Montag, 20. Juni 2011

TOUR Transalp 2011 - Die Kampfwerge greifen an

Am Sonntag früh geht sie nun in Sonthofen los, die TOUR-Transalp 2011. Jaco und ich werden am Samstagmorgen gemeinsam, wie treffen uns in Kassel, anreisen.
Die Startnummern stehen fest: Wir haben unter dem Teamnamen "Die Kampfzwerge" die Startnummer 624 bekommen. Als Zweierteam 624 A (Jaco) und 624 B (ich). Damit dürften wir eine der höchsten vergebenen Startnummern bekommen haben und zumindest am Sonntag aus dem allerletzten Startblock auf die Reise gehen..



Nach aktuellen Informationen ist das Rennen über 7 Etappen

- 917,32 KM lang
- und führt über 19.553 Höhnmeter über den Alpenkamm
  von Sonthofen bis zum Gardasee. Die 7 Tagesetappen sind auf der Grafik links dargestellt.

Auf der Website des Veranstalters wird es tägliche Updates zum Stand der Dinge geben.

Da wir alle als Zweierteam starten müssen, wird es eine Teamwertung geben, in der die Zielzeit des langsameren Fahrers einfließt. In den vergangenen Jahren werden die Einzelergebnisse zwar auch ausgewertet und täglich veröffentlicht, haben aber keinen offiziellen Charakter. Warum nicht die kumulierte Zeit der beiden Teamgefährten in die Wertung eingeht, ist mir bislang schleierhaft. Ist auch egal.
Wir fahren mit um eine für unsere bescheidenen Verhältnisse, gute Platzierung zu erreichen. Alleine der Olympische Gedanke "dabei sein ist alles" ist uns beiden zu wenig. Wir sind uns beide einig darüber, dass wir nicht um Spitzenplätze mitfahren werden und können. Was heißt "eine gute Platzierung"?
Es gibt offiziell 600 Teams (angesichts unserer Startnummer müssen es mindestens 624 sein). Da wollen wir wenigsten in der ersten Hälfte im Ziel sein, besser weiter vorne. Während Jaco den Vorteil hat, vor zwei Jahren schon einmal dabei gewesen und gefinished zuhaben, bin ich ja ein totaler Rookie, was die Alpen angeht, aber trotzdem optimistisch.
Dennoch haben wir unseren ursprünglichen Teamnamen nach unserem persönlichen Kennenlernen von "Die Optimisten" in "Die Kampfzwerge", angelehnt an unsere Körpergröße, umbenannt.

Sonntag, 19. Juni 2011

"THERMOTRAFFIC ist geil"

Zwei liebenswerte "Rotzlöffel" am Straßenrand sprachen das aus, was vermutlich viele dachten!

Klar, die waren stark beeinflusst durch keinen geringeren als unseren Pressesprecher, Ihrem Erzeuger  ;-)

Recht haben Sie trotzdem!
Zum dritten Mal haben wir es geschafft, am Firmenlauf, eingebettet in der "Nacht von Borgholzhausen", teilzunehmen. Stattliche 4 Teams á 3 TeilnehmerInnen standen pünktlich an der Startlinie. Ein Team war ein reines Frauen (AuszubildInnen)-Team, ein Walker Team und zwei Teams starteten als Mixed-Teams.
Zum ersten Mal hatten wir keine Ausfälle vor dem Start.
Wichtig ist zu erwähnen, dass von den zwölf Startern lediglich 4 schon mindestens einmal an einer Laufveranstaltung teilgenommen haben! Alle anderen waren bisher mehr oder weniger laufunerfahren und haben zum Teil erst vor kurzem mit dem Lauftraining begonnen! Umso mehr freut es mich, dass es alle 12 Starter schafften mit guten Zeiten die 3 Meilen (4,8 KM) zu absolvieren.
Obwohl es die eine oder andere Überraschung gab, wäre es ungerecht, an dieser Stelle Namen hervorzuheben. Alle haben Ihren Teil dazu beigetragen, dass wir folgende gute Platzierungen erreichen konnten:

Team THERMOTRAFFIC I (Walking)
- Simone Große-Wichtrup        39:52.5
- Elke Neumann                      41:40,5
- Sarah Belot                           42:03.1
Gesamt 2:03:36.1 / Platz 104 / Platz 4 Walking Teams

Team THERMOTRAFFIC II
- Melanie Möllmann                  37:54.1
- Daria Gross                           38:20.6
- Jasmin Ens                           40:21.9
Gesamt: 01:56:36.6 - Platz 100 / Platz 14 Frauen

Team THERMOTRAFFIC III
- Thorsten Schulde i.d. Bäumen  26:51.4
- Hans Kuss                              30:49.6
- Svenja Berhorn                        34:40.6
Gesamt: 1:32:21.6 - Platz 89 / Platz 35 Mixed Teams


Team THERMOTRAFFIC IV
- Reiner Döpke                          20:09.1
- Marius Thiemann                     24:04.9
- Anja Schürmann                       28:21.8
Gesamt: 1:12:35.8 - Platz 42 / Platz 11 Mixed Teams

Nicht zuletzt durch unsere Auszubildenden wurden wir als Firma häufig durch den Streckensprecher erwähnt, sie "schleppten" auch eine Vertreterin des Haller Kreisblattes heran, die einige Fotos von unserem Team machte.

Wegen der kühlen und regnerischen Witterung war der Publikumszuspruch im Veranstaltungsbereich leider sehr gering - im Vergleich zu den Vorjahren. Das komplette Fehlen der Werksmannschaften von STORCK und nur sehr wenige Team von Schüco machten sich ebenfalls negativ bemerkbar. Insgesamt waren nur etwas über 310 Läufer am Start - in Spitzenzeiten waren es über 3000!

Zu guter letzt wurde noch unser Walking-Team als viertes  Team auf der Siegerehrung geehrt!

Samstag, 18. Juni 2011

36. Nacht von Borgholzhausen

Firmenlauf
Platz 34 in der Einzelwertung in 20:10 Minuten, Platz 11 in der Teamwertung.
Bericht folgt

28. Edersee Triathlon, Waldeck

Ich will mal nicht unzufrieden sein.
Eine Verbesserung der Gesamtzeit im Vergleich zum Vorjahr bei subjektiv wesentlich schlechteren Bedingungen.

Hier der Rennbericht

Montag, 13. Juni 2011

Trainingslager Harz

Was guckst Du - ich fress'  Dich!
Soo. Da sind nun auch die wichtigsten Fragen beantwortet.

Nach drei Tagen im Harz bleibt als Wesentliches festzuhalten:

- Jaco und ich passen menschlich zu einander und spielen in einer Liga (obwohl er ein klassischer Tiefstapler ist.)
- Das Wichtigste aber: Wir brauchen Bier als Sprit. Ohne den kommen wir die Berge nicht anständig hoch  ;-))

Das verlängerte Wochenende sollte ja nicht nur einem einzigen und abschließenden Radtraining vor der TRANSALP sondern vor allem auch den gegenseitigen Kennenlernen dienen. Bislang "kannten" wir und nur aus einigen Mails und einem Telefonat im letzten Jahr. Ich befürchtete, was Jaco als Wiederholungstäter bestätigte: Die meisten der Rennteilnehmer verbringen die Zeit nach dem Rennen bei Wasser und Fruchtsaft. Alkoholkonsumenten werden schon mal schief angeguckt. Was nun, wenn der Teamkollege einer von der anderen Fraktion ist?
Alle Sorge war umsonst. Das haben wir an den beiden Abenden zusammen mit Jacos lieber Frau ausgelitert.

Sportlich war da auch noch was.
Nachdem ich bereits am Freitagabend nach Goslar angereist und mich in einer schön-ruhigen-aber-spießigen Unterkunft eingenistet hatte, sind wir am Samstagmorgen um 10:00Uhr zur ersten Radeinheit gestartet. Jaco hatte sie sich als Ortskundiger eigens ausgearbeitet. Er kennt im Harz wirklich jeden Winkel  ;-)
Danke dafür, falls Du das liest!

Nicht zuletzt aufgrund der kühlen Witterung waren wir nach 4:18h und 118 KM (2.25 HM) wieder an der Burg. Der Verkehr war wegen der Pfingstfeiertage und des zumindest trockenen Wetters allerdings schon sehr hoch, was den Spaß ein wenig beeinträchtigt. hat.
Die ersten gut 2 Stunden waren gut zu fahren, wenngleich es mit 12 Grad doch etwas kühl war. Die Temperaturen sanken logischer Weise mit steigenden Höhenmetern. Leider schlug das Wetter dann um und wir quälten uns noch weitere 2:15h bei strömenden Regen und Temperaturen um die 9 Grad durch den Harz. Lediglich an den Anstiegen wurden wir in unseren komplett durchnässten Klamotten wieder etwas warm - die sonst schönen und lang herbei gesehnten Abfahren waren vor Kälte kaum auszuhalten. Nie haben wir so gefroren wie am Samstag! Dennoch kamen 138 KM und gut 2500 Höhenmeter zusammen. Die Kälte hat ganz besonders Jaco als Spanier, der erst im zarten Alter von zwei Monaten nach Deutschland kam und seit dem hier lebt, zugesetzt. Er ist dank seiner Herkunft selbstverständlich ganz andere Temperaturen gewohnt. Ein Wunder, dass er keine Pelzmütze unter dem Helm getragen hat (oder hatte er doch???)
Pizza-Plaza Goslar
Nachdem wir unsere Körperkerntemperatur  zuhause bzw. in der Pension unter der Dusche und im Bett wieder auf Vordermann gebracht hatten, haben wir uns in der Goslarer Altstadt in einer Pizzeria wieder gestärkt.
An dieser Stelle muss gesagt werden: In meinem hohen Alter habe ich noch NIE eine so hervorragende Pizza gegessen wie hier. Und ich bin schon verdammt alt und habe schon verdammt viele Pizzen in mich hinein gedrückt.
Um die konsumierten Biere möchte ich an dieser Stelle kein weiteres Wort verlieren ;-)

Das Szenario am Sonntag war ähnlich. Allerdings starteten wir bei strahlendem Sonnenschein und bekamen quasi keinen Regen ab. Kühl war es im Oberharz dann trotzdem.
Brauhaus Goslar
Schon beim ersten Anstieg zum Torfhaus hatte ich Mühe Jaco zu folgen. Nachdem sich der Puls wieder beruhigt hatte, war ich dann am bis zu 15% steilen Anstieg auf den Wurmberg - nach dem Brocken der zweit höchste Berg im Harz, und er höchste Niedersachsen - die Nase knapp vorn.
Nach einer erneut legendären Pizza und dem einen oder anderen Scheidebecher im Goslarer Brauhaus trennten sich dann leider unsere Wege für die nächsten zwei Wochen. Dann geeeehhhht'ss loooss!

Weil Jaco heute früh arbeiten musste und ich alleine nicht fahren mochte, bin ich auf anraten der beiden gelaufen. Nur 3,5 KM von meiner Herberge entfernt liegt die Granetalsperre, die man wunderbar (besonders bei dem warmen Sonnenschein heute) umlaufen kann. Eine Runde um den etwas zackenförmigen Stausee ist erstaunliche 14 KM lang. So war ich froh, dass ich nach 21 KM und 1:37h noch einigermassen pünktlich zum Frühstück zurück im Gästehaus war. Der tiefe Respekt der Wirtin und ihres Sohnes war mir sicher ;-)

Dienstag, 7. Juni 2011

Hannover Wasserstadt-Triathlon 2011

 Jetzt geeeeht's loooos!
Allmählich wird es auch Zeit.
Temperaturen bis 30°C, strahlend blauer Himmel und Geruch von gegrilltem Nacken allenthalben. Die Bikini-Figur ist auch so weit da, wie im Vorjahr - das Bier schmeckt einfach zu gut  ;-)

Sonntagmorgen um 8 Uhr habe ich mich auf den Weg nach Hannover Limmer gemacht, nachdem wir schon am Samstag in Hannover Shoppen waren bzw. die Startunterlagen abgeholt hatten.
Erst zuhause stellte sich heraus, dass den Unterlagen eine falsche Startnummer beigelegt war - ein Fehler, der mich am Sonntag gut 40 Minuten kostete und ich so kaum noch die Stimmung in der Wechselzone aufnehmen konnte. Das war aber nicht dramatisch.
Kurz vor knapp hatte ich mich in den neuen Trisuit von H96 gezwängt - sitzt wirklich sehr eng, das Teil. Danach bin ich in den Schatten gegangen, um mit etwas weniger Schweiß am Körper den noch engeren Neo anzuziehen. Das hat dann doch etwas Zeit gekostet. Ich fürchte, dass ich hier im nächsten Jahr investieren muss, obwohl ich wie gesagt dasselbe Körpergewicht wie im Vorjahr erreicht habe. Die Körperproportionen haben sich verschoben.
Wobei: eng ist es überall. An den Beinen, Amen und am Bast sowieso...
21 °C hatte der Mittellandkanal, das mag wohl auch gestimmt haben. Eine willkommene Abkühlung als um 11:30h in der prallen Sonne der Startschuss fiel. Relativ schnell konnte ich relativ frei schwimmen. Aufgrund der Algen am Kanalufer hatte ich mich diesmal zur Mitte hin orientiert, was vor und nach der Wende auf der eigentlich 1,9 KM langen Strecke fast zu Zusammenstößen geführt hätte. Hätte, wäre wenn... - passiert ist nix.
Nach für meine Verhältnisse "nur" 28 Minuten bin ich dann wieder mit Unterstützung der engagierten Helfer an Land gekrabbelt und war überrascht über die wirklich gute Zeit (24. meine Altersklasse). In einschlägigen Internetforen wird orakelt, dass die Strecke nur 1,7 KM lang war - hmm das mag sein, denn ich bin bei meinem viertem Start hier die weitaus schnellste Zeit geschwommen - was wohl nicht am wenigen Training liegt. Egal - die Strecke war für alle gleich.
Der Weg in die Wechselzone ist umso länger. So saßss ich dann auch erst nach 5:20 Minuten auf dem Roten Büffel, auf dem ich mich nicht so richtig wohl gefühlt habe, trotzdem ich in diesem Jahr schon knappe 700 KM darauf problemlos und auch schnell trainiert habe. Bei immer stärker werdendem Wind war ich dann doch recht froh, als ich nach 90KM bzw. 2:40h (inkl. zweimal Laufen in der Wechselzone) wieder absteigen konnte.
Die Temperaturen lagen mittlerweile bei gut 30 Grad und kletterten noch ein wenig höher - Bedingungen, wie im Vorjahr.
Den Halbmarathon bin ich im Gegensatz zu 2010 durchgelaufen - abgesehen von den "Erfrischungspausen" an den Verpflegungsständen, an denen ich Wasser in und über mich zur Kühlung geschüttet habe. Den vielen Pausen ist es dann auch geschuldet, dass in nach einem Halbmathon von 1:48h das Ziel "erst" nach 5:03h erreicht habe.
Darüber bin ich eigentlich sehr enttäuscht! Ein "sub 5" war das Ziel, die Zeit habe ich auf dem Rad und an den Verpflegungsstellen, ohne die es nicht gegangen wäre, verloren. In sofern sollte ich also zufrieden mit dem Resultat sein. 

Zielzeit: 05:03:37 / Platz 107 v. 331 Finisher (AK Pl. 19 von 92). Solide, aber nicht den Erwartungen entsprochen! Das muss ich noch einmal sacken lassen und analysieren.

Samstag, 28. Mai 2011

Es geht voran

Mein Trainingsaufenthalt im Schwarzwald liegt schon wieder zwei Wochen hinter mir. Bis zum darauffolgenden Wochenende hatte ich mit den Folgen zu kämpfen. Motiviert war ich - aber müde und abgeschlagen. Weltmeisterliche Trainingsergebnisse waren nicht zu erwarten und  auch nicht geplant ;-). So bin ich in der Woche auch nur 26 KM gelaufen, immerhin 168 KM Rad gefahren und 4 KM geschwommen.
Bemerkenswert dabei ist die eine und erste Schwimmeinheit nach 3 Wochen. In der Zwischenzeit habe ich einen echten Formverlust erlitten. Kein Wunder, wenn man auch sonst nur einmal pro Woche ins Wasser steigt. Zudem habe ich die Einheit von Tag zu Tag nach hinten verschoben. Am Sonntag musste ich dann also ran. Zum Glück war das Wetter kühl und ich konnte mich für ein Training im Freibad aufraffen. Im Neo natürlich. Während der Sommerzeit öffnen Frei- und Hallenbad in Versmold am Wochenende erst um 10:00 Uhr und sind dann gleich mit allen möglichen Menschen bevölkert, die ein Training auf der einzigen abgeleinten Bahn zumeist unmöglich machen. Da bietet sich ein Freiwasserschwimmen im Pool nahezu an.
Abgesehen davon, dass sich viele Menschen im Hallenbad die Nase an der Scheibe platt gedrückt und sich vermutlich gefragt haben, welcher Idiot sich da draussßen in den Fetischanzug zwängt, lief es ganz gut - nachdem ich das Ding erst mal alleine geschlossen hatte. Irgendwie hat sich meine Körpergeometrie in den letzten Jahren doch verändert. Nein, nein, das Gewicht ist saisongemäss wieder im Rahmen. Um die 69 KG liege ich derzeit. 
Kurzum: nach 500 Metern dachte ich , dass mir meine Arme abfallen. Anschließend habe ich mich in 500 Meter-Abschnitten immer ein Stück weiter gequält. 3 KM sollten es schon werden. An der Marke angekommen, hatte ich etwas Blut geleckt und wollte auch wissen, wie lange ich derzeit auf 3,8 KM brauche. Die letzen 200 Meter auf 4 KM waren dann Formsache. Quasi. Nachts im Bett und an den nächsten Tagen sah es anders auf - die Arme waren wohl doch abgefallen. Die Zeit war grottenschlecht, das ist sie aber immer beim ersten Mal im Neoprenanzug.
Das Ausziehen des Anzugs dauerte übrigens fast genau so lange wie das Anziehen...
Auf dem Rad hatte ich zumindest das erste Erfolgserlebnis nach dem Trainingslager: Ich bin meine 76KM-Runde in persönlichem Rundenrekord gefahren. Was ich allerdings auch auf den starken Wind zurückführte, der mich zumeist irgendwie unterstützte. Ein inneres Vergnügen bereitete mir dabei ein Duell mit einem Rollerfahrer über ca. 5 KM, das ich - wenn auch knapp - für mich entscheiden konnte.

In dieser Woche ging es dann wieder etwas ambitionierter zur Sache. Zum einen erfordern Krankheits- und Urlaubsvertretungen für die nächsten 4 Wochen irgendwie ein Ventil, zum anderen kam die Form wieder. Bereits am Montag bin ich die ehemalige Volkslaufstrecke in Bad Laer (18,4 KM) gelaufen. Die ist mit einem Teil über den Blomberg schon etwas anspruchsvoller - aber auch abwechslungsreicher und eigentlich motivierender. Aufgrund der vielen Hunde(köttel) und Nordic Walker laufe ich sie aber nur wenige Male im Jahr. 1:25h war nach langer Zeit wieder eine im vorderen Mittelfeld.
Dienstag ruhig, nur 1:30h Fitness mit erhöhten Gewichten, die wieder etwas Muskelkater in den Armen verursachten. Wohl auch und vor allem, weil ich dieses Training in letzter Zeit zugunsten der Radeinheiten vernachlässigt habe und max. einmal pro Woche in den Ring steige.
Am Mittwoch Abend bin ich dann wieder mit dem roten Büffel auf die 76KM-Melle-Runde gegangen, erneut mit neuer Bestzeit (wenn auch nur wenige Sekunden). Aaaber: Wesentlich weniger Wind - und wenn, kam er an den Schlüsselstellen von vorne.
Donnerstag: Laufen - 20 KM-Versmold-Runde bei starkem Wind. 1:27h.  Auch das eine Zeit, die ich das letzte mal im Februar 2009 realisieren konnte. Damals war ich in der letzten Vorbereitungsphase für den Hamburg Marathon.
Am Freitag Abend bin ich dann wieder bei nur 14Grad Außen- und ca. 19/20 Grad Wassertemperatur mit dem Neo im Pool gewesen. 3 KM. Diesmal schon besser in 01:02h und weniger Nachwirkungen.
Heute stand ein langer Lauf auf dem Plan. 27,6 KM zum Feldmarksee und zurück. 2:04h. Die drittschnellste Zeit auf der Runde, ever! Nachwirkungen: Wieder ein blauer Zehennagel mehr. Aber sonst wenige. Die blauen Zehennägel sind mir mittlerweile egal. Hauptsache ich kann wieder laufen.

Die Zeit wäre jetzt eigentlich reif für einen Halbmarathon. Dafür reicht die Zeit aber nicht. Die kommenden 5 Wochen(enden) werden sehr anstrengend:
- Nächste Woche: Mitteldistanz in Hannover
- Pfingsten Trainingslager im Harz mit Jaco
- Danach das Hammerwochenende: Samstag als erstes die Kurzdistanz am Edersee, abends der Firmenlauf  in Borgholzhausen über 5 KM und am Sonntag die Kurzdistanz in Peine.
- ab 26.Juni bis 03. Juli: TOUR Transalp

Ich denke, dass ich einen Solo-Halbmarathon zu Zeit wieder in ca. 1:27h laufen könnte. Mal sehen, was das Resultat beim Triathlon in Hannover am Sonntag ist. Vor einem Jahr bin ich nach einem für mich guten Radsplit auf der Laufstrecke wegen Rückenproblemen eingegangen wie eine Primel im Frühsommer und habe fast genau 2h dafür gebraucht. Unter 1:40h sollten es diesmal schon werden, zumal das Wetter nach heutigen Erkenntnissen wieder schön sonnig und warm werden soll.