weihnachtspause am kommenden Wochenende und dem Jahreswechsel werde ich die Jahresplanung 2011 etwas mehr konkretisieren.

Einen schönen vierten Advent noch!