Gestern um 02:30h gings los. Holger hat mich zuhause abgeholt und mit zum Flughafen genommen. Hier musste ich dann erstmal 50 EUR für 5 KG Übergewicht des Koffers bezahlen :-(
Der Anflug auf Palma gestaltete sich etwas merkwürdig. Nachdem wir die Insel von oben im aufgehenden Sonnenschein betrachten konnten, lag der Flughafen (und nur der) unter einer sehr dichten Nebeldecke. Bereits im Sinkflug zog der Pilot das Flugzeug wieder hoch, um nach einer Runde einen neuen Landeanflug zu unternehmen.
Um halb zehn waren wir dann bei strahlendem Sonnenschein im Hotel Bluebay Resort in Can Picafort ein. Die Zimmer waren bereits bezugsbereit und eine halbe Stunde später hatten wir auch unsere Rennräder abgeholt und montiert.
14:00 Uhr: eine erste lockere Radeinheit über 2 Stunden lag an. Locker, war es zwischenzeitlich nicht ganz - dafür hat es aber unheimlich viel Spaß gemacht, bei dem Wetter und mit Gleichgesinnten Sport zu machen.
Ein wirklich sehr lockerer Lauf über 40 Minuten schloß sich dem an. Bis dahin wußte ich nicht, dass ich so langsam laufen kann.
Heute früh um 10 Uhr sind wir in 6 Gruppen zu einer einer bergigen 3:30h Ausfahrt aufgebrochen. Wir hatten uns für die "schnellste" Gruppe entschieden - was auch gut so war. 105 KM wurde die Runde über Kloster Lluc lang.
Vor dem Abendessen gab es eine Stunde Techniktraining mit Ute Mückel im herrlich warmen Pool.
Die Temperaturen liegen bei ca 25°C, strahlend blauer Himmel, das azurblaue Meer soll auch so um die 20 Grad haben. An den Füßen schien das auch so zu sein.
Montag, 26. April 2010
Samstag, 24. April 2010
In 10 Stunden...
.. landen wir in Palma . Ich freue mich schon!
Der Traingsplan sieht recht gut aus: 33:45h teilen sich so auf:
Sonntag: Anreisetag
14:00h für die, die schon da sind (ich!!): 2 h lockers Rad fahren
17:00h 0:45h laufen
20:00h Begrüßung
Montag; 07:30h 1h Schwimmtraining mi Ute Mückel
10:00h 3:30h Rad GA1, bergig
18:00h 0:30h Stabi mit Heidi Jesberger
Dienstag: 08:00h Nüchternlauf GA 1, 0:45h
11:00h Rad GA1, 04:30h
17:00h Schwimmtraining mit Ute Mückel, 1h
20:00h Voprtrage von Arne Dyck
Mittwoch Ruhetag
16:30h Schwimmtraining mit Ute Mückel, 1h
Optionaler Abendausflug nach Palma
Donnerstag: 07:30h Schwimmtraining mit Ute Mücke, optional
10:00h Rad GA 1 mit 2-3x ca 15' KA1 - 4h
anschl. Koppellauf 30 Min
20:00h Vortrag Ute Mückel
Freitag: 07:30h Schwimmtraining mit Ute Mückel, 1h
09:30h Rad - Königsetappe 6h
18:00h Stabi mit Heidi Jesberger
Samstag: 08:00h Nüchternlauf 0:45h
10:00h Rad GA1 3h
17:00h Schwimmtraining mit Ute Mückel
20:00h Votrag u. Verabschiedung, Jürgen Sessner
Sonntag: 07:30h Schwimmtraining mit Ute Mückel
10:00h Rad, lockeres ausrollen, 2h
24:00h Anunft Münster Flughafen
Der Traingsplan sieht recht gut aus: 33:45h teilen sich so auf:
Sonntag: Anreisetag
14:00h für die, die schon da sind (ich!!): 2 h lockers Rad fahren
17:00h 0:45h laufen
20:00h Begrüßung
Montag; 07:30h 1h Schwimmtraining mi Ute Mückel
10:00h 3:30h Rad GA1, bergig
18:00h 0:30h Stabi mit Heidi Jesberger
Dienstag: 08:00h Nüchternlauf GA 1, 0:45h
11:00h Rad GA1, 04:30h
17:00h Schwimmtraining mit Ute Mückel, 1h
20:00h Voprtrage von Arne Dyck
Mittwoch Ruhetag
16:30h Schwimmtraining mit Ute Mückel, 1h
Optionaler Abendausflug nach Palma
Donnerstag: 07:30h Schwimmtraining mit Ute Mücke, optional
10:00h Rad GA 1 mit 2-3x ca 15' KA1 - 4h
anschl. Koppellauf 30 Min
20:00h Vortrag Ute Mückel
Freitag: 07:30h Schwimmtraining mit Ute Mückel, 1h
09:30h Rad - Königsetappe 6h
18:00h Stabi mit Heidi Jesberger
Samstag: 08:00h Nüchternlauf 0:45h
10:00h Rad GA1 3h
17:00h Schwimmtraining mit Ute Mückel
20:00h Votrag u. Verabschiedung, Jürgen Sessner
Sonntag: 07:30h Schwimmtraining mit Ute Mückel
10:00h Rad, lockeres ausrollen, 2h
24:00h Anunft Münster Flughafen
Sonntag, 18. April 2010
3 Tage noch...
Der Rückzug hat begonnen. Chef sagt, dass ich in Versmold dringender benötigt werde, als hier in England. Zusätzlich zu der ohnehin ausreichend vorhandenen Arbeit wartet noch ein neues Projekt auf mich.
Am kommenden Mittwoch fahre ich zurück. Damit werden aus den max. 6 Monaten "nur" knapp 2. Im Gegensatz zu der Aktion vor 3 Jahren kann ich aber sagen, dass ich mich diesmal wirklich wohl gefühlt habe, mal abgesehen von der Entfernung zu meiner Familie. Das Umfeld stimmt, der Kollege auch, in der Freizeit konnte ich ausreichend trainieren und auch die gesunde Ernährung ließ entgegen der allgemeinen Meinung, keine Wünsche offen. 2 Monate ohne jegliche Junk-Food, fast komplett ohne "rotes" Fleisch - und das auch nur, an den 4 Wochenenden, an denen ich zuhause war. Viel Vegetarisches Essen, Müsli, etwas Gemüse und nicht zu vergessen: mein geliebter Käse und das Bier ;-)
Im Training habe ich mich ganz gut gehalten.
- Über 560 KM auf dem Moutainbike seit dem 1. März (plus 210 KM Rennrad zuhause)
- 337 KM Lauf-Kilometer
- 3 h Gymnastik und Dehnübungen für die die Beine und die Wirbelsäule
und geschwommen bin ich auch ein wenig: 26 KM
Sowohl am Osterwochenende als auch 2mal hier in Dunstable habe ich Radeinheiten von mehr als 4 Stunden absolviert. Problemlos.
Beim Laufen fühle ich mich seit rund 14 Tagen besser. Heute, bei Sonnenschein und warmen Temperaturen habe ich mich fast wohl gefühlt und bin die hügelige 17,5 KM-Runde in 1:18h gelaufen. Dabei wollte ich das eigentlich ruhig angehen lassen. Im Anschluss daran bin ich noch 1h Rad gefahren mit ein paar fiesen 14% Rampen garniert. Da hat das Guinness in der Frühlingssonne umso besser geschmeckt. Jetzt meckert die Bandscheibe allerdings wieder ganz schön mit mir.
Ich denke, die erste Mitteldistanz könnte schon jetzt kommen.
Zunächst lockt aber das Trainingslager auf Mallorca ab nächsten Sonntag. Wollen wir mal hoffen, dass sich die Vulkanasche bis dahin dünne gemacht hat. Von mir aus kann sie wiederkommen, nachdem wir gelandet sind ;-))
Sonntag, 4. April 2010
Frohe Ostern!
Es wird ja wohl mal wieder Zeit, hier zu posten. Der eine regelmäßige Leser hat schon nachgefragt, was los ist...
Nichts ist los. Nichts weltbewegendes jedenfalls.
Die letzten 6 Wochen in England sind wie im Flug vergangen, 3 davon war ich komplett dort. Im Gegensatz zu meinem Aufenthalt in Dover vor 3 Jahren fühle ich mich diesmal wirklich wohl. Nur die Entfernung zur Familie stört ein wenig - zumindest am Wochenende. Wenn ich nach den Trainings "nach Hause" komme, wird es langweilig.
Aaaber: Geänderte Umstände in der Firma haben ergeben, dass mich mein Chef "schnellstmöglich" wieder in Versmold sehen will.
Schnellstmöglich heißt in diesem Fall: am 23. April ist Schluss in Luton. Danach habe ich eine Woche Urlaub (Trainingslager auf Malle bis zum 02. Mai.).
Meine Mission muss ich dann also doch irgendwie von Deutschland aus beenden, während hier schon die nächsten Aufgaben auf mich warten. Zum einen personelle Veränderungen in meiner Abteilung, zum anderen eine Softwareeinführung, für die ich mich nicht nur brennend interessiere, sondern auch als Key-User vorgesehen bin.
Zum Spocht.
In Luton habe ich zwangsläufig das Laufen etwas intensivieren können bzw. müssen. Meine Trainingsrunde ist dort hügelige 17,5 KM lang. 3x wöchentlich laufe ich sie mit mehr oder eher weniger Spaß an der Sache. Die ersten 5 KM auf sehr belebten, engen Hauptstraßen zum Teil ohne Fußweg. Wenn es denn einen gibt, ist er sehr uneben, überwuchert und von (Dornen-)Hecken begrenzt. Die folgenden 12 KM laufe ich durch die Städte Luton und Dunstable. Eine Fußgängerzone ist dabei, wo etwas Schlangenlinienlaufen angesagt ist. Das Viertel wird offenbar überwiegend von Muslimen bevölkert. Da möchte ich keinen unnötigen Ärger provozieren und eiere ein wenig herum.
Als Läufer wird man in England offenbar nicht so richtig ernst genommen. Kaum jemand macht Platz, auch wenn genügend Platz da wäre und wenn der Läufer rechtzeitig gesehen wird. Manchmal habe ich den Eindruck, dass man mir absichtlich in den Weg geht.
Autofahrer legen es definitiv zeitweilig darauf an, so durch die Pfützen zu fahren, dass man garantiert einen Schauer von der Seite abbekommt. Das ist mir hier schon mehrfach passiert.
Dazu gehe ich 2x wöchentlich vor der Arbeit in den Pool. Mal abgesehen von den hygienischen Bedingungen (die aber doch wesentlich besser sind, als die seinerzeit in Dover), ist das für mich eine ganz angenehme Sache.
3 abgeteilte Bahnen - eine davon bislang immer mit Schwimmern in meinem Tempo besetzt (nie mehr als 3-4 auf einer Bahn), dazu kein Treibholz, wie in Versmold. Hier wird schon morgens ordentlich Dampf gemacht - auf den Nebenbahnen jedenfalls.
Am angenehmsten ist die Wassertemperatur: mollig warm - so wie in Versmold am Samstag und Sonntag beim Warmbadetag - nur dass in Dunstable jede Tag Warmbadetag ist.
Die Duschen sind einmalig. Männer und Frauen gemischt - Trikotwechsel entfällt. Auch ein Vorteil zum Hallenbad in Dover: Das Wasser fließt ab. Stinkt zwar irgendwie ein wenig nach Gulli, aber der starke Chlorgeruch am eigenen Körper, auch nach dem Duschen mit Duschbad, übertüncht das ganz locker für die nächsten 24 Stunden.
Neulich gab es schon vor dem Frühstück ekeliges zu sehen. In der Sammelumkleide stand ein Opa - gute 75plus. Faltig, Hängebauch und auch sonst wenig schön anzusehen. Aber das bringt wohl das Alter so mit sich. Keineswegs fett oder so. Aber: aus den Augenwinkel betrachtet, dachte ich, er hätte eine Windel an - weil er vielleicht nicht ganz dicht hält. Oder so.
Mit einem schon üblen Geschmack auf der Zunge musste ich widerwillig genau hinsehen. STRINGTANGA!! Blau-Weiß-Geblümt. Also, das Geht ja gar nicht im prüden England! Dann schon lieber gemischt duschen...
Ansonsten bewege ich so oft es irgendwie geht, das Mountainbike. Sei es den kurzen Weg zur Arbeit zum einkaufen und auch, und das kommt max einmal die Woche vor, auf ein Bier in die Pinte.
An den Wochenenden konnte ich einige schöne Ausritte in die Umgebung unternehmen. Man glaubt garnicht, wie hügelig das hier ist. Der Asphalt ist zwar sehr grob und oft von Löchern (ich muss mich mal abseilen, um zu sehen, wie tief die sind) übersät, aber es macht Spaß in dieser Gegend zu fahren. Übernächste Woche nehme ich das Rennrad einmal mit, bevor ich dann nach Hause komme.
Die bis gestern geplanten 3 Halbmarathons habe ich alle sausen lassen müssen. Ich bin körperlich dazu einfach nicht in der Lage.
Nicht, dass ich keinen Halbmarathon laufen könnte - aber ich bin vermutlich 10-15 Minuten langsamer (bei deutlich höherer Anstrengung), als noch vor einem Jahr, als ich eine neue Bestzeit angepeilt hatte.
Mir fehlt irgendwie fast ein Jahr kontinuierliches Lauftraining, das muss ich erst wieder aufholen, und vor allem mit einigermaßen erträglichen Schmerzen laufen können.
Für morgen steht mein zweites Radrennen (Rund um Köln) auf dem Plan. 126,8 KM sollen es werden - allerdings entscheide ich erst morgen früh, ob ich tatsächlich an den Start gehe.
Das Wetter ist nicht mein Wetter und zudem habe ich zuhause noch reichlich zu tun, nachdem schon das letzte Wochenende, Karfreitag und Samstag von Renovierungs- und Tapezierarbeiten geprägt waren.
Nichts ist los. Nichts weltbewegendes jedenfalls.
Die letzten 6 Wochen in England sind wie im Flug vergangen, 3 davon war ich komplett dort. Im Gegensatz zu meinem Aufenthalt in Dover vor 3 Jahren fühle ich mich diesmal wirklich wohl. Nur die Entfernung zur Familie stört ein wenig - zumindest am Wochenende. Wenn ich nach den Trainings "nach Hause" komme, wird es langweilig.
Aaaber: Geänderte Umstände in der Firma haben ergeben, dass mich mein Chef "schnellstmöglich" wieder in Versmold sehen will.
Schnellstmöglich heißt in diesem Fall: am 23. April ist Schluss in Luton. Danach habe ich eine Woche Urlaub (Trainingslager auf Malle bis zum 02. Mai.).
Meine Mission muss ich dann also doch irgendwie von Deutschland aus beenden, während hier schon die nächsten Aufgaben auf mich warten. Zum einen personelle Veränderungen in meiner Abteilung, zum anderen eine Softwareeinführung, für die ich mich nicht nur brennend interessiere, sondern auch als Key-User vorgesehen bin.
Zum Spocht.
In Luton habe ich zwangsläufig das Laufen etwas intensivieren können bzw. müssen. Meine Trainingsrunde ist dort hügelige 17,5 KM lang. 3x wöchentlich laufe ich sie mit mehr oder eher weniger Spaß an der Sache. Die ersten 5 KM auf sehr belebten, engen Hauptstraßen zum Teil ohne Fußweg. Wenn es denn einen gibt, ist er sehr uneben, überwuchert und von (Dornen-)Hecken begrenzt. Die folgenden 12 KM laufe ich durch die Städte Luton und Dunstable. Eine Fußgängerzone ist dabei, wo etwas Schlangenlinienlaufen angesagt ist. Das Viertel wird offenbar überwiegend von Muslimen bevölkert. Da möchte ich keinen unnötigen Ärger provozieren und eiere ein wenig herum.
Als Läufer wird man in England offenbar nicht so richtig ernst genommen. Kaum jemand macht Platz, auch wenn genügend Platz da wäre und wenn der Läufer rechtzeitig gesehen wird. Manchmal habe ich den Eindruck, dass man mir absichtlich in den Weg geht.
Autofahrer legen es definitiv zeitweilig darauf an, so durch die Pfützen zu fahren, dass man garantiert einen Schauer von der Seite abbekommt. Das ist mir hier schon mehrfach passiert.
Dazu gehe ich 2x wöchentlich vor der Arbeit in den Pool. Mal abgesehen von den hygienischen Bedingungen (die aber doch wesentlich besser sind, als die seinerzeit in Dover), ist das für mich eine ganz angenehme Sache.
3 abgeteilte Bahnen - eine davon bislang immer mit Schwimmern in meinem Tempo besetzt (nie mehr als 3-4 auf einer Bahn), dazu kein Treibholz, wie in Versmold. Hier wird schon morgens ordentlich Dampf gemacht - auf den Nebenbahnen jedenfalls.
Am angenehmsten ist die Wassertemperatur: mollig warm - so wie in Versmold am Samstag und Sonntag beim Warmbadetag - nur dass in Dunstable jede Tag Warmbadetag ist.
Die Duschen sind einmalig. Männer und Frauen gemischt - Trikotwechsel entfällt. Auch ein Vorteil zum Hallenbad in Dover: Das Wasser fließt ab. Stinkt zwar irgendwie ein wenig nach Gulli, aber der starke Chlorgeruch am eigenen Körper, auch nach dem Duschen mit Duschbad, übertüncht das ganz locker für die nächsten 24 Stunden.
Neulich gab es schon vor dem Frühstück ekeliges zu sehen. In der Sammelumkleide stand ein Opa - gute 75plus. Faltig, Hängebauch und auch sonst wenig schön anzusehen. Aber das bringt wohl das Alter so mit sich. Keineswegs fett oder so. Aber: aus den Augenwinkel betrachtet, dachte ich, er hätte eine Windel an - weil er vielleicht nicht ganz dicht hält. Oder so.
Mit einem schon üblen Geschmack auf der Zunge musste ich widerwillig genau hinsehen. STRINGTANGA!! Blau-Weiß-Geblümt. Also, das Geht ja gar nicht im prüden England! Dann schon lieber gemischt duschen...
Ansonsten bewege ich so oft es irgendwie geht, das Mountainbike. Sei es den kurzen Weg zur Arbeit zum einkaufen und auch, und das kommt max einmal die Woche vor, auf ein Bier in die Pinte.
An den Wochenenden konnte ich einige schöne Ausritte in die Umgebung unternehmen. Man glaubt garnicht, wie hügelig das hier ist. Der Asphalt ist zwar sehr grob und oft von Löchern (ich muss mich mal abseilen, um zu sehen, wie tief die sind) übersät, aber es macht Spaß in dieser Gegend zu fahren. Übernächste Woche nehme ich das Rennrad einmal mit, bevor ich dann nach Hause komme.
Die bis gestern geplanten 3 Halbmarathons habe ich alle sausen lassen müssen. Ich bin körperlich dazu einfach nicht in der Lage.
Nicht, dass ich keinen Halbmarathon laufen könnte - aber ich bin vermutlich 10-15 Minuten langsamer (bei deutlich höherer Anstrengung), als noch vor einem Jahr, als ich eine neue Bestzeit angepeilt hatte.
Mir fehlt irgendwie fast ein Jahr kontinuierliches Lauftraining, das muss ich erst wieder aufholen, und vor allem mit einigermaßen erträglichen Schmerzen laufen können.
Für morgen steht mein zweites Radrennen (Rund um Köln) auf dem Plan. 126,8 KM sollen es werden - allerdings entscheide ich erst morgen früh, ob ich tatsächlich an den Start gehe.
Das Wetter ist nicht mein Wetter und zudem habe ich zuhause noch reichlich zu tun, nachdem schon das letzte Wochenende, Karfreitag und Samstag von Renovierungs- und Tapezierarbeiten geprägt waren.
Sonntag, 7. März 2010
Training auf der Insel
... leider kein Trainingscamp auf Mallorca oder den Kanaren. Statt dessen trainiere ich seit einer Woche (wieder) in England. Wenn es die Zeit denn zulässt.
Relativ kurzfristig haben wir uns im Betrieb entschlossen, dass ich für einen begrenzten Zeitraum in unser Büro in Luton wechsle. "Begrenzt" heißt: zwei bis 6 Monate. Halb zog es mich - halb fiel ich hin ;-)
Etwas ähnliches habe ich ja bereits vor exakt 3 Jahren, in der Vorbereitung zu meinem ersten Ironman gemacht, den ich dann ja verhältnismäßig gut, mit relativ wenig Training gefinisht habe. Schon damals habe ich gesagt: "Vielleicht ist weniger manchmal mehr". Mal sehen. Es ist nicht meine Absicht, das Training vorsätzlich zu reduzieren, aber es ist halt zwangsläufig so. Laufstrecken sind mir ebenso wenig bekannt, wie Radstrecken. Mein Rennrad habe ich (noch) nicht dabei, dafür das MTB, das ich auch auf dem kurzen Weg zur Arbeit einsetzen kann.
Ich weiß zwar, wo ein Schwimmbad ist, war aber noch nicht dort. Mit den örtlichen "Dunstable Roadrunners" habe ich bereits Kontakt aufgenommen, und würde gerne am nächsten Mittwochabend mal mit der Gruppe laufen.
Aus der Erfahrung der letzten Jahre weiß ich, dass es recht schwierig, will sagen: gefährlich für Läufer ist, sich im öffentlichen Straßenverkehr zu bewegen. Die Straßen außerhalb der Ortschaften sind meistens sehr eng, unübersichtlich und viel befahren. Fußwege uneben und oft überwachsen oder/und mit Löchern übersät.
Immerhin: In dieser ersten Woche bin ich dreimal gelaufen, das erste Mal seit Weihnachten die 50 KM-Marke geknackt. Zum Laufen ist generell zu sagen, dass die Schmerzen sich seit rund 2 1/2 Wochen in einem erträglichen Maß befinden und ich wieder deutlich mehr Spaß daran finde. Die Geschwindigkeit nimmt langsam auch wieder zu - das Körpergewicht aber auch.
Am Gewicht arbeite ich ebenfalls. Gute 5 KG müssen runter, damit ich wieder in meine Klamotten passe. 7 KG, damit ich zufrieden bin. 1 KG habe ich bereits geschafft; über den Rest kann ich hoffentlich berichten.
Die Familie, besonders Lisa, ist, wenn ich es positiv betrachte, allenfalls durchwachsen begeistert von der Geschichte. Ich denke, aber, dass wir uns nach ein paar Wochen auf die neue Situation eingeschossen haben, und das Leben wie gewohnt weiter geht, auch wenn ich nicht zuhause bin. Wir haben das einmal gemeistert und bringen das auch ein zweites Mal hinter uns.
Aufgrund der Entfernung werde ich allerdings in diesem Jahr wohl nicht so häufig nach Hause kommen können. Mit dem Auto sind das gut 700 KM, die ich wegen der Kanal Über- oder Unterquerung selten unter 10 Stunden schaffe. Das machten dann 20 Stunden pro Wochenende. Eine wirkliche Tortur, I can tell you...
Fliegen bietet sich nach Münster an, ist aber unverhältnismäßig teuer, auch wenn man früh bucht. Dortmund ist ab Luton sehr günstig, nur stellt sich das das Transportproblem vom und zum Flughafen. Ich kann Christine am Montag früh kaum zumuten vor der Arbeit 3 Stunden hin und her zu fahren...
Ich arbeite in Luton, wohne im angrenzenden Dunstable. Bed & Breakfast in einem sehr ruhig gelegenen Haus am Stadtrand. Viel mehr kann ich zu den Örtlichkeiten noch nicht sagen, abgesehen davon, dass Luton alles andere als schön ist.Mal sehen, wie sich die Gegend in den nächsten Wochen entwickelt, wenn es Frühling wird.
Relativ kurzfristig haben wir uns im Betrieb entschlossen, dass ich für einen begrenzten Zeitraum in unser Büro in Luton wechsle. "Begrenzt" heißt: zwei bis 6 Monate. Halb zog es mich - halb fiel ich hin ;-)
Etwas ähnliches habe ich ja bereits vor exakt 3 Jahren, in der Vorbereitung zu meinem ersten Ironman gemacht, den ich dann ja verhältnismäßig gut, mit relativ wenig Training gefinisht habe. Schon damals habe ich gesagt: "Vielleicht ist weniger manchmal mehr". Mal sehen. Es ist nicht meine Absicht, das Training vorsätzlich zu reduzieren, aber es ist halt zwangsläufig so. Laufstrecken sind mir ebenso wenig bekannt, wie Radstrecken. Mein Rennrad habe ich (noch) nicht dabei, dafür das MTB, das ich auch auf dem kurzen Weg zur Arbeit einsetzen kann.
Ich weiß zwar, wo ein Schwimmbad ist, war aber noch nicht dort. Mit den örtlichen "Dunstable Roadrunners" habe ich bereits Kontakt aufgenommen, und würde gerne am nächsten Mittwochabend mal mit der Gruppe laufen.
Aus der Erfahrung der letzten Jahre weiß ich, dass es recht schwierig, will sagen: gefährlich für Läufer ist, sich im öffentlichen Straßenverkehr zu bewegen. Die Straßen außerhalb der Ortschaften sind meistens sehr eng, unübersichtlich und viel befahren. Fußwege uneben und oft überwachsen oder/und mit Löchern übersät.
Immerhin: In dieser ersten Woche bin ich dreimal gelaufen, das erste Mal seit Weihnachten die 50 KM-Marke geknackt. Zum Laufen ist generell zu sagen, dass die Schmerzen sich seit rund 2 1/2 Wochen in einem erträglichen Maß befinden und ich wieder deutlich mehr Spaß daran finde. Die Geschwindigkeit nimmt langsam auch wieder zu - das Körpergewicht aber auch.
Am Gewicht arbeite ich ebenfalls. Gute 5 KG müssen runter, damit ich wieder in meine Klamotten passe. 7 KG, damit ich zufrieden bin. 1 KG habe ich bereits geschafft; über den Rest kann ich hoffentlich berichten.
Die Familie, besonders Lisa, ist, wenn ich es positiv betrachte, allenfalls durchwachsen begeistert von der Geschichte. Ich denke, aber, dass wir uns nach ein paar Wochen auf die neue Situation eingeschossen haben, und das Leben wie gewohnt weiter geht, auch wenn ich nicht zuhause bin. Wir haben das einmal gemeistert und bringen das auch ein zweites Mal hinter uns.
Aufgrund der Entfernung werde ich allerdings in diesem Jahr wohl nicht so häufig nach Hause kommen können. Mit dem Auto sind das gut 700 KM, die ich wegen der Kanal Über- oder Unterquerung selten unter 10 Stunden schaffe. Das machten dann 20 Stunden pro Wochenende. Eine wirkliche Tortur, I can tell you...
Fliegen bietet sich nach Münster an, ist aber unverhältnismäßig teuer, auch wenn man früh bucht. Dortmund ist ab Luton sehr günstig, nur stellt sich das das Transportproblem vom und zum Flughafen. Ich kann Christine am Montag früh kaum zumuten vor der Arbeit 3 Stunden hin und her zu fahren...
Ich arbeite in Luton, wohne im angrenzenden Dunstable. Bed & Breakfast in einem sehr ruhig gelegenen Haus am Stadtrand. Viel mehr kann ich zu den Örtlichkeiten noch nicht sagen, abgesehen davon, dass Luton alles andere als schön ist.Mal sehen, wie sich die Gegend in den nächsten Wochen entwickelt, wenn es Frühling wird.
Montag, 15. Februar 2010
Ich habe Trainingsrückstand!
Da wird man ja depressiv. Aber der Reihe nach:
Am Freitagabend waren wir mit einigen Arbeitskolleg/Innen zu einer Brauereibesichtigung in Halle Westf.. "Brauerei" ist eigentlich etwas zu hoch gegriffen, der offizielle Begriff dürfte bei "Micro-" oder Gasthausbrauerei liegen. Wie dem auch sei. 4 Sorten stellt der Braumeister (ich glaube, er sagte, dass er eigentlich entweder KFZ-Schrauber oder Klempner sei - der Alk hat meine Sinne im Laufe des Abends vernebelt) her.
Wir haben mit einem Weizen angefangen, noch bevor die Truppe komplett war. Danach der erste offizielle Weizen - welches von einem anderen Fass stammte und dem Ersten überhaupt nicht ähnlich war.
Nach einigen kurzweiligen Erklärungen über das Bierbrauen ging es mit noch immer leerem Magen in den Keller. Da ist es gar nicht so schlimm, wie man gemeinhin annimmt.
Hier probierten wir ein wenig Biere der unterschiedlichsten Gärstufen und naschten ein bisschen von einem Bierlikör, der saumäßig schön warm in den Magen ging.
Das anschließende Kotelett haben wir einem Dunkeln herunter gespült, bis wir über ein Pils zum Landbier kamen und dabei, je nach Geschmack für den Rest des Abends hängen blieben. Das eigentlich auf 3 Stunden begrenzte Event ging dann schon in die wohl fünfte Stunde - so genau weiß ich das nicht mehr.
Auf jeden Fall hat bei mir irgendwann einer den Schalter umgelegt und das Licht ausgeknipst. Ich weiß noch dass wir zu 5. ins Auto gestiegen sind und nach Dissen zu Mäcces gefahren sind. Wie - weiß ich nicht. Auf jeden Fall bin ich das direkt auf den Pott gegangen und habe weiter gepennt - bis mich eine Stimme zurückgeholt hat "Herr Döpke - Alles in Ordnung" - Mein Cheffe. Klar, alles gut. In den Speiseraum und direkt zurück - weiter pennen.
Um es kurz zu machen. Kaum wieder im Auto, habe ich die Systeme wieder komplett herunter gefahren, habe nicht mitgekommen, dass wir 3 Kolleginnen nach Versmold gebracht haben und wurde von Cheffe erst kurz vor meiner Haustür wieder geweckt. Ein wirklich rücksichtsvoller Mensch!
Kurz nach 2 Uhr früh war es da - die Veranstaltung sollte eigentlich nur bis 21:30h gehen...
Gegen 5:30h hatte ich eine Hämatom im Kopf, welches ich unproblematisch und schnell mit einer Thomapyrin bekämpfen konnte.
Um 8:30h problemlos aufgestanden und um 10:30h losgerannt, um mein Auto in Versmold abzuholen - Die knapp 10 KM Strecke habe ich mit einigen Schleifen zu einer exakten 20-KM-Strecke aufgebohrt, so dass der restliche Tag kein Problem darstellte.
Was ich aber damit sagen will: ich tue mein Allerbestes, um den pro Kopf Verbrauch in dieser Republik zu hoch zu halten, aber dennoch sind wir auf 111,1 Liter Bier pro Person abgesackt... An mir liegt es definitiv nicht - das übertreffe ich locker. Hier habe ich KEINEN Trainingsrückstand. Punkt.
Den Rückstand habe ich beim Laufen und Schwimmen. Oh Oh.
Die fehlenden Laufkilometer kann ich gut hinnehmen - schließlich will ich in diesem Frühjahr keinen Marathon laufen, aber noch weniger Schwimm-KM als vorher können eigentlich auch nicht so gut sein.
Auf dem Rad verbringe ich momentan deutlich mehr Zeit. (29:22h Rolle + 12.54h Renn- bzw. Mountainbike). 1.172 KM kamen so bis heute zustande.
Hoffen wir, dass das Wetter schnell besser wird und ich wieder etwas mehr laufen kann. Trotz der Schmerzen mach ich das gerne und freue nach ein paar Tagen immer wieder darauf.
Sonntag, 7. Februar 2010
Die erste Fahrt mit dem Rennrad in diesem Jahr
Das Tauwetter in dieser Woche hat die Straßen und viele Wege schnee- und eisfrei gemacht. Einerseits "schade" - denn ich habe mir erst vor ein paar Tagen Spikes für das Mountainbike gekauft, damit ich nicht mehr so oft auf der Nase liege ;-))
Andererseits hatten wir heute zeitweilig schönen Sonnenschein, der mich dann mit dem Rennrad auf in die Prämie getrieben hat. Wegen der kühlen Temperaturen zwar nur knapp über 1 1/2 Stunden, aber so what?
Es lag zwar viel Mist auf den Wegen und oftmals war der Split vom Winterdienst arger Feind der Reifen, aber es ging zum Glück ohne Pannen ab. Nach einem heißen Wannenbad war ich auch wieder aufgetaut.
Insgesamt habe ich damit in dieser Woche 8,5h / 255 KM auf dem Rad gesessen, davon 6 Stunden auf der Rolle.
Die Zahlen lassen es vermuten: Ich bin nur jeweils einmal geschwommen, gelaufen und im Studio gewesen.
Laufen:
Die Wetterverhältnisse ließ die Motivation zu einem zweiten oder gar dritten Lauf doch gen Null sinken, dazu noch der Befund vom MRT (s. unten).
Ich denke, ich werde die Länge der Laufeinheiten in nächster Zeit auf rund 11 KM verkürzen. Wenn ich meine Hausrunde (16,5 KM) laufe dauert es immer 2 Tage, bis ich mir wieder schmerzfrei bewegen kann. Vielleicht kann ich das langsam wieder aufbauen. Ich habe mir vorgenommen, 3x pro Woche zu laufen; wenn das Wetter mitspielt.
Schwimmen:
Muss ich dazu noch etwas sagen? Das Feuer meidet das Wasser. Punkt.
Das Training in den letzten Jahren hat nicht so furchtbar viel gebracht, die Verbesserungen von wenigen Sekunden kann ich auf den längeren Distanzen ignorieren.
Allerdings plane ich die Teilnahme an einem Langstreckenschwimmen, das voraussichtlich am 12. Juni stattfinden wird.
In der Nähe unserer "alten Heimat" gibt es das "Sehnder Stichkanalschwimmen" über 13,5 KM. Da dort mit Neo geschwommen wird, sollte das kein unüberwindbares Hindernis darstellen.
Problematischer könnte dagegen der Start am nächsten Tag auf der Sprintdistanz in Greven sein - da werde ich die Arme wohl kaum aus dem Wasser bekommen. Obwohl: Es wird in der Ems mit der Strömung geschwommen...
Andererseits hatten wir heute zeitweilig schönen Sonnenschein, der mich dann mit dem Rennrad auf in die Prämie getrieben hat. Wegen der kühlen Temperaturen zwar nur knapp über 1 1/2 Stunden, aber so what?
Es lag zwar viel Mist auf den Wegen und oftmals war der Split vom Winterdienst arger Feind der Reifen, aber es ging zum Glück ohne Pannen ab. Nach einem heißen Wannenbad war ich auch wieder aufgetaut.
Insgesamt habe ich damit in dieser Woche 8,5h / 255 KM auf dem Rad gesessen, davon 6 Stunden auf der Rolle.
Die Zahlen lassen es vermuten: Ich bin nur jeweils einmal geschwommen, gelaufen und im Studio gewesen.
Laufen:
Die Wetterverhältnisse ließ die Motivation zu einem zweiten oder gar dritten Lauf doch gen Null sinken, dazu noch der Befund vom MRT (s. unten).
Ich denke, ich werde die Länge der Laufeinheiten in nächster Zeit auf rund 11 KM verkürzen. Wenn ich meine Hausrunde (16,5 KM) laufe dauert es immer 2 Tage, bis ich mir wieder schmerzfrei bewegen kann. Vielleicht kann ich das langsam wieder aufbauen. Ich habe mir vorgenommen, 3x pro Woche zu laufen; wenn das Wetter mitspielt.
Schwimmen:
Muss ich dazu noch etwas sagen? Das Feuer meidet das Wasser. Punkt.
Das Training in den letzten Jahren hat nicht so furchtbar viel gebracht, die Verbesserungen von wenigen Sekunden kann ich auf den längeren Distanzen ignorieren.
Allerdings plane ich die Teilnahme an einem Langstreckenschwimmen, das voraussichtlich am 12. Juni stattfinden wird.
In der Nähe unserer "alten Heimat" gibt es das "Sehnder Stichkanalschwimmen" über 13,5 KM. Da dort mit Neo geschwommen wird, sollte das kein unüberwindbares Hindernis darstellen.
Problematischer könnte dagegen der Start am nächsten Tag auf der Sprintdistanz in Greven sein - da werde ich die Arme wohl kaum aus dem Wasser bekommen. Obwohl: Es wird in der Ems mit der Strömung geschwommen...
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