Sonntag, 15. Juli 2007

Juckt's?

Schon wieder hat's gejuckt. Bei 26 Grad habe ich in Bad Bodenteich eine Mitteldistanz bestritten.
in 05:00:28h, mit über 1.200 Höhenmetern

Splits:
Swim 2 KM 0:38:17
T-1 0:03:54
Bike 90,63 KM 2:41:59 (inkl. 2x schieben in der Wechselzone)
ø33,5 KM/h
T-2 0:02:14
Run 21 KM 1:35:23

Donnerstag, 12. Juli 2007

Bissendorf - es geht weiter

Am letzten Sonntag habe ich mich dann doch noch zum Sonnensee-Triathlon aufgerafft. Das Wetter sollte trocken bleiben und wärmer werden. Und "gejuckt" hat es auch schon wieder mächtig.
600 Meter Schwimmen im recht kühlen und trüben Tümpel - 11:17 Minuten
22 KM Rad fahren bei mäßigen Wind und einigen Höhenmetern: 43:12 (inkl. beider Wechsel)
5 KM Laufen: 21:27min
Gesamt 1:15:57h / Platz 40 gesamt / Platz 11 AK40

Nach einer entspannten Trainingswoche hat mir das großen Spaß gemacht. Zudem war ich 6 Minuten schneller, als im letzten Jahr, als ich nach meinem Radunfall nur Brust schwimmen konnte.

In dieser Woche habe wieder ein wenig mehr und schneller gelaufen. Einmal war ich im Doveraner Hallenbad schwimmen.

Generell scheine ich mich im Schwimmen verbessert zu haben - nicht auf Top-Niveau, aber innerhalb meiner beschränkten Möglichkeiten. Zudem macht mir das Schwimmen zunehmend Spaß.

Apropos "Spaß" : das erste Event für 2008 ist gebucht. Es scheint ja ein regelrechter Hype auf alles was "IRONMAN" vor dem Namen hat zu herrschen. Frankfurt war nach weniger als 24 Stunden ausgebucht. Ich habe danach überlegt entweder in Roth oder in Klagenfurt (beide am 13. Juli 2008) zu starten. Klagenfurt wäre für einen Urlaub in Kärnten ideal zu Beginn der Sommerferien gelegen. Aber nach 19 (!) Stunden hieß es "closed".

Gestern habe ich mich dann noch rasch für die "QUELLE-CHALLENGE" in Roth angemeldet. Ziel: sub 11:00h

Samstag, 7. Juli 2007

Schwere Wochen ?!?

Anstrengende Wochen liegen hinter mir. Ich habe sie aus Zeit- und Prioritätsgründen auf www.ironman-projekt.de dokumentiert.

Nach der Mitteldistanz in Hannover und dem Start in der Oberliga beim Kurztriathlon in Kamen war ich ganz gut in Wettkampflaune für DAS Event in Frankfurt, das nun auch schon wieder eine Woche Woche zurück liegt.
Mir geht es super! Ich brenne auch auf die nächsten Wettkämpfe, habe es allerdings in der Woche vor und nach dem IRONMAN wirklich ruhig angehen lassen. Und das ohne jegliches schlechtes Trainingsgewissen ;-)) Ich muss aufpassen, dass ich mich nicht an das faule Leben gewöhne.
Nach einer zu schnellen 15-KM-Laufeinheit am Donnerstag war ich heute 2,2 KM schwimmen in Versmold. Hier macht sich seit ein paar Wochen eine ansteigende Form bemerkbar. Zum einen bedingt dadurch, dass ich doch noch die Kurve gekriegt und 1-2 mal pro Woche im Wasser aber, zum anderen dadurch, dass ich immer einige Sprints eingelegt habe. Ich wage zu behaupten, dass ich noch nie so schnell war wie heute - allerdings immer noch viel zu langsam im Vergleich.

Der nächste Wettkampf ist erst in vier Wochen in Sassenberg über die Kurzdistanz, ich versuche aber noch einen oder zwei dazwischen zuschieben. Eventuell schon morgen beim Sonnensee-Triathlon in Bissendorf. Wenn nur das kalte Wasser (18 Grad) nicht wäre.

Nach dem Finish ist vor dem Start

Es geht weiter - nach dem Finish ist vor dem Start!

Ich fühle mich die ganze Woche schon super. Seit Dienstag habe ich keinerlei Schmerzen mehr, lediglich die Bandscheibe zwackt ab und an und signalisiert, dass sie noch da ist.
Am Donnerstag Abend war das erste Mal wieder Laufen angesagt. 15 KM viel zu schnell, aber es hat Spaß gemacht.
Heute morgen die erste Schwimmeinheit im Versmolder Hallenbad. 2,2 KM Dauer mit 50 bzw. 100 mtr. Sprinteinlagen. Hat viel Spaß gemacht. Zudem motiviert es mich, dass ich seit ein paar Wochen wieder deutlich schneller werde. Ich schwimme derzeit so schnell, wie noch nie seit Beginn des Triathlon-Trainings - aber immer noch viel zu langsam und gut zu sein. Gut, dass ich in den letzten Wochen noch die Kurve gekriegt habe.

Sonntag, 1. Juli 2007

Statistik

Seit dem Beginn des Trainings für dieses Event vor 8 Monaten am 01. November 2006 habe ich insgesamt

- 248 x trainiert bzw. an Wettkämpfen teilgenommen und dabei
- 5.574 KM zurück gelegt.
- 348h:35min habe ich dafür benötigt.
- lediglich 24 Einheiten (29:16h) davon waren Krafttraining und 3 Einheiten Spinning im Fitnessstudio
- 38 mal war ich im Wasser und habe in 41:41h insgesamt 114 KM geschwommen
- 65 Einheiten auf dem Rad schlagen mit 125:12h bzw. 3.489 KM zubuche
- 116 x war ich an der frischen Luft zum Laufen. In 140:55h habe ich 1.771km zurückgelegt.

Wettkämpfe in der Vorbereitungsphase:
- 3 Triathlons (jeweils 1 Sprint- / Kurz und Mitteldistanz)
- 1 Halbmarathon
- 1 5,5 KM-Lauf

01.07.07 - Raceday

Heute ist es so weit - alles Wissenswerte gibt's auf meiner Homepage

http://www.ironman-projekt.de/HTML/2007_IMFrankfurt/raceday.htm

Samstag, 30. Juni 2007

Adrenalin pur!

Oh Gott! Was bin ich aufgeregt!
Wie gestochen bin ich nach einer guten Nacht aus dem Bett gesprungen. Der erste Gedanke heute früh war: "du musst das Rad einchecken". Der Puls war schon im Liegen am Anschlag. Gefühlt jedenfalls.

Das Frühstück in der Stadt haben wir aus eingeredetem Zeitmangel ausfallen lassen, schließlich sollte ich mein Rad zwischen 12 und 13:00 Uhr am Langener Waldsee einchecken.

Die Kleiderbeutel hatte ich schon am Vorabend gepackt, bzw. einige Male wieder ausgepackt und kontrolliert, ob wirklich alles in seinem richtigen Beutel liegt.

Fahrrad und Helm sind korrekt und den Wettkampfbestimmungen entsprechend mit den Startnummernaufklebern beklebt.

An der Haltestelle für den Busshuttle vom Römerberg zu See treffe ich einen Hamburger Athleten, dessen Gespräch mich auf andere Gedanken bringt und mich beruhigt - obwohl es ja eigentlich keinen Grund gibt....
Für etwas Unmut im Bus sorgt der Busfahrer, der den Weg zum See nicht kennt, und für die 12 KM weit über 1 Stunde benötigt.

Am See geht dann alles ganz schnell und professionell seinen Gang. Der Radhelm wird geprüft, ob der fest sitzt und keine Beschädigungen aufweist. Die Räder, besonders die Bremsen, werden auf augenscheinliche Defekte hin überprüft.
Direkt nach der Kontrolle wird der rote Beutel mit den Laufsachen abgegeben. Ab jetzt hat man bis zum 2. Wechsel keinen Zugriff mehr darauf.
Jedem Athleten wird nun ein Helfer zugeteilt, der/die uns zu dem nummerierten Stellplatz des Fahrrades in der Wechselzone begleitet. Hier angekommen, wird der blaue Beutel entweder in bzw. unter die bereit gestellte blaue Wanne gelegt, oder dem Helfer übergeben, der den Beutel dann in die Zone vor dem Wechselzelt verbringt. Als Athlet hat man am Race-Day die Möglichkeit sich entweder am Rad oder im Zelt umzuziehen.
Ich entscheide mit zunächst dafür, den Beutel über Nacht am Rad zu belassen und erst am Sonntag früh vor das Zelt zu bringen.

Zum Schluss wird das Rennrad mit dem Helm mit einer roten Plastikplane abgedeckt, um es gegen Regen zu schützen. Direkt im Anschluß wird man freundlich wieder aus der Wechselzone herausgeführt. Das Ganze hat keine 10 Minuten gedauert.


Unten am See herrscht noch beschauliche Betriebsamkeit. Von dem morgigen Event ist noch wenig zu erahnen. Der See selbst sieht, wie auch das vorherrschende Wetter ungemütlich, kalt und wenig einladend aus. Aber das wird schon noch...

Den Rest des Tages verbringen wir ruhig und vor allem erneut ohne die kleinste (geplante) Laufeinheit. Ich habe auch, ehrlich gesagt, nicht die geringste Lust dafür... Die Aufregung ist nahezu ganz weg.

Früh ins Bett gehen ist vor der kurzen Nacht angesagt. Um 03:00 Uhr klingelt der Wecker.