Sonntag, 17. Februar 2013

Geschwommen - Rad gefahren - gelaufen

Quelle: Google
Ich habe mehrere Gründe zur Freude in dieser Woche. - und das, obwohl ich eigentlich ziemlich miesepeterig drauf bin.Es geht noch. Ich bin alleine in dieser Woche mehr KM als im gesamten letzten Jahr zusammen ;-)

Immerhin war ich dreimal im Wasser und muss zu geben: es hat Spaß gemacht. Ich habe ja auch keinen Druck irgendein Trainingspensum absolvieren zu müssen. Im Prinzip kann ich aufhören, wann ich möchte. Zu meinem Erstaunen sind die Schwimmzeiten nicht wesentlich schlechter geworden als Vor knapp anderthalb Jahren. Natürlich ist die Kondition insgesamt nicht mehr so da, dafür ein Gefühl als ob die Arme abfallen. Wen wundert das?

Die Kondition ist auch beim Laufen wieder futsch. Zum ersten Mal seit genau 5 Wochen bin ich am Freitag wieder schmerzfrei gelaufen - 17 KM. Danach war ich ziemlich platt und hatte brennende Oberschenkel. Ich hoffe, dass ich jetzt weiter auf die Halbmarathons hin trainieren kann und die Wade keine Probleme mehr macht. Auf jeden Fall freue ich mich, dass ich das öde trainieren auf der Rolle wieder einen-um-den-anderen-Tag unterbrechen kann.
Am Donnerstag konnte ich den roten Renner zum ersten Mal auf die Straße bringen. Der kalte Gegenwind auf den letzten 30 KM von Holperdorp zurück hat zwar etwas auf die Stimmungsbremse gedrückt, konnte mir den Spaß aber nicht komplett verleiden. Ich freue mich schon auf die nächste Ausfahrt.


... und irgendwie bekomme ich wieder Lust auf einen Triathlon...




Ganz besonders habe ich mich an diesem Wochenende aber darüber gefreut, das Jennifer und Lisa bei mir waren bzw. noch ist (Lisa). Wir haben zwar nichts spektakuläres gemacht, hatten aber eine schöne Zeit zusammen. Gerne mehr davon....


Sonntag, 10. Februar 2013

Rückbau

KUOTA K-Factor 2007
Ich hatte es ja schon geschrieben: In diesem Jahr werde ich keinen Triathlonwettkampf besteiten. Wahrscheinlich jedenfalls. Seit Jahresbeginn bin ich unter anderem deswegen auch wieder vereinslos.
Da das nun bereits das zweite aufeinanderfolgende triathlonfreie Jahr ist, habe ich den "Roten Büffel" zurück gebaut. Im letzten Jahr habe ich es gerade einmal 253 KM bewegt - Zu wenig für ein Rad, daß ich fast genau so liebe, wie das "kleine" Schwarze".

Dem Schrauber meines Vertrauens habe ich aber schon in Aussicht gestellt, dass ich vielleicht noch zum Saisonende wieder mit meinem Triathlonlenker unter dem Arm wieder ankomme und ihn bitte, das Zeitfahrrad wieder herzustellen ;-) Der hat zwar mit Triathlon wenig am Hut (haben alle hier in der Gegend), macht aber sehr gute Arbeit.Seit Freitag ist das KUOTA wieder ein Rennrad und gut 1 KG leichter als bisher.
9 KG wiegt es nun mit Pedale und allem drum und dan. Ich hatte sehr gehofft, am Wochenende trockene bzw. eisfreie Straßen vorzufinden und es ausreiten zu können - Fehlanzeige. Der Winter hat uns trotz des super Sonnenscheins am heutigen Sonntag noch voll im Griff. Statt dessen war ich heute zweieinhalb Stunden mit dem Mountainbike unterwegs. Das ist zwar nicht schlecht, macht mir aber deutlich weniger Spaß. Zum Glück hat die Sonne verhindert, dass ich noch mehr ausgekühlt bin.

Und noch eine erfreuliche Nachricht: Gestern bin ich wieder gelaufen... Bis KM 6 ging es gut (das ist 1 KM mehr, als letzte Woche) dann gingen die Schmerzen in der Wade wieder los. Zum Glück aber nicht ganz so heftig, wie bislang. So konnte ich die 9,6 KM zumindest durch laufen. Ein Schnitt von 4:51 ist dann auch nicht ganz verkehrt und macht mir Hoffnung in zwei oder drei Wochen wieder auf dem Damm zu sein und alle zwei Tage laufen zu können. Im Moment ist das alles eh nur Spaß und eine Unterbrechung zum ewigen Radtraining auf der Rolle - das hängt mir ziemlich zum Hals heraus. Um Abwechslung zu schaffen, habe ich mir neue RLV-Videos besorgt. Das sind Filme auf (Rad-)Strecken, die auf der Rolle gefahren werden. Die Software regelt dabei die Bremse der Rolle so, dass Steigungen bzw. Gefälle berücksichtigt werden und man weitgehend realitätsnah schalten muss. Neu sind bei mir die "Tecklenburg-Rundfahrt" - zum Teil aus Straßen, die ich selbst manchmal fahre, ein Film aus der Toskana und einer vom Radmarathon in Bimbach.

Da bin bin ich auch schon beim nächsten Thema.
Bimbach: Jaco und ich haben und zu Pfingsten beim "Rhön-Radmarathon" angemeldet. Eben dieser hat seinen Start und Ziel in Bimbach bei Fulda. In unserem Größenwahn haben wir uns für die "Extrem-Runde" angemeldet. 238 KM mit ca. 4500 HM. Unser Versprechen: "In Deutschland werdet Ihr keine schöneren und vor allem keine härteren 238km finden". Einen guten Monat vor dem Start der SCHWALBE-TOUR-TRANSALP 2013 wird das wohl ein erstes und letztes gemeinsames Training sein.

Wo wir gerade dabei sind: Nach der Transalp haben Jaco und ich ein weiteres Event gebucht. Genauer gesagt: eine Woche später. Die Anmeldung ist raus. Da starten wir beim 24h-Rennen im österreichischen Grieskirchen. Nach der Transalp fahren wir also gar nicht erst nach Hause sondern bleiben direkt im Salzburger Land. Zum geniessen, regenerieren und Bier trinken...

Das KUOTA wird aber wohl nicht die erste Wahl für diese drei Veranstaltungen sein. Dafür ist mir die Übersetzung des Rades dann doch zu schwer. Ich möchte es vielmehr gerne bei Rund-Um-Köln fahren und natürlich im Training. Sollte ich mich dann noch für den Münsterland Giro am 3. Oktober entscheiden wird es natürlich auch dabei sein.

So viel für heute. 
CU



Mittwoch, 6. Februar 2013

Es geht voran

Soo. Den Januar haben wir geschafft, es geht bergauf. Jeder Tag, der vergeht wird bis auf weiteres 3 Minuten länger, als der vorangegange. Wenn ich zwischen 17 und 17:30 Uhr Feierabend mache, ist es meistens noch hell. Schade, nur, dass die Sonne bislang weitgehend auf der Strecke geblieben ist..

Dennoch habe ich schon bis zum letzten Sonntag die ersten 1.000 KM hinter mich gebracht. Zumeist auf der Rolle. Natürlich. Ich bin ja Schönwetter-Sportler und bekennender Warmduscher. Rückblickend sind das etwas mehr, als ich im letzten Jahr in den ersten 4 Monaten "geschafft" habe. Ganze 11,2 KM waren es im Vergleichszeitraum 2012 :-))

Von meinem aktuellen Problem in der rechten Wade beim Laufen hatte ich ja kurz berichtet. Am Samstag habe ich wieder versucht zu laufen; es hat einfach zu stark gejuckt. Bis genau zur 5-KM-Marke lief es super. Zügig und schmerzfrei und dann plötzlich: ZÄNG. Schmerzen in der Wade, als ob jemand eine Zange darum legt. Also bin ich humpelnd im Sonnenschein 4,5 KM nach Hause zurück gegangen bzw. humpelnd gelaufen. Als Doc Reiner habe ich mir eine weitere Woche - nun schon die vierte - Laufpause verordnet. An dieser Stelle bin ich also einigermaßen frustriert. Ich hatte mich schon auf die bevorstehenden Halbmarathons im März gefreut.. Mit dem Trainingsrückstand kann ich die angepeilten Zeiten aber wohl in den Wind schreiben.

Sonntag konnte ich den alten Renner - ein weit über 40-Jahre altes Stahlross, daß ich mir im Herbst bei Ebay geschossen hatte, auf die "Feierabendrunde" bewegen. Das kunterbunte Rad mit 2x7-Rahmenschaltung ist schon sehr ungewohnt zu fahren. Als einzige Änderung habe ich ihm Pedale angeschraubt, dieauf einer Seite Klicks haben. Trotz des sehr moderaten Tempos, neben der ungewohnen Belastung vor allem dem starken Wind geschuldet war, konnte ich andere Rennradler gut überholen. Da wir beide nahezu gleichalt sind, passen uns gegenseitig unserem Tempovermögen an...

In der Vorwoche lag ja der jährliche Schnee. Dafür habe ich mein MTB mit den Spikereifen, die den letzten Winter ungenutzt überstanden haben, umgerüstet. Natürlich ging das nicht ganz ohne Stürze ab. Der Schnee und was darunter war, war zumeist weich, so habe ich keine Blessuren davon getragen.





Sonntag, 27. Januar 2013

Moin!

Triumph - aus den 1970-er Jahren
Asche auf mein Haupt. Ich habe mich im letzten Jahr recht rar gemacht. Hier im Blog, auf meiner Website sowieso, aber auch sonst. Aber: Ich gelobe Besserung und fange gleich mit dem ersten Blogeintrag an.
Nach ziemlich genau einem Jahr habe ich mich wieder einigermaßen gefangen, eine Ballance gefunden, und finde Zeit für die Dinge, die ich gerne mache und die meine Hobbies sind.


Seit dem letzten Eintrag im Oktober ist im Grunde nicht viel passiert. Wettkämpfe waren ja keine geplant und so konnte ich mit den regelmässigen Lauf- und Radtraining weitermachen. Diesmal ohne die obligatorische Winterpause.
Am Silvestertag habe ich so eben noch das Minimalziel beim Laufen erreicht und die 1.000-Jahres-KM-Marke geknackt ;-).
Mittlerweile laufe ich jeden zweiten Tag die17 KM lange Winterrunde. Die läßt sich auch bei Dunkelheit ohne zu großes Unfallpotential laufen. Am Wochenende habe ich es auch schon dreimal auf 23 bzw. 25 KM gebracht. Die bekannten Schmerzen halten sich dabei in überschaubaren Grenzen, so daß ich mich dazu entschlossen habe, in diesem Jahr zwei Herbstmarathons zu laufen. Eine aktuelle Verletzungspause wird mich wohl nicht davon abhalten können: Vor zwei Wochen habe ich beim Laufen starke Schmerzen in der rechten Wade bekommen, die mich zum "Nach-Hause-Humpeln" gezwungen haben. Was sich wie ein Krampf anfühlte, scheint etwas anderes zu sein. Eine Muskelzerrung vielleicht. Auf jeden Fall kann ich nicht schmerzfrei gehen und muß mindestens noch eine weitere Woche pausieren. Sagt Doc Reiner.
Anyway: Die Anmeldungen für die Marathons in Münster (September) und Magdeburg (Oktober) sind raus. Für den März peile ich noch zwei, vielleicht drei Halbmarathons in der Umgebung an. Danach konzentriere ich mich zwischenzeitlich noch etwas mehr aufs Rennrad fahren.

In dieser Saison haben Jaco und wieder zusammen gefunden und werden das eine oder andere Radevent zusammen rocken.
Fest steht daß wir bereits im Dezember einen Startplatz für die SCHWALBE-TOUR-TRANSALP bekommen haben. An diesem Rennen haben wir als Team ja schon 2011 teilgenommen und zumindest beim Bierkonsum unumstritten den vordersten Podestplatz belegt. Im Gesamtklassement haben wir nach Plan genau die Mitte getroffen. Das erste Treppchen wollen wir uns auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen und peilen zudem eine Platzierung unter den ersten 250 Teams an - gute 600 2-er-Teams werden am 23. Juni in Sonthofen an den Start gehen und eine Woche später nach 886 KM, 18.933 HM und 20 bezwungenen Pässen in Arco am Gardasee das Rennen beenden. Die meisten jedenfalls...

Am Wochenende darauf haben wir das 24-h-Rennen im österreichischen Grieskirchen im Visier. Da es sich nicht lohnt zwischendurch nach Hause zu fahren, hängen wir an die Transalp eben noch eine gemeinsame Regenerations- und Trainingswoche in hügeligem Gelände dran. Warum auch nicht. Die Zimmer sind gebucht. Jetzt warten wir noch auf die Freischaltung der Anmeldung. Die ist seit 2 Wochen überfällig.

Überfällig ist auch die Anmeldung zum Rhön-Radmarathon in Bimbach bei Fulda am Pfingstwochenende. Dieser Radmarathon wird uns am Pfingst-Sonntag über 238 KM und 4.500 HM führen. Da werden die Beine ganz schön brennen.

Eine Woche vorher, am 12. Mai werde ich zum dritten Mal bei "Rund-Um-Köln", oder "Skoda-Velodom" wie die Veranstaltung nun heißt, die Flagge zeigen.

Na ja. Und wenn ich es noch hinbekomme würden Jaco und ich auch gerne noch das Alpen-Brevet in der Schweiz fahren...

Als Rennrad-Saisonende bietet sich wieder der Münsterland-Grio an - aber darüber habe ich mir noch keine wirklichen Gedanken gemacht. Zumal ich mich dann in der Vorbereitung für den Madgeburg (heißt übrigens: Machdeburch) Marathon befinden sollte.

Selbst im Pool war ich in diesem Jahr schon zweimal ;-) Aber dazu später mehr. Ich will ja nicht heute schon mein ganzes Pulver verblasen ;-)

Keep the Fire burning!

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Grundlagen

Den Münsterland Grio am gestrigen Feiertag bin ich nun doch nicht gefahren.
Warum nicht?

Sicher gibt es eine handvoll Ausreden und Gründe. Ich fühle mich müde und kaputt, bin schlecht motiviert, das Wetter war nichts für einen "Schönwetter-Sportler" wie mich. So kam es dann, daß ich bis zum Dienstag noch nicht einmal das Rad durchgesehen hatte und statt dessen mit einem Halbmarathon in Beelen, gleich umdie Ecke liebäugelte.
Zum Glück ;-)  regnete es, als der Wecker für das Radrennen klingelte, und es tröpfelte gerade wieder, als er zum zweiten Mal für den Lauf klingelte.
Das Problem ist eigentlich (so hoffe ich), daß ich zwar ein Rennen über 125 KM fahren und einen Halbmarathon ohne Pause laufen kann - aber die da realisierbaren Zeiten decken sich nicht mit meinen Ansprüchen an mich selbst. Mitzumachen, um dabei zu sein ist noch immer nicht mein Ding.
So habe ich also guten Gewissens beschlossen, weiter mit den Grundlagentraining, dass ich vor ca. 2 Wochen begonnen habe, fortzuführen. Will sagen: Rad fahren und laufen im niedrigen Pulsbereich.
Das ist gar nicht so einfach für mich. Langsames laufen beispielsweise tut mir mehr weh, als schnelles rennen. So bin ich derzeit auch immer noch zu schnell unterwegs. Langsames radeln macht mir einfach keinen Spaß - zumindes nicht in der freien Natur. Auf der Rolle sieht mich ja keiner ;-)

Ich gehe weiter mit dem Plan schwanger, im Frühjahr so zwei bis drei Halbmarathons zu laufen. Details und andere Planungen habe ich noch nicht im Köcher. Einige Dinge schwirren mir im Kopf rum, sind aber weit ab davon spruchreif zu sein...

Mittwoch, 26. September 2012

Herbstzeit - Trainingszeit

Teutotour 2012 - Ein irgendwie
unzufriedener Gesichtsausdruck
Während andere (Tri-)Athleten sich jetzt allmählich in die Ruhephase Ihres Trainingsjahres begeben, um dann im November/Dezember wieder neu durchzustarten, finde ich erst seit September in meinen Trainingsalltag zurück.

OK: Das Radfahren trainiere ich "schon" seit Mai wieder. Große Umfänge sind aber etwas anderes. So alles in allem komme ich bis heute auf 5.250 KM - gesunde Hausmannskost. Mehr nicht.
Aufgrund des schlechter gewordenen Wetters habe ich schon einmal die Rolle wieder hervorgekramt und zweimal darauf gefahren.

Das Laufen: Tja. Wer bis zum 26. September eines Jahres 465 KM gelaufen ist, muß sich nicht unbedingt "Läufer" nennen, was?
Immerhin habe ich 112 dieser KM in diesem Monat gelaufen - wenn da mal nicht die Kurve steil nach oben zeigt.

Insgesamt 16 Mal war ich bislang im Fitnessraum. Das ist auch nicht zu viel und hat mir nach zweimonatiger Abstinenz einen bemerkenswerten Muskelkater eingebracht.

Das ist aber nichts gegen mein Schwimmpensum. Am letzten Samstag war ich zum zweiten Mal seit Dezember 2011 im Wasser. Das letzte Schwimmen war im Februar! Ich kann Euch sagen: nach 75 Metern sind mir die Arme abgefallen. Wie soll ich jemals wieder 4 KM schwimmen??
Na ja. als die Arme also weg waren, habe ich mich noch auf 1,7 KM gesteigert. Das war für den (Neu-)Anfang dann doch wieder ganz OK.

Es wird Zeit, kurz- und mittelfirstige Trainingsziele zu definieren. 
Da fange ich doch mal mit dem Laufen an. Weil hier die Schmerzen niediger sind, als die mangelnde Kondition :-), versuche ich ich auf einer 17 KM-Runde bis ca Ende Dezember im Grundlagenbereich an der Ausdauer zu feilen. Niedrige Intensität also. Im Februar/März möchte ich zwei bis drei Halbmarathons laufen - den letzten sub 1:30h.
Wenn das alles relativ schmerzfrei über die Bühne geht, mache ich mir Gedanken um einen Herbstmarathon.- Münster oder München würden sich da anbieten. Oder mal wieder Berlin...
Lust hätte ich schon, aber ob das die Bandscheiben mitmachen, ist zweifelhaft. Zumal ich bei keinem Wettbewerb antrete um nur dabei zu sein. Eine Zeit unter 3 Stunden habe ich längst abgehakt, aber mehr als 3:30h sollten es auch nicht sein.

Radeln: Na ja. Hier halte ich auf dem MTB und auf der Rolle über den Winter die Form, ohne mich gänzlich zuverausgaben. Ein Ziel für das nächste Jahr habe ich noch nicht.
Ich würde gerne wieder etwas längeres, bspw. ein Mehr-Tages-Rennen fahren. Für eine Transalp fehlt mir der Partner. Mal sehen... Ich bin da noch am planen. Da eine oder andere Rennen sollte noch drin sein.

Schwimmen: Na klar.Regelmäßig, aber nicht zu oft. Wie früher...

Triathlon: Tja. Eigentlich glaube ich, daß eine Langdistanz im nächsten Jahr ncht drin ist. Aber wer weiß...

Grundsätzlich mache ich ja meine Saisonplanung erst zum Jahreswechsel. Da die Langdistanzen in Frankfurt, Klagenfurt und Roth bereits ausgebucht sind, habe ich keinen Zeitdruck. Auf jeden Fall möchte ich wieder einige Triathlons bestreiten. Darunter sollten mindestens 2-3 Mitteldistanzen sein.



Dienstag, 14. August 2012

"ER" lebt!

Es ist seit meinem letzten Eintrag schon wieder einiges an Wasser die Weser herabgeflossen, weltbewegendes ist aber nicht passiert. 

Trotzdem wird es heute ein wenig länger Ich bin weiterhin recht faul und träge, was den Sport angeht. Die „quasi-Auszeit“ kratzt einerseits an meinem Ego, andererseits genieße ich die freie (??) Zeit aber auch ein wenig. Und kann mich schwer zum Training aufraffen. 

Ein unbekannter Schreiberling, der seinen Namen nicht preisgab hat nach meinem letzten Blogeintrag geschrieben, dass ich ein Selbstdarsteller und Egoist bin. Nun, ich habe nie etwas anderes behauptet und weiß nicht, welches Problem der Leser damit hat. Offensichtlich bereitet es ihm/ihr Freude, auf Seiten von Selbstdarstellern wie mich zu surfen...
Wäre ich das nicht zumindest ansatzweise, hätte ich weder diesen Blog noch meine Webseite am Start. Schade, das Kommentare anonym abgegeben werden. Anyway... 

Die Quaeldich.de-Deutschland-Rundfahrt liegt heute auch schon wieder 6 Wochen hinter uns. Schön war sie, gut organisiert und führte uns durch überwiegend schöne Landschaften im Ostallgäu, Salzburger Land, Bayrischer Wald, Erz- und Fichtelgebirge, kurz nach Tschechien bis hin nach Dresden. Die 6 Tempo-Gruppen passten alle gut zu einander, die 180 Teilnehmer waren allesamt gut drauf und ohne „Spinner“, ohne die oftmals bei solchen Events dabei sind. Das lag vielleicht am fehlenden Wettkampfcharakter. 
Verausgaben oder es ruhiger angehen lassen waren durch Gruppenwechsel dauerhaft oder Abschnittsweise möglich. Am Berg, wenn der Verband aufgelöst wurde und jeder seinen Rhythmus hoch fahren konnte, sowieso. 

Hochalpine Anstiege und Panoramen fehlten natürlich, trotzdem hatten wir längere Anstiege und Abfahrten dazwischen. Dennoch kamen auf dem 1440 KM auch 21.000 Höhenmeter zustande. Ein Vergleich zur TOUR-Transalp im letzten Jahr verbietet sich eigentlich, aber sie hat mir durch die langen Anstiege mehr gelegen. 

Auch wenn sie weitaus anstrengender waren. Für mich persönlich gab es unter dem Strich mehr Schatten als Licht. Schon am zweiten Tag habe ich einen Sturz verursacht, als ich ein Bremsmanöver vorne in der Gruppe zu spät gesehen habe. Meinen Vordermann habe ich unsanft aus dem Sattel geholt, ich selbst war noch nie so schnell am Boden. Ein dritter muss noch irgendwie in mich hinein gefahren sein.
Der Materialschaden war weitaus höher als die körperlichen: Einer meiner Brems-/Schalthebel hatte sich so unglücklich in dem Hinterrad meines Vordermannes verfangen, dass mein Lenker gegen die Sitzstrebe des teuren Carbonrades gedrückt wurde und diese angebrochen hat. Die Strebe wurde notdürftig durch den Mechaniker mit einer Schelle fixiert und Timo konnte somit weiter mitfahren. Der Rahmen ist natürlich dahin. Carbon kann man nicht reparieren.
Bei meinem Rad war der Bremshebel irreparabel dahin und ich beendete die Etappe im Mechanikerwagen. Sonntag Abend in Salzburg: Natürlich hatten wir keinen Ersatzhebel dabei und ein Ersatzrad gab es auch nicht. Einer unermüdlichen 2-stündigen Telefonaktion durch Jan Sahner, dem Veranstalter die Rundfahrt, ist es zu verdanken, dass er jemanden von „Bikepalast.at“ ans Handy bekam und ihn dazu brachte uns am Sonntag einen Hebel zu verkaufen. Glücklicherweise hatte er überhaupt noch einen. Als ich nach der Tour einen passenden zweiten nachkaufen wollte, musste ich feststellen, dass die nicht mehr hergestellt werden. An dieser Stelle noch mal einen herzlichen Dank an Jan! 

Kurzum am Montag konnte ich wieder mitfahren. Allerdings fuhren Timo und ich ab jetzt in der vorletzten Gruppe anstatt in der zweiten. Timo, weil er vorsichtig mit seinem demolierten Rahmen fahren musste und ich, weil ich nicht nur etwas Tapete meiner linken Körperseite und Hand auf der Straße gelassen hatte, sondern auch Prellungen und vor allem eine mächtig geschwollene und stark schmerzende rechte Hand hatte, mit der ich nur schwer schalten oder Bremsen konnte. So richtig weg ist die Schwellung bis heute nicht und zupacken ist auch noch nicht so drin. Aber es wird täglich ein wenig besser. 

Während ich mich mit Timo für den Rest der Rundfahrt wirklich gut verstand und wir Spaß miteinander hatten, begann der Ärger danach.
Ich hatte den Vorgang sofort meiner ALLIANZ-Haftpflichtversicherung gemeldet und klar gemacht, dass es zu Ersatzansprüchen kommen würde. Dazu muss ich sagen, dass ich mir bereits in 2011 eine Bestätigung von der ALLIANZ eingeholt habe, dass ich bei Rennen und Gruppenfahrten ebenfalls mitversichert bin.
Aus heiterem Himmel kam postwendend die Schadenablehnung. Sinngemäß müssen sich Teilnehmer an solchen Veranstaltungen gem. BGB „darüber im klaren sein, dass es zu Unfällen und Schäden kommen kann“. Durch dieses Wissen nimmt man das also in kauf und der Unfallverursacher ist nicht zur Verantwortung zu ziehen. Es dauerte gute zwei Wochen, bis wir unter Klageandrohung die strikt ablehnende ALLIANZ so weit hatten, dass sie Timo ein Angebot machte, dass zwar nicht das komplette Rad ersetzte, ihn aber zumindest halbwegs zufrieden stellte. Mir hat die Aktion massive Magenprobleme bereitet und ein Versicherungswechsel steht nun an. Es gibt einen Makler, der solche Veranstaltungen ausdrücklich mit einschließt. 

Das Thema ist nun also durch, aber es bleibt ein sehr fader Nachgeschmack, der mir im Nachhinein den Urlaub versemmelt hat.
Die Zeit nach der Tour habe ich mit lockerem Training auf dem Rad und etwas Laufen verbracht. 

Am letzten Sonntag standen dann die erstmalig veranstalteten ALPECIN-Days in Bielefeld auf dem Plan. Im Rahmen des German-Cycling-Cups und mit Jan Ullrich als Zugpferd gingen am bei sonnigem Wetter gut 2000 Teilnehmer auf die 3 Strecken (40/80/120 KM). Trotz mangelndem Trainingszustand (bis jetzt ca. 4500 KM auf dem Rad) hatte ich für die lange Strecke gemeldet. Die drei identischen Runden waren sehr selektiv angelegt, mit Engstellen und sehr vielen winkligen Kurven, die zum einen nicht ganz ungefährlich waren und zum anderen durch das ständige Wiederantreten viele Körner gekostet haben. Der Wind nahm im Laufe des Rennens auch immer mehr zu, war aber insgesamt erträglich. Zum Ende der zweiten Runde, als die Mehrzahl der Teilnehmer (80-KM-Runde) ins Ziel fuhren war ich eigentlich schon etwas gar und es hätte mich nicht gestört, wenn das Rennen zu Ende gewesen wäre ;-) 

Nun musste ich eine neue Gruppe finden, was etwas dauerte. Auf den verbleibenden 40 KM wollte häufiger niemand so richtig in den Wind und Tempo machen. So kam ich mir manchmal wie in der Cappuccino-Gruppe vor. 

Im Gegensatz zu Berichten im Internet habe ich lediglich einen Sturz (bzw. die Folgen) gesehen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es öfter gerappelt hat.
Die Organisation war schon im ersten Jahr hervorragend und stellt die seit 100 Jahren etablierte Veranstaltung von Rund-um-Köln absolut in den Schatten. Vielleicht kann man die Streckenführung noch ein wenig entschärfen. 

Das Ergebnis mit 3:25h, ein Schnitt von 35,71 KM/h stellt mich nicht so wirklich zufrieden, ist aber für diese Saison dann doch OK. 

Den Start über die 150 KM auf dem Nürburgring in gut zweieinhalb Wochen lasse ich mir noch offen. Ich bezweifele ein wenig, dass es für 6 oder 7 Mal „die hohe Acht“ reicht. Mal sehen. 

Saisonabschluss soll bei passendem Wetter auch dieses Jahr wieder der Münsterland-Giro am 3. Oktober werden. Spätestens ab dann muss ich auch wieder regelmäßig ins Wasser... 

Keep on running!