So lange / weit bin ich bislang noch nicht Rad gefahren. 205 KM Radmarathon plus 38,5 KM An- und Abfahrt bis Greffen. 243,5 KM also.
Schon früh morgens um 6:45h haben wir uns in Versmold getroffen um dann gemütlich nach Greffen zu radeln. Die Sonne kam schon gut hoch, die Temperaturen waren eher noch Maikühl und erforderten das Tragen einer Windjacke oder Armlingen. Pünktlich um 07:30h wurden die ca. 60 Starter der Marathon-Distanz auf die Runde geschickt.
Ziemlich unkoordiniert und sehr locker fuhren wir die ersten 20-30 KM. Gruppen bildeten sich erst in den Hügeln des Teutoburger Waldes, fielen aber an den Anstiegen und Abfahrten schnell wieder auseinander. So ab ca. KM 130 zwischen Hilter und Bad Laer hatte sich eine Gruppe um uns von ca. 10 Personen zusammengefunden, die recht homogen im Verband gegen den Wind arbeitete und das Tempo hoch hielt. Auf diesem Teilstück hatte ich meinen persönlichen Tiefpunkt. Die zürgig gefahrenen Berge und jetzt das Kämpfen gegen den Wind hatte mehr Körner aufberaucht, als gut war. Nach dem nächsten Verpflegungspunkt in Füchtorf ging es wieder besser.
Der Kern der Gruppe mit 8 Teilnehmern fuhr den Marathon bis zum Schluß durch, so dass wir trotz der "Bummelfahrt" am Anfang und den Zeit raubenden Anstiegen auf einen Schnitt von über 30KM/h kamen. 225 KM zeigte mein Tacho an, als wir wieder in Greffen waren.
Zu zweit fuhren wir bis Versmold zurück, mir blieben dann noch 10 mühsame KM bis nach Hause. Auf dem Weg dahin fuhren die Systeme des Körpers allmählich herunter. Ich kam total platt an und erst nachdem ich ausgiebig getrunken und etwas gegessen hatte sowie ein kurzes Nickerchen im Garten hinter mir hatte konnte ich duschen und den angenehmen Dingen des Lebens nachgehen ;-))
Die RTF selbst war suber organisiert. 6 gut ausgestattete Kontroll-/Verpflegungsstationen mit ausreichend Getränken und Rosinenbrot sowie teilweise Käse-/Wurstbrot, Knoppers, und einmal mit warmer Hühner-Nudelsuppe sorgten für ausreichen Nachschub.
Ziemlich genau 10 Stunden war ich unterwegs. Reine Fahrzeit: 08:14h
Sonntag, 24. Mai 2009
Samstag, 23. Mai 2009
Neoprenschwimmen
Allmählich wird es ja mal Zeit:
In zwei Wochen steht die Mitteldistanz in Hannover-Limmer an. 2 KM im Kanal schwimmen - heißt: Neopren. Pflicht für mich sowieso.
Das heißt aber auch: Bei Zeiten muss das gute Teil mal geschwommen werden, damit man sich daran gewöhnt. Seit einiger Zeit habe ich damit geliebäugelt, morgens früh für der Arbeit im Feldmarksee zu schwimmen - aber na ja. Was soll ich sagen. Ich komme halt schlecht aus den Federn in diesem Jahr.
Heute Vormittag musste es dann sein. Im Versmolder Freibad. Das Wasser war mit knapp 21 Grad angenehm kühl und die meisten anderen Schwimmer blieben lieber im warmen Hallenbad.
Wenn ich das Ding dann schon einmal anhabe, dachte ich mir, müssen es auch 3,8 KM sein, Ernstfall-Probe also. 01:06:43h im Becken, das ist ganz anständig für meine Verhältnisse, erfordert aber noch die eine oder andere lange Trainingseinheit vor dem Ironman.
Der Neopren bringt mir auf dieser Strecke und bei der derzeitigen Form ziemlich genau 10 Minuten!
Morgen steht der Radmarathon in Greffen an. 207 KM plus An- und Abfahrt mit dem Rad. Das werden dann rund 250 KM. Das Wetter soll gut werden, also... auf geht`s
Ach ja: Das Laufen macht mir noch immer keinen Spaß. Es zwickt und schmerzt überall. Kann nur noch besser werden.
In zwei Wochen steht die Mitteldistanz in Hannover-Limmer an. 2 KM im Kanal schwimmen - heißt: Neopren. Pflicht für mich sowieso.
Das heißt aber auch: Bei Zeiten muss das gute Teil mal geschwommen werden, damit man sich daran gewöhnt. Seit einiger Zeit habe ich damit geliebäugelt, morgens früh für der Arbeit im Feldmarksee zu schwimmen - aber na ja. Was soll ich sagen. Ich komme halt schlecht aus den Federn in diesem Jahr.
Heute Vormittag musste es dann sein. Im Versmolder Freibad. Das Wasser war mit knapp 21 Grad angenehm kühl und die meisten anderen Schwimmer blieben lieber im warmen Hallenbad.
Wenn ich das Ding dann schon einmal anhabe, dachte ich mir, müssen es auch 3,8 KM sein, Ernstfall-Probe also. 01:06:43h im Becken, das ist ganz anständig für meine Verhältnisse, erfordert aber noch die eine oder andere lange Trainingseinheit vor dem Ironman.
Der Neopren bringt mir auf dieser Strecke und bei der derzeitigen Form ziemlich genau 10 Minuten!
Morgen steht der Radmarathon in Greffen an. 207 KM plus An- und Abfahrt mit dem Rad. Das werden dann rund 250 KM. Das Wetter soll gut werden, also... auf geht`s
Ach ja: Das Laufen macht mir noch immer keinen Spaß. Es zwickt und schmerzt überall. Kann nur noch besser werden.
Montag, 18. Mai 2009
Na, willst du auch mal im warmen Wasser schwimmen?
... das war die Frage eines Triathleten auf dem Parkplatz vor dem gestrigen Hameln-Triathlon. Hintergrund ist das wirklich sehr kalte Wasser vor einer Woche bei uns in Versmold ;-)
Die Veranstaltung mit über 400 Teilnehmern war ein voller Erfolg. Wir konnten die Kritik und Anregungen aus dem letzten Jahr umsetzen. Die Rückmeldungen der Teilnehmer in Mails und im Internet sowie in der Presse war durchweg positiv.
Morgen beginnen wir bereits mit den Planungen für 2010 – jedes Jahr ein bisschen besser.
Das ganze Drumherum hat mich doch zeitlich sehr in Anspruch genommen, was sich negativ auf meine Trainingsaktivitäten ausgewirkt hat. Das Nach dem Veranstaltungswochenende selbst hatte ich das Gefühl, eine Mitteldistanz hinter mich gebracht zu haben. Platt.
Mein eigener Einstieg in die neue Triathlonsaison liegt nun auch schon hinter mir.
Nachdem ich am Samstag noch 80KM zügig durch den Teuto, Berg- und Tal gefahren bin, was mir trotz des Windes Spaß gemacht hat, habe ich wie im letzten Jahr am Sonntag mit der Sprintdistanz in Hameln angefangen.
Das sich so früh am Sonntag aus der Familie niemand zum Mitkommen aufraffen konnte oder wollte, bin ich also alleine in den Sonnenaufgang geritten. Ein gutes Vorzeichen – der Wetterbericht sagte Regen an und nahm mir schon im Vorfeld die Lust auf einen Start. Um kurz nach 8 Uhr hatte ich die Startunterlagen in der Hand und richtete meine Wechselzone im weitläufigen Weserbergland-Stadion ein. Die Starts erfolgten nebenan im 50-Meter-Freibad nach Altersklassen getrennt. Im meinem fortgeschrittenen Alter ;-) kam ich schon um 09:30h an die Reihe. Die Sonne hatte sich mittlerweile verkrümelt und die Luft war im Wind entsprechend kalt. 12-16 Grad wurden es dann auch nur. Das „warme Wasser“ (s. Überschrift) kam mir gar nicht so warm vor – ich konnte nicht so schnell zittern, wie ich fror.
6 Mann auf einer Bahn, das war in Ordnung. Da 4 von denen in etwa gleich stark waren, gab es aber trotzdem reichlich auf die Mütze. Die erste Bahn kämpften wir noch zu dritt nebeneinander, wobei die Wende etwas eng wurde. Zunächst schwamm ich an vorletzter Stelle, konnte aber nach 250 Metern zwei Plätze gut machen. Die 09:27h bei Ausstieg aus dem Wasser enttäuschte mich dann doch sehr: zum einen hatte ich das Gefühl schneller unterwegs gewesen zu sein, zum andern kam die Erkenntnis, dass mein Wintertraining nicht so furchtbar viel gebracht hatte. Im Training steige ich bei gleichen oder etwas schnelleren Zeiten deutlich entspannter aus dem Becken.
Aufgrund der langen Wege dauerte der erste Wechsel 3:38 min. Der anschließende Radkurs auf einer 5-KM-Wendepunktstrecke war zweimal zu fahren. Die Beschaffenheit der windanfälligen Strecke ließen hohe Geschwindigkeiten zu, die lediglich während eines ca 1 KM langen Anstiegs mit 1-2% Steigung vor dem Wendepunkt absanken. Nach 33:04 Minuten waren die exakt 20 KM absolviert und der sich zwischenzeitlich eingestellte Spaß hatte schon ein Ende. Ein Schnitt von 36,29 KM/h – da brannten die Oberschenkelmuskeln doch schon...
Der zweite Wechsel ging nach 2:03 min über die Bühne. 5 KM sollte die wie zum letzten Jahr identische Strecke lang sein. Da kann man alles geben – was ich auch tat. 17:12 Minuten stehen zu Buche – 1 Sekunde schneller als 2008 - und lassen vermuten, dass die Runde vielleicht nur 4,7 KM lang ist. Dennoch wieder eine Superzeit für mich.
Am Schluß steht als eine 1:05:25h – 1 Minute und 11 Sekunden schneller als letztes Jahr.
Platz 119 (2008 = 150) von 498 Finishern, Platz 14 in der Altersklasse (da hatte ich mehr erwartet).
Jetzt geht es weiter mit den Planungen (s. rechte Seite "Nächste Starts").
Zunächst muss ich das Training wieder intensivieren. Besonders am Laufen habe ich seit dem Hamburg-Marathon noch keinen Spaß wieder gefunden. Lange Radeinheiten müssen her. Wir haben vor bei gutem Wetter am kommenden Sonntag einen Radmarathon (200 KM) zu fahren. Spätestens zu Pfingsten bzw. in der Urlaubswoche danach will ich einige Tage auf dem Rad verbringen und eine Art Trainingslager zuhause machen. Der nächste Triathlon-Start ist die Mitteldistanz in Hannover im Anschluss an die Trainingswoche.
Die Veranstaltung mit über 400 Teilnehmern war ein voller Erfolg. Wir konnten die Kritik und Anregungen aus dem letzten Jahr umsetzen. Die Rückmeldungen der Teilnehmer in Mails und im Internet sowie in der Presse war durchweg positiv.
Morgen beginnen wir bereits mit den Planungen für 2010 – jedes Jahr ein bisschen besser.
Das ganze Drumherum hat mich doch zeitlich sehr in Anspruch genommen, was sich negativ auf meine Trainingsaktivitäten ausgewirkt hat. Das Nach dem Veranstaltungswochenende selbst hatte ich das Gefühl, eine Mitteldistanz hinter mich gebracht zu haben. Platt.
Mein eigener Einstieg in die neue Triathlonsaison liegt nun auch schon hinter mir.
Nachdem ich am Samstag noch 80KM zügig durch den Teuto, Berg- und Tal gefahren bin, was mir trotz des Windes Spaß gemacht hat, habe ich wie im letzten Jahr am Sonntag mit der Sprintdistanz in Hameln angefangen.
Das sich so früh am Sonntag aus der Familie niemand zum Mitkommen aufraffen konnte oder wollte, bin ich also alleine in den Sonnenaufgang geritten. Ein gutes Vorzeichen – der Wetterbericht sagte Regen an und nahm mir schon im Vorfeld die Lust auf einen Start. Um kurz nach 8 Uhr hatte ich die Startunterlagen in der Hand und richtete meine Wechselzone im weitläufigen Weserbergland-Stadion ein. Die Starts erfolgten nebenan im 50-Meter-Freibad nach Altersklassen getrennt. Im meinem fortgeschrittenen Alter ;-) kam ich schon um 09:30h an die Reihe. Die Sonne hatte sich mittlerweile verkrümelt und die Luft war im Wind entsprechend kalt. 12-16 Grad wurden es dann auch nur. Das „warme Wasser“ (s. Überschrift) kam mir gar nicht so warm vor – ich konnte nicht so schnell zittern, wie ich fror.
6 Mann auf einer Bahn, das war in Ordnung. Da 4 von denen in etwa gleich stark waren, gab es aber trotzdem reichlich auf die Mütze. Die erste Bahn kämpften wir noch zu dritt nebeneinander, wobei die Wende etwas eng wurde. Zunächst schwamm ich an vorletzter Stelle, konnte aber nach 250 Metern zwei Plätze gut machen. Die 09:27h bei Ausstieg aus dem Wasser enttäuschte mich dann doch sehr: zum einen hatte ich das Gefühl schneller unterwegs gewesen zu sein, zum andern kam die Erkenntnis, dass mein Wintertraining nicht so furchtbar viel gebracht hatte. Im Training steige ich bei gleichen oder etwas schnelleren Zeiten deutlich entspannter aus dem Becken.
Aufgrund der langen Wege dauerte der erste Wechsel 3:38 min. Der anschließende Radkurs auf einer 5-KM-Wendepunktstrecke war zweimal zu fahren. Die Beschaffenheit der windanfälligen Strecke ließen hohe Geschwindigkeiten zu, die lediglich während eines ca 1 KM langen Anstiegs mit 1-2% Steigung vor dem Wendepunkt absanken. Nach 33:04 Minuten waren die exakt 20 KM absolviert und der sich zwischenzeitlich eingestellte Spaß hatte schon ein Ende. Ein Schnitt von 36,29 KM/h – da brannten die Oberschenkelmuskeln doch schon...
Der zweite Wechsel ging nach 2:03 min über die Bühne. 5 KM sollte die wie zum letzten Jahr identische Strecke lang sein. Da kann man alles geben – was ich auch tat. 17:12 Minuten stehen zu Buche – 1 Sekunde schneller als 2008 - und lassen vermuten, dass die Runde vielleicht nur 4,7 KM lang ist. Dennoch wieder eine Superzeit für mich.
Am Schluß steht als eine 1:05:25h – 1 Minute und 11 Sekunden schneller als letztes Jahr.
Platz 119 (2008 = 150) von 498 Finishern, Platz 14 in der Altersklasse (da hatte ich mehr erwartet).
Jetzt geht es weiter mit den Planungen (s. rechte Seite "Nächste Starts").
Zunächst muss ich das Training wieder intensivieren. Besonders am Laufen habe ich seit dem Hamburg-Marathon noch keinen Spaß wieder gefunden. Lange Radeinheiten müssen her. Wir haben vor bei gutem Wetter am kommenden Sonntag einen Radmarathon (200 KM) zu fahren. Spätestens zu Pfingsten bzw. in der Urlaubswoche danach will ich einige Tage auf dem Rad verbringen und eine Art Trainingslager zuhause machen. Der nächste Triathlon-Start ist die Mitteldistanz in Hannover im Anschluss an die Trainingswoche.
Montag, 4. Mai 2009
Platz 68 in Hannover

Na also.
Es geht doch noch ein bißchen. Nach dem ernüchternen Ergebnis in Hamburg vor einer Woche in den Knochen bin ich mit meinem Abschneiden auf der Halben Marathon-Distanz in Hannover doch recht zufrieden.
Es war mit 1:26:12h zwar nicht mein bestes Ergebnis auf dieser Strecke, aber das beste nach einem Marathon und in jedem Fall die beste Platzierung in Hannover bei 5 Starts ;-)
Gesamt Platz 68 (von 3.588 Männern im Ziel, Altersklasse 9. von 587)
In Anbetracht der Tatsache, dass wir am Samstag Abend unser Betriebsfest gefeiert haben, das ich um Mitternacht nachdem ich in der 3-Liter-Klasse gestartet war, beendete, war das gut. Auch jeden Fall gut hydriert.
Am kommenden Wochenende richten wir in Versmold unseren eigenen Triathlon aus, der bereits in der Voranmeldung alle Rekorde schlägt. Das wird wieder eine tolle Sache und meinen vollen Einsaz fordern. Somit wird diese Woche wohl eher eine Regenerative.
Montag, 27. April 2009
Hamburg - und ewig grüßt das Murmeltier
Der Titel sagt es bereits und die nackte Zielzeit auch: 03:10:23h. Meilenweit am Ziel vorbei geschossen. Bei den Bayern wäre (ist) der Trainer Klinsmann entlassen worden, bei mir sehen die Konsequenzen und deren Folgen konkreter aus: Ich laufe keinen Marathon mehr!Zumindest nicht um die 3 h zu knacken. Aus vorbei, Ende.
Auch heute, einen Tag nach dem letztendlich erfolgreichen Finish steht der Entschluss.
OK, gestern habe mir mir noch geschworen, frühestens 2010 wieder einen Marathon zu laufen, heute kann ich mir vorstellen, weitere, aber ohne selbst auferlegten Zeitdruck zu absolvieren. Aber, um das von klar zustellen und keinen Raum für Spekulationen zu lassen: zu einen "ich-möchte-nur-ankommen-Läufer" werde ich nicht mutieren! Das ist und bleibt Sport und Wettkampf, bedeutet also Anstrengung und ein gerüttelt Maß an Schmerzen.
Es ist einfach, eine Ausrede oder Entschuldigung zu finden, warum es wieder nicht geklappt hat.
- klar, die Bandscheibenprobleme drängen sich vordergründig auf und waren auch nicht zu vernachlässigen, aber erst in der zweiten Hälfte des Rennens, was ja mittlerweile für mich normal geworden ist.
- Das Wetter: herrlich warm, 12 Grad vor, 15 Grad beim Start, während des Marathons bis auf 26 Grad ansteigend, prima Sonnenschein - "Reiner-Döpke-Wetter" also.
Sollte man meinen, denn schließlich bin ich meine besten Marathons bei warmen Wetter gelaufen. Vielleicht sollte ich das "Reiner-Döpke-Wetter" mal neu definieren?
Glaube ich kaum, denn lieber schwitze ich, als ich friere; und ich friere wirklich leicht...
- Leichte Krämpfe in der Wade: nur anflugsweise zwischen KM 19 und 20, danach "vergessen" weil...
- ... ab KM konnte ich ohne heftige Seitenstiche nichts mehr essen (Gel) oder trinken; hier musste ich das erste Mal kurz stehen bleiben.
Eine genauere Analyse fällt schwer. Ich war wieder Trainingsweltmeister, habe den ganzen Winter über ordentlich trainiert, und konnte das im Wettkampf nicht umsetzen. Die Probleme aus der letzten Woche (Bandscheibe / verdreht...) waren vermutlich nicht die Ursache, die Schmerzen hatte ich nur auf den ersten, vielleicht 10, Kilometern - und die bin ich super gelaufen:
10 KM - 0:40:41 h - das kann sich sehen lassen
20 KM - 1:22:18 h
21,1KM- 1:27:14 h - mit Seitenstechen schneller als der Halbmarathon vor 2 Wochen; und das locker,, mit "gebremsten Schaum"
30 KM - 2:07:15 h - noch alles im grünen Bereich (zeitmässig zumindest)
40 KM - 2:59:30 h
42,2KM-3:10:23 h
15 "Solo"-Marathons habe ich jetzt gelaufen.
- 03:05h - 6 x
- 03:10h - 3 x
- 03:15h - 4 x
- 03:20h - 1 x
- 03:25h - 1 x
Die besten Zeiten habe ich (fast) jedes Jahr im Herbst gelaufen , nicht nur, weil ich 1/3 der Rennen im Frühling und 2/3 im Herbst bestritten habe, sondern vielleicht auch, weil ich mir über die (Triathlon-)Saison eine bessere Kondition erarbeitet hatte. Das wollte ich in diesem Jahr durch die 3 Halbmarathons im Vorfeld kompensieren, auch das hat nicht geklappt.
Einen Race-Report schreibe ich demnächst.
Ach so, ja: Da fällt mir noch ein: Platz 754 von 20.185 Starter/Innen war dann sooooo übel auch nicht.
Freitag, 24. April 2009
Hamburg -2
Übermorgen geht's los.
Allmählich freue ich mich. Zumindest darauf, dass ich mit den Mädchen ein Wochenende in Hamburg verbringen werde.
Nachdem ich es die ganze Woche nicht geschafft habe, zu schwimmen, habe ich mir kurzfristig heute einen Tag Urlaub genommen. Um kurz vor 9 war ich dann im sonnendurchfluteten Osnabrücker Nettebad und spulte 3,8 KM ab. Das ging ganz locker, insbesondere die 1000 Meter, die ich mit Paddles geschwommen bin. Gut, zugegeben, beim 200 Meter Ausschwimmen waren die Arme ganz schön schwer. Ich hätte aber unter normalen Umständen auch noch weiter schwimmen können. Das Becken wurde dann aber eh zu voll.
Am Nachmittag habe ich recht viel leichte Gartenarbeit gemacht und einen Teil der Gartenmöbel gestrichen.
Das Schwimmen und die ständige Bewegung des Rückens hat mir gut getan. Heute Abend komme ich wieder mit den Fingerspitzen auf die Erde - gestern morgen haben mir noch gute 15 cm gefehlt, dazu das Gefühl, durchzubrechen.
Morgen fahren wir gegen halb 9 Richtung Hamburg, werden dort also kurz vor Mittag eintreffen Lisa und ihre Freundin wollen shoppen und abends ins Musical "Tarzan". Da wir kurzfristig auf ein anderes, weiter vom Start (ca. 4 KM) entferntes Hotel umgebucht worden sind, nehme ich mein Rad mit und werde mir zwischendurch auch ein paar schöne Stunden auf der Marathonmesse und vor allem am Elbstrand bei einer Tasse Bier machen.
Das Ziel für Sonntag? Wie immer: locker angehen und mal sehen, ob hinten raus noch was geht. Die 3-Stunden-Marke habe ich nicht aus den Augen verloren.
Warm soll es werden - bis 23 Grad um die Mittagszeit; das ist ja normalerweise mein Ding.
Ich habe mein Ernährungskonzept etwas geändert. Werde jetzt bei KM 10, 20 und 30 (vorher KM 15 und 30)jeweils ein Gel nehmen und versuchen, noch mehr zu trinken.
Also: zwischen 2:55h und 3:15h. Das sind zwar Welten, aber so ist das (Läufer-)leben
Bis Sonntag Abend
Reiner
Allmählich freue ich mich. Zumindest darauf, dass ich mit den Mädchen ein Wochenende in Hamburg verbringen werde.
Nachdem ich es die ganze Woche nicht geschafft habe, zu schwimmen, habe ich mir kurzfristig heute einen Tag Urlaub genommen. Um kurz vor 9 war ich dann im sonnendurchfluteten Osnabrücker Nettebad und spulte 3,8 KM ab. Das ging ganz locker, insbesondere die 1000 Meter, die ich mit Paddles geschwommen bin. Gut, zugegeben, beim 200 Meter Ausschwimmen waren die Arme ganz schön schwer. Ich hätte aber unter normalen Umständen auch noch weiter schwimmen können. Das Becken wurde dann aber eh zu voll.
Am Nachmittag habe ich recht viel leichte Gartenarbeit gemacht und einen Teil der Gartenmöbel gestrichen.
Das Schwimmen und die ständige Bewegung des Rückens hat mir gut getan. Heute Abend komme ich wieder mit den Fingerspitzen auf die Erde - gestern morgen haben mir noch gute 15 cm gefehlt, dazu das Gefühl, durchzubrechen.
Morgen fahren wir gegen halb 9 Richtung Hamburg, werden dort also kurz vor Mittag eintreffen Lisa und ihre Freundin wollen shoppen und abends ins Musical "Tarzan". Da wir kurzfristig auf ein anderes, weiter vom Start (ca. 4 KM) entferntes Hotel umgebucht worden sind, nehme ich mein Rad mit und werde mir zwischendurch auch ein paar schöne Stunden auf der Marathonmesse und vor allem am Elbstrand bei einer Tasse Bier machen.
Das Ziel für Sonntag? Wie immer: locker angehen und mal sehen, ob hinten raus noch was geht. Die 3-Stunden-Marke habe ich nicht aus den Augen verloren.
Warm soll es werden - bis 23 Grad um die Mittagszeit; das ist ja normalerweise mein Ding.
Ich habe mein Ernährungskonzept etwas geändert. Werde jetzt bei KM 10, 20 und 30 (vorher KM 15 und 30)jeweils ein Gel nehmen und versuchen, noch mehr zu trinken.
Also: zwischen 2:55h und 3:15h. Das sind zwar Welten, aber so ist das (Läufer-)leben
Bis Sonntag Abend
Reiner
Mittwoch, 22. April 2009
Probleme
Schiet!
Ich habe mir am Samstag den Rücken verdreht, als ich diverse Gießkannen mit Wasser durch den Garten geschleppt habe. Die Hoffnung, dass sich das kurfristig von selbst erledigt, hat sich als trügerisch erwiesen.
Nach einigen Tagen Ruhe war ich heute noch einmal 18,5 KM laufen. Die Bandscheibe und die Beine jaulen wie nichts Gutes. Ich bin jetzt doch ehr negativ eingestellt, was das Rennen in Hambug angeht. Wenn ich überhaupt an den Start gehen kann. Aber so wie ich mich kenne, werde ich den Versuch in jedem Fall wagen :-|
Ich hoffe, dass ich noch ein oder zwei Mal Schwimmen kann - wenn's hilft.
Ich habe mir am Samstag den Rücken verdreht, als ich diverse Gießkannen mit Wasser durch den Garten geschleppt habe. Die Hoffnung, dass sich das kurfristig von selbst erledigt, hat sich als trügerisch erwiesen.
Nach einigen Tagen Ruhe war ich heute noch einmal 18,5 KM laufen. Die Bandscheibe und die Beine jaulen wie nichts Gutes. Ich bin jetzt doch ehr negativ eingestellt, was das Rennen in Hambug angeht. Wenn ich überhaupt an den Start gehen kann. Aber so wie ich mich kenne, werde ich den Versuch in jedem Fall wagen :-|
Ich hoffe, dass ich noch ein oder zwei Mal Schwimmen kann - wenn's hilft.
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