Im Gegenteil! Die Hose lebt ;-)
Das es hier momentan ein wenig ruhiger ist, sei einfach der Jahreszeit geschuldet.
Ich trainiere mehr oder weniger lustvoll/los vor mich hin und versuche meine Beine, bzw. deren Muskulatur wieder auf Kurs zu bringen und darauf vorzubereiten, was 2010 vor ihnen liegt. Das ist nicht so ganz ohne und vor allem trainingsmethodischer Schwachsinn.
Zur Zeit laboriere ich noch fast täglich an Muskelkater - ein Gefühl, dass ich eigentlich vergessen hatte. Aber sei's drum. Meine Lauf-Hausrunde habe ich in der Winterzeit von 15 auf 16,5 KM ausgeweitet. Zum einen, weil ich in der Dunkelheit an mehr bewohnten Höfen vorbei kommen und weil die Wirtschaftswege etwas mehr belebt sind - genau der Grund, warum ich sie in der hellen Jahreszeit meide. Zum anderen deshalb, weil ich etwas länger (eigentlich logisch, aber nicht immer zwangsläufig) länger unterwegs bin. Das bringt mich dann genau zu der Laufzeit, mit der ich einen Punkt mehr für mein Team in Winterpokal bekomme (über die Motivationshilfe hatte ich ja bereits berichtet). Dennoch laufe ich zur Zeit nicht so häufig. Spaß macht's noch nicht und ich war in den letzen Wochen häufiger unterwegs, auch wieder in England. Da habe ich das Problem, dass mir meine dortige 12 KM-Laufrunde zu gefährlich ist, weil einfach zu stark (bundesstraßenähnlich) befahren, zu eng und zu kurvig. Da hilft mir auch meine leuchtende Bekleidung nicht viel.
Sei's drum; es ist Winter und die ruhige Jahreszeit kann man auch nutzen, um etwas Winterspeck zuzulegen. Die nächsten Wochenenden sind eh' Weihnachtsfeier-Wochenenden und die will ich ja auch mit Anstand be- und überstehen.
Guuut. Kommen wir nun mal zur Aussicht auf 2010.
Etwas gewagt erscheint die Planung in Angesicht meiner momentanen körperlichen Verfassung. Aber: wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Außerdem muss man sich (leider) immer früher zu Wettbewerben anmelden, wenn man noch einen Startplatz bekommen möchte.
Die Keypoints sind gesetzt:
- im März/April 1 oder 2 Halbmarathons, die ich noch nicht gebucht habe
- Mannschaftsfahrt (Rennrad) mit der Triathlon-Abteilung des LC Solbad
- 25. April bis 02. Mai: Trainingslager auf Mallorca ;-)) mit Holger Steuer
- im Mai 1-2 Triathlons
- 6. Juni Mitteldistanz in Hannover
- 20. Juni: Altersklassenmeisterschaft (Olympische Distanz), Peine
Achtung: jetzt kommt's:
+ 04. Juli: IRONMAN Frankfurt
+ 01. August: IRONMAN Regensburg
+ 21./22. August: 24-h-Radrennen im Zweier-Team mit Jens Hinrichs auf dem Nürburgring
+ 05.09.-11./12.09.: Alpencross mit dem Rennrad
- September/Oktober: Marathon "Rund um den Baldeneysee in Essen"
Für gewöhnlich mache ich meine Planung ja erst zwischen Weihnachten und Neujahr, aber die lange Ruhepause im Herbst und die damit verbundene Langeweile hat das alles ein wenig vorgezogen ;-))
Sonntag, 29. November 2009
Sonntag, 8. November 2009
Ich bin wieder dran
2 x Krafttraining im Fitnessstudio
4 x Bike (182 KM) auf der Rolle
1 x 3,6 KM Schwimmen (OK, das war einmal zu wenig)
2 x 5 KM Laufband in knapp 25 Minuten
Heute habe ich mit meinem ersten Straßenlauf seit dem Köln-Triathlon vor 2 Monaten die Trainingswoche abgerundet. 12 KM in exakt 1 Stunde. Damit bin ich zufrieden. Hauptsache ich bin mal wieder gelaufen - bei dem herrlichen Wetter war das auch kein großes Problem. Lediglich der Puls war sehr hoch; das kann aber auch an einer abklingenden Erkältung und zu warmer Kleidung liegen.
Die Beine (nicht die Verletzungen) tun jetzt aber auch weh, wie nach einem guten Halbmarathon. Da muss ich wohl noch ein wenig Aufbauarbeit leisten.
Über 11 Stunden waren in dieser Woche auch etwas zu viel des Guten. Dafür wird es in der nächsten Woche, wenn offiziell der Countdown zum IRONMAN Frankfurt in 34 Wochen fällt, weniger. Am Dienstag und Mittwoch bin ich in England und am Samstag den ganzen Tag unterwegs bei meinen Eltern.
4 x Bike (182 KM) auf der Rolle
1 x 3,6 KM Schwimmen (OK, das war einmal zu wenig)
2 x 5 KM Laufband in knapp 25 Minuten
Heute habe ich mit meinem ersten Straßenlauf seit dem Köln-Triathlon vor 2 Monaten die Trainingswoche abgerundet. 12 KM in exakt 1 Stunde. Damit bin ich zufrieden. Hauptsache ich bin mal wieder gelaufen - bei dem herrlichen Wetter war das auch kein großes Problem. Lediglich der Puls war sehr hoch; das kann aber auch an einer abklingenden Erkältung und zu warmer Kleidung liegen.
Die Beine (nicht die Verletzungen) tun jetzt aber auch weh, wie nach einem guten Halbmarathon. Da muss ich wohl noch ein wenig Aufbauarbeit leisten.
Über 11 Stunden waren in dieser Woche auch etwas zu viel des Guten. Dafür wird es in der nächsten Woche, wenn offiziell der Countdown zum IRONMAN Frankfurt in 34 Wochen fällt, weniger. Am Dienstag und Mittwoch bin ich in England und am Samstag den ganzen Tag unterwegs bei meinen Eltern.
Sonntag, 1. November 2009
Kinder, wie die Zeit vergeht!
Heute vor sechs Wochen habe ich mich lang gemacht.
Seit Mittwoch gehe ich ohne Gehhilfen und seit Freitag das ganze auch mit Genehmigung vom Doc meines Vertrauens. Auto fahren darf ich auch wieder (tue ich schon seit 4 Wochen). Das Röntgenbild sagt: Alles richtig gemacht.
Der Doc sagt: OK, jetzt kannst du langsam anfangen, die Muskulatur wieder zu stärken, schön spazieren gehen. 30 Minuten, wenn du das schaffst. Jep. Gut das.
Dann habe ich am Freitag die Alibi-Krücken in den Keller gestellt und bin 10 Runden um unseren kleinen Sportplatz gelaufen. 2,6 KM sind das nur. Was für ein Spaß war das. Zumindest für den Kopf. Das Knie hat etwas gejammert, das Weichei. Nach einer unruhigen Nacht war am Samstag Morgen wieder alles gut. Bis auf den Muskelkater in den Oberschenkeln. Nach einem ausgiebigen Schwimmtraining habe ich nachmittags auf der Rolle richtig Gas gegeben.
Heute war ich erst im Fitnessstudio zum Krafttraining und bin anschließend 4 KM auf dem Laufband gerannt, schon etwas zügiger, dafür aber ohne jegliche Schmerzen.
Der Plan ist jetzt, das ich nächste Woche 5 KM laufe und das bis Mitte des Monats auch 10 KM steigere. Das sollte wohl möglich sein.
Am 9. November beginnt dann die Vorbereitungsphase für den Ironman in Frankfurt über 34 Wochen. Das Training lehne ich (versuche ich) an die Pläne von Triathlon-Szene.de an. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich auf keinen Fall sklavisch daran halten werde; als Schön-Wetter-Sportler geht das nicht. Erst recht nicht, wenn man einen Fulltime-Job hat, der mich häufiger auch mal nach außerhalb katapultiert.
Mal sehen.
Was gibt's sonst noch?
Ab morgen habe ich eine weitere Motivation zum trainieren in der dunklen Jahreszeit (wenn mal bloß schon zu Ende wäre). Seit einigen Jahren nehme ich ab Anfang November bis Ende März am "Winterpokal" teil. Das ist ein virtueller Wettbewerb, bei dem jeder Teilnehmer seine Trainingseinheiten einträgt und für die geleisteten Trainingszeiten Punkte erhält. In der Regel schließ man sich einem Team an, um dieses im Vergleich mit anderen voran zu bringen; gleichzeitig gibt es eine Einzelwertung.
Der gewöhnliche Sportler wie ich landet hier immer weit hinten, das bspw. Fahrradkuriere dabei sind und ihre Zeiten auf dem Rad mit eintragen und somit vorne dabei sind. Für Lauf- oder Schwimmeinheiten gibt es weniger Punkte als für Radeinheiten.
Auf jeden Fall hilft es manchmal über einen toten Punkt hinweg.
Seit Mittwoch gehe ich ohne Gehhilfen und seit Freitag das ganze auch mit Genehmigung vom Doc meines Vertrauens. Auto fahren darf ich auch wieder (tue ich schon seit 4 Wochen). Das Röntgenbild sagt: Alles richtig gemacht.
Der Doc sagt: OK, jetzt kannst du langsam anfangen, die Muskulatur wieder zu stärken, schön spazieren gehen. 30 Minuten, wenn du das schaffst. Jep. Gut das.
Dann habe ich am Freitag die Alibi-Krücken in den Keller gestellt und bin 10 Runden um unseren kleinen Sportplatz gelaufen. 2,6 KM sind das nur. Was für ein Spaß war das. Zumindest für den Kopf. Das Knie hat etwas gejammert, das Weichei. Nach einer unruhigen Nacht war am Samstag Morgen wieder alles gut. Bis auf den Muskelkater in den Oberschenkeln. Nach einem ausgiebigen Schwimmtraining habe ich nachmittags auf der Rolle richtig Gas gegeben.
Heute war ich erst im Fitnessstudio zum Krafttraining und bin anschließend 4 KM auf dem Laufband gerannt, schon etwas zügiger, dafür aber ohne jegliche Schmerzen.
Der Plan ist jetzt, das ich nächste Woche 5 KM laufe und das bis Mitte des Monats auch 10 KM steigere. Das sollte wohl möglich sein.
Am 9. November beginnt dann die Vorbereitungsphase für den Ironman in Frankfurt über 34 Wochen. Das Training lehne ich (versuche ich) an die Pläne von Triathlon-Szene.de an. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich auf keinen Fall sklavisch daran halten werde; als Schön-Wetter-Sportler geht das nicht. Erst recht nicht, wenn man einen Fulltime-Job hat, der mich häufiger auch mal nach außerhalb katapultiert.
Mal sehen.
Was gibt's sonst noch?
Ab morgen habe ich eine weitere Motivation zum trainieren in der dunklen Jahreszeit (wenn mal bloß schon zu Ende wäre). Seit einigen Jahren nehme ich ab Anfang November bis Ende März am "Winterpokal" teil. Das ist ein virtueller Wettbewerb, bei dem jeder Teilnehmer seine Trainingseinheiten einträgt und für die geleisteten Trainingszeiten Punkte erhält. In der Regel schließ man sich einem Team an, um dieses im Vergleich mit anderen voran zu bringen; gleichzeitig gibt es eine Einzelwertung.
Der gewöhnliche Sportler wie ich landet hier immer weit hinten, das bspw. Fahrradkuriere dabei sind und ihre Zeiten auf dem Rad mit eintragen und somit vorne dabei sind. Für Lauf- oder Schwimmeinheiten gibt es weniger Punkte als für Radeinheiten.
Auf jeden Fall hilft es manchmal über einen toten Punkt hinweg.
Sonntag, 25. Oktober 2009
Geduld ist eine Tugend,
die bei mir nicht so sonderlich gut ausgeprägt ist. Was mir auf einer Langdistanz nicht so viel ausmacht, macht sich im wirklichen Leben erheblich bemerkbar. Die Ungeduld eben.
Zwei Wochen sind seit dem letzten Urteil des Doc's vergangen, 5 Wochen seit dem dämlichen Unfall.
Entgegen dem ärztlichen Rat (dem ich im übrigen voll vertraue und mich weitgehend füge) fahre ich seit 2 Wochen wieder Auto und habe die zweite Gehilfe am letzten Donnerstag in die Ecke gestellt.
Ansonsten habe ich ja das Training wieder aufgenommen. Schwimmen sowieso; Krafttraining im Fitnessstudio nach angepasstem Trainingsplan und Radfahren - auf der Rolle. Die Woche waren kamen dabei knapp 10 Stunden zusammen, mehr als die Hälfte davon auf der Rolle im Keller. Das sind gute 160 KM und/oder ca. 6 Liter Schweiß ;-) Die ersten Einheiten waren einfaches Treten, ohne Belastung für das linke Bein, gestern und heute ein noch relativ leichtes Programm auf den DVD's von TACX - mit moderaten Anstiegen auf Mallorca.
Beim normalen Gehen belaste ich das Bein jetzt etwas mehr als ich sollte und denke, dass ich ab spätestens Mittwoch ohne Gehhilfe gehen werde. Am Freitag ist dann der "Fototermin", nach dem ich hoffentlich wieder grünes Licht für eine 100-%-Belastung bekomme und langsam wieder mit dem Laufen beginnen kann. Dann bin ich 6 Wochen lang nicht mehr gelaufen - so lange, wie seit ... da muß ich mal überlegen... seit Sommer 2001 nicht mehr (und davor mehr als 20 Jahre nicht).
Mallorca - das ist in der gerade erst begonnenen dunklen Jahreszeit und in Anbetracht der ungeplant langen Wintersaison eine schöne Motivation. Am 25. April 2010 fliege ich für eine Woche zum Trainingslager auf die Sonneninsel. Das Trainingscamp wird von triathlon-szene.de angeboten. Mit den Organisatoren war ich schon 2008 über Pfingsten in Roth.Klasse Sache das.
Das Zimmer teile ich mit Holger Steuer aus Dissen - da weiß ich wenigstens, wer im selben Zimmer schnarcht ;-)). Neben dem Schwerpunkt Radfahren ist auch ein Schwimmseminar mit der ehemaligen Profi-Triathletin Ute Mückel geplant, das ich als Bleiente in jedem Fall wahrnehmen möchte. Jürgen Sessner, der als Lokalmatador schon in Roth dabei war, zeichnet für die Trainingsbelastung verantwortlich.
Bei der Familie kam das eher durchwachsen an - "Pappen macht eine Woche Urlaub auf Malle und wir sitzen hier im kalten ;-)" Na ja, ich hab's ja vorher angekündigt, dass ich das vorhabe.
Vielleicht wiederhole ich mich, aber die beiden Ironman in Frankfurt und einen Monat später in Regensburg sind gebucht.
Zusammen mit Jens Hinrichs plane ich im Herbst noch eine Alpenüberquerung mit dem Rennrad. Hierfür ist die Woche vom 5.-12.09.2010 geplant.
2011 kommt dann der Hammer: Entweder der härteste Triathlon der Welt, der NorseMan in Norwegen (Plan "A") oder ein Mehrfach-Triathlon. Zu Plan "B" bieten sich der doppelte Ironman in österreichischen Neulengbach oder der dreifache im Schleswig-Holsteinischen Lensahn an. Wobei zu letzterem tendiere.
Alles nur, wenn wenn Jens und ich keinen Startplatz für den NorseMan ergattern sollten.
Zwei Wochen sind seit dem letzten Urteil des Doc's vergangen, 5 Wochen seit dem dämlichen Unfall.
Entgegen dem ärztlichen Rat (dem ich im übrigen voll vertraue und mich weitgehend füge) fahre ich seit 2 Wochen wieder Auto und habe die zweite Gehilfe am letzten Donnerstag in die Ecke gestellt.
Ansonsten habe ich ja das Training wieder aufgenommen. Schwimmen sowieso; Krafttraining im Fitnessstudio nach angepasstem Trainingsplan und Radfahren - auf der Rolle. Die Woche waren kamen dabei knapp 10 Stunden zusammen, mehr als die Hälfte davon auf der Rolle im Keller. Das sind gute 160 KM und/oder ca. 6 Liter Schweiß ;-) Die ersten Einheiten waren einfaches Treten, ohne Belastung für das linke Bein, gestern und heute ein noch relativ leichtes Programm auf den DVD's von TACX - mit moderaten Anstiegen auf Mallorca.
Beim normalen Gehen belaste ich das Bein jetzt etwas mehr als ich sollte und denke, dass ich ab spätestens Mittwoch ohne Gehhilfe gehen werde. Am Freitag ist dann der "Fototermin", nach dem ich hoffentlich wieder grünes Licht für eine 100-%-Belastung bekomme und langsam wieder mit dem Laufen beginnen kann. Dann bin ich 6 Wochen lang nicht mehr gelaufen - so lange, wie seit ... da muß ich mal überlegen... seit Sommer 2001 nicht mehr (und davor mehr als 20 Jahre nicht).
Mallorca - das ist in der gerade erst begonnenen dunklen Jahreszeit und in Anbetracht der ungeplant langen Wintersaison eine schöne Motivation. Am 25. April 2010 fliege ich für eine Woche zum Trainingslager auf die Sonneninsel. Das Trainingscamp wird von triathlon-szene.de angeboten. Mit den Organisatoren war ich schon 2008 über Pfingsten in Roth.Klasse Sache das.
Das Zimmer teile ich mit Holger Steuer aus Dissen - da weiß ich wenigstens, wer im selben Zimmer schnarcht ;-)). Neben dem Schwerpunkt Radfahren ist auch ein Schwimmseminar mit der ehemaligen Profi-Triathletin Ute Mückel geplant, das ich als Bleiente in jedem Fall wahrnehmen möchte. Jürgen Sessner, der als Lokalmatador schon in Roth dabei war, zeichnet für die Trainingsbelastung verantwortlich.
Bei der Familie kam das eher durchwachsen an - "Pappen macht eine Woche Urlaub auf Malle und wir sitzen hier im kalten ;-)" Na ja, ich hab's ja vorher angekündigt, dass ich das vorhabe.
Vielleicht wiederhole ich mich, aber die beiden Ironman in Frankfurt und einen Monat später in Regensburg sind gebucht.
Zusammen mit Jens Hinrichs plane ich im Herbst noch eine Alpenüberquerung mit dem Rennrad. Hierfür ist die Woche vom 5.-12.09.2010 geplant.
2011 kommt dann der Hammer: Entweder der härteste Triathlon der Welt, der NorseMan in Norwegen (Plan "A") oder ein Mehrfach-Triathlon. Zu Plan "B" bieten sich der doppelte Ironman in österreichischen Neulengbach oder der dreifache im Schleswig-Holsteinischen Lensahn an. Wobei zu letzterem tendiere.
Alles nur, wenn wenn Jens und ich keinen Startplatz für den NorseMan ergattern sollten.
Montag, 12. Oktober 2009
Der Doc sagt...
... „üben Sie sich in Geduld.“ Das ist ja nicht so unbedingt meine Stärke.
Zunächst muss ich bis zum 30. Oktober weiterhin mit den Gehilfen durch die Gegend humpeln, darf kein Auto fahren und am besten auch nicht zu Arbeit. Das Bein darf ich bis dahin mit 30 KG belasten. Das ist so furchtbar viel nun auch nicht. Stellt mal ein Bein auf die Waage und pendelt sie bei 30 KG ein ;-)).
Zum Glück entfällt jetzt das tägliche Spritzen.
Ich habe im noch abgerungen, dass ich wohl dosiert im Keller auf der Rolle Rad fahren darf. Das habe ich gestern Abend dann auch mal für eine Stunde ausprobiert. Nachdem das Innenband 10 Minuten lang schmerzfrei geknirscht und geknackt hat, lief es dann rund. Kleiner Gang, schnell kreisen lassen und ordentlich schwitzen...
Zum Schwimmen war ich jetzt zweimal – es wird noch dauern, bis ich den Brust-Beinschlag wieder hinbekomme. Beim Kraulen nutze ich die Beine eh nicht so doll, so dass sich das nicht bemerkbar macht. Auf jeden Fall habe ich jetzt Muskelkater in den Armen.
Alleine das Autofahren habe ich mir selbst wieder erlaubt. Zumindest zur Arbeit und zum Schwimmbad. Es geht mir auf den Geist, ständig auf andere angewiesen zu sein.
Morgen habe ich einen Termin im Fitnessstudio. Muss mal sehen, dass ich generell das Training wieder aufnehme (Rücken) und evtl. auch schon die Oberschenkelmuskulatur etwas aufbauen kann. Es ist erstaunlich erschreckend, wie dünn der linke Oberschenkel in den drei Wochen Nichtstun geworden ist :-(
Zunächst muss ich bis zum 30. Oktober weiterhin mit den Gehilfen durch die Gegend humpeln, darf kein Auto fahren und am besten auch nicht zu Arbeit. Das Bein darf ich bis dahin mit 30 KG belasten. Das ist so furchtbar viel nun auch nicht. Stellt mal ein Bein auf die Waage und pendelt sie bei 30 KG ein ;-)).
Zum Glück entfällt jetzt das tägliche Spritzen.
Ich habe im noch abgerungen, dass ich wohl dosiert im Keller auf der Rolle Rad fahren darf. Das habe ich gestern Abend dann auch mal für eine Stunde ausprobiert. Nachdem das Innenband 10 Minuten lang schmerzfrei geknirscht und geknackt hat, lief es dann rund. Kleiner Gang, schnell kreisen lassen und ordentlich schwitzen...
Zum Schwimmen war ich jetzt zweimal – es wird noch dauern, bis ich den Brust-Beinschlag wieder hinbekomme. Beim Kraulen nutze ich die Beine eh nicht so doll, so dass sich das nicht bemerkbar macht. Auf jeden Fall habe ich jetzt Muskelkater in den Armen.
Alleine das Autofahren habe ich mir selbst wieder erlaubt. Zumindest zur Arbeit und zum Schwimmbad. Es geht mir auf den Geist, ständig auf andere angewiesen zu sein.
Morgen habe ich einen Termin im Fitnessstudio. Muss mal sehen, dass ich generell das Training wieder aufnehme (Rücken) und evtl. auch schon die Oberschenkelmuskulatur etwas aufbauen kann. Es ist erstaunlich erschreckend, wie dünn der linke Oberschenkel in den drei Wochen Nichtstun geworden ist :-(
Samstag, 10. Oktober 2009
Ironman Hawaii - ich bin dabei!
... leider nur per Livestream im Internet, dafür mit Pilsbier.
Im wirklichen Leben habe ich heute, unabgestimmt mit dem Doc, mit Bewegungs- und Belastungstherapie des linken Beins begonnen. In den letzen Tagen habe ich bei der kleinsten Belastung der linken Oberschenkelmuskulatur Krämpfe bekommen.
Heute Vormittag war ich das erste Mal seit dem Unfall wieder schwimmen. Überhaupt habe ich 3 Wochen(!!) keinen Sport gemacht. Das war zuletzt der Fall, bevor ich mit dem Laufen begonnen habe. Vor 8 1/2 Jahren also. Damals habe ich fast 20 Jahre keinen Sport gemacht ;-))
Neben dem Schwimmen "übe" ich jetzt das Treppenlaufen mit Gehilfen und geringer Belastung - die Krämpfe wurden heute deutlich weniger. Zum ersten Mal bin ich auch wieder Auto gefahren.
Montag muß ich wieder zum Doc. Wahrscheinlich sagt er mir, dass ich in den nächsten Wochen nur langsam steigern darf. Mal sehen.
Im wirklichen Leben habe ich heute, unabgestimmt mit dem Doc, mit Bewegungs- und Belastungstherapie des linken Beins begonnen. In den letzen Tagen habe ich bei der kleinsten Belastung der linken Oberschenkelmuskulatur Krämpfe bekommen.
Heute Vormittag war ich das erste Mal seit dem Unfall wieder schwimmen. Überhaupt habe ich 3 Wochen(!!) keinen Sport gemacht. Das war zuletzt der Fall, bevor ich mit dem Laufen begonnen habe. Vor 8 1/2 Jahren also. Damals habe ich fast 20 Jahre keinen Sport gemacht ;-))
Neben dem Schwimmen "übe" ich jetzt das Treppenlaufen mit Gehilfen und geringer Belastung - die Krämpfe wurden heute deutlich weniger. Zum ersten Mal bin ich auch wieder Auto gefahren.
Montag muß ich wieder zum Doc. Wahrscheinlich sagt er mir, dass ich in den nächsten Wochen nur langsam steigern darf. Mal sehen.
Freitag, 25. September 2009
Das Fenster zum Hof
Das Knie nimmt annähernd normale Formen an
besonders morgens sieht es fast normal aus. Seit gestern Nachmittag habe ich diese Bandage, die mein Knie merklich unterstützt; zumindest zu den Seiten. Dadurch wird das lädierte Innenband spürbar entlastet.
Ansonsten bewege ich mich vom Bett zum Essen, aufs Sofa (oder je nach Wetterlage) in den Liegestuhl auf die Terrasse; zwischendurch ins Büro, weil mir mein Notebook gebracht worden ist; und wieder zurück. Zwischendurch beobachte ich aufmerksam meine Umgebung ;-) Das Fenster zum Hof, wie es Michél treffend formulierte
Ich fühle mich nicht krank - und glaube auch nicht, das ich es bin obwohl die Bilder gegensätzlich sind. Nächste Woche Montag oder Dienstag werde ich mich wieder zur Arbeit bewegen. Irgendwie wird sich ein Weg finden lassen.
Zum Abend hin ist das Bein wieder etwas dicker. Nachts kann ich nicht so recht liegen. Aber das wird von Nacht zu Nacht etwas besser.
Eine Überwindung für mich ist die tägliche Thrombosespritze, die ich mir selbst spritzen muss.
Das Ganze erinnert mich ein wenig an meinen Bruch am Arm vor vier Jahren, der auch konventionell zusammenwachsen sollte (bzw. ist) und nicht belastet werden sollte. So ganz habe ich mich nicht daran gehalten damals. Heute habe ich allerdings schon ein wenig Angst davor, dass sich das abgebrochene Knochenstück verschiebt und ich nicht mehr richtig laufen kann. Ich lasse es also wirklich etwas vorsichtiger angehen - aber nicht so, wie der Doc es vorgegeben hat: "Sie können so auftreten, das ein Regenwurm unter Ihrem Fuß problemlos überlebt."
besonders morgens sieht es fast normal aus. Seit gestern Nachmittag habe ich diese Bandage, die mein Knie merklich unterstützt; zumindest zu den Seiten. Dadurch wird das lädierte Innenband spürbar entlastet.
Ansonsten bewege ich mich vom Bett zum Essen, aufs Sofa (oder je nach Wetterlage) in den Liegestuhl auf die Terrasse; zwischendurch ins Büro, weil mir mein Notebook gebracht worden ist; und wieder zurück. Zwischendurch beobachte ich aufmerksam meine Umgebung ;-) Das Fenster zum Hof, wie es Michél treffend formulierte
Ich fühle mich nicht krank - und glaube auch nicht, das ich es bin obwohl die Bilder gegensätzlich sind. Nächste Woche Montag oder Dienstag werde ich mich wieder zur Arbeit bewegen. Irgendwie wird sich ein Weg finden lassen.
Zum Abend hin ist das Bein wieder etwas dicker. Nachts kann ich nicht so recht liegen. Aber das wird von Nacht zu Nacht etwas besser.
Eine Überwindung für mich ist die tägliche Thrombosespritze, die ich mir selbst spritzen muss.
Das Ganze erinnert mich ein wenig an meinen Bruch am Arm vor vier Jahren, der auch konventionell zusammenwachsen sollte (bzw. ist) und nicht belastet werden sollte. So ganz habe ich mich nicht daran gehalten damals. Heute habe ich allerdings schon ein wenig Angst davor, dass sich das abgebrochene Knochenstück verschiebt und ich nicht mehr richtig laufen kann. Ich lasse es also wirklich etwas vorsichtiger angehen - aber nicht so, wie der Doc es vorgegeben hat: "Sie können so auftreten, das ein Regenwurm unter Ihrem Fuß problemlos überlebt."
Abonnieren
Posts (Atom)