Pressemitteilung 01.02.2010
Terminänderung des 6. Sparkassen-Triathlons
Die für den 9. Mai 2010 geplante 6. Auflage des Versmolder Sparkassen-Triathlons muss aufgrund der an demselben Sonntag stattfindenden Landtagswahlen verschoben werden.
Da die beiden Wahllokale in Loxten in unmittelbarer Nähe zu der geplanten Radstrecke der Triathleten liegen, ist eine komplette Sperrung des Parcours und die damit einhergehende Sicherheit der Athleten nicht gewährleistet. Zum Anderen wären womöglich längere Wartezeiten oder Umwege für viele Wähler nicht akzeptabel.
Die veranstaltenden Vereine LC Solbad Ravensberg in Kooperation mit der SPVG Versmold sind in Gesprächen mit Vertretern der Stadt Versmold zu dem Ergebnis gekommen, dass auch eine geänderte Radstrecke nicht zu den notwendigen Ergebnissen führt.
Die Stadt Versmold wies darauf hin, dass man sich der Bedeutung der Veranstaltung mit im letzten Jahr rund 400 Teilnehmern bewusst ist und auch gerne weiterhin unterstützt. Nach Prüfung verschiedener Termine haben die Organisatoren nunmehr den 2. Mai 2010 als Renntag festgelegt.
Die bereits gut 200 angemeldeten Teilnehmer werden gesondert informiert und können dann entweder an dem neuen Termin starten oder erhalten bereits gezahlte Startgebühren erstattet.
Durch die Terminverschiebung behält der Versmolder Triathlon weiter den Status der ersten Triathlonveranstaltung in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen und bietet allen Triathleten eine hervorragende Plattform zu einer ersten Formüberprüfung oder für Einsteiger in diese Trendsportart eine gut organisierte Veranstaltung.
Angeboten werden folgende Wettbewerbe:
Kurzdistanz: 1 KM Schwimmen – 40 KM Radfahren – 10 KM Laufen
Volksdistanz: 500 m Schwimmen – 20 KM Radfahren – 5 KM Laufen
Zusätzlich werden ein Staffeltriathlon (Volksdistanz) sowie zwei Schülerwettbewerbe gestartet. Die Schülerwettbewerbe sind auch in diesem Jahr Teil der Multi Sport Serie „Power-Kid“.
Erstmalig können sich Teilnehmer, die auf der Volksdistanz starten und in Versmold wohnen bzw. einem der Versmolder Vereine angehören, zur 1. Versmolder Stadtmeisterschaft anmelden.
Weitere Informationen im Internet: www.lc-solbad.de
Montag, 1. Februar 2010
Triathlon Münster - Ausgebucht
Punkt 18:00 Uhr startete heute Abend die Anmeldung für den "Sparda Münster City Triathlon 2010".
Bereits nach 85 musste die Anmeldung geschlossen werden. Ausverkauft.
Aaaber: Ich bin dabei ;-))
Bereits nach 85 musste die Anmeldung geschlossen werden. Ausverkauft.
Aaaber: Ich bin dabei ;-))
Sonntag, 31. Januar 2010
Ich hasse Schnee!
Er geht mir tierisch auf den Sa..!
OK. Die verschneite Landschaft sieht zwar schön aus und, wenn mal denn mal läuft, knirscht der frische Schnee schön unter den Sommerreifen. Das war es dann aber auch. Schluss mit Lustig.
Unter der Woche bin ich nicht draußen gewesen. Mal abgesehen von meiner fehlenden Motivation weg. den ständigen Schmerzen in den Beinen und im Rücken, war es wirklich nicht verlockend, vor oder nach der Arbeit im Dunkeln zu laufen. Oder gar zu radeln.
Gestern (Samstag) habe ich mich dann wieder auf das MTB geschwungen und prompt nach 2 KM wieder auf der Nase gelegen. Kein Problem - die Landebahn war schneeweich. Lediglich die vereisten Spuren unter dem frischen Schnee haben mir das Rad fahren verleidet. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit kam der Körper nicht in Wallung und schon nach kurzer Zeit waren Füße und Hände so kalt, dass sie schmerzten. Nachdem ich den Berg in Holperdorp hochgeastet war, war mir kurzzeitig warm, die dann folgende 5 KM lange Abfahrt nach Bad Iburg kühlte mich so aus, dass ich nach zwei Stunden zitternd und mit unterkühlten Händen und Füßen in der heißen Badewanne lag..
Heute früh lagen gut 4 cm Neuschnee auf den vereisten Wegen. Bei schwachem Wind und ca 0 Grad lud die Umgebung geradezu zu einem längeren Lauf ein - der Erste überhaupt in dieser Woche. Irgendwie war es schön und hat Spaß gemacht. Nach 7 KM rannten zwei wild gewordene Köter für fast 1 KM hinter mir her - das hat den Puls unnötig in die Höhe getrieben, weil ich meine Geschwindigkeit auch erhöht habe (musste). Nach rund 9 KM erste Probleme mit dem Rücken, die ich natürlich ignoriert habe. Ich wollte schließlich 2h oder 20 mindestens 20 KM ruhig und locker laufen.
Die Wege waren noch einigermaßen laufbar, teilweise etwas sehr glatt (da wo einige Autos gefahren waren) und manchmal, da wo noch kein Auto gefahren war, etwas schwerfällig zu laufen. Schlussendlich wurden es knapp über 21 KM in 1:43h .
Mein Rücken fühlt sich seit dem an, als ob eine Klammer um die letzten Wirbel der Wirbelsäule gelegt wurde.
Sagte ich eigentlich, dass ich am Donnerstag "in der Röhre" war? Der Orthopäde meines Vertrauens (was ich ihm eigentlich schon vor 5 Jahren entzogen habe), vermutet entweder einen zweiten Bandscheibenvorfall, diesmal rechts, oder eine Verschlimmerung des Ersten. Den Befund gibt es leider erst am nächsten Freitag.
Montag und Dienstag habe ich Urlaub. Die Kids haben Zeugnisferien. Mal sehen, was ich in den beiden Tagen so auf die Beine stelle - im wahrsten Sinne des Wortes ;-))
Keep on running
Reiner
OK. Die verschneite Landschaft sieht zwar schön aus und, wenn mal denn mal läuft, knirscht der frische Schnee schön unter den Sommerreifen. Das war es dann aber auch. Schluss mit Lustig.
Unter der Woche bin ich nicht draußen gewesen. Mal abgesehen von meiner fehlenden Motivation weg. den ständigen Schmerzen in den Beinen und im Rücken, war es wirklich nicht verlockend, vor oder nach der Arbeit im Dunkeln zu laufen. Oder gar zu radeln.
Gestern (Samstag) habe ich mich dann wieder auf das MTB geschwungen und prompt nach 2 KM wieder auf der Nase gelegen. Kein Problem - die Landebahn war schneeweich. Lediglich die vereisten Spuren unter dem frischen Schnee haben mir das Rad fahren verleidet. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit kam der Körper nicht in Wallung und schon nach kurzer Zeit waren Füße und Hände so kalt, dass sie schmerzten. Nachdem ich den Berg in Holperdorp hochgeastet war, war mir kurzzeitig warm, die dann folgende 5 KM lange Abfahrt nach Bad Iburg kühlte mich so aus, dass ich nach zwei Stunden zitternd und mit unterkühlten Händen und Füßen in der heißen Badewanne lag..
Heute früh lagen gut 4 cm Neuschnee auf den vereisten Wegen. Bei schwachem Wind und ca 0 Grad lud die Umgebung geradezu zu einem längeren Lauf ein - der Erste überhaupt in dieser Woche. Irgendwie war es schön und hat Spaß gemacht. Nach 7 KM rannten zwei wild gewordene Köter für fast 1 KM hinter mir her - das hat den Puls unnötig in die Höhe getrieben, weil ich meine Geschwindigkeit auch erhöht habe (musste). Nach rund 9 KM erste Probleme mit dem Rücken, die ich natürlich ignoriert habe. Ich wollte schließlich 2h oder 20 mindestens 20 KM ruhig und locker laufen.
Die Wege waren noch einigermaßen laufbar, teilweise etwas sehr glatt (da wo einige Autos gefahren waren) und manchmal, da wo noch kein Auto gefahren war, etwas schwerfällig zu laufen. Schlussendlich wurden es knapp über 21 KM in 1:43h .
Mein Rücken fühlt sich seit dem an, als ob eine Klammer um die letzten Wirbel der Wirbelsäule gelegt wurde.
Sagte ich eigentlich, dass ich am Donnerstag "in der Röhre" war? Der Orthopäde meines Vertrauens (was ich ihm eigentlich schon vor 5 Jahren entzogen habe), vermutet entweder einen zweiten Bandscheibenvorfall, diesmal rechts, oder eine Verschlimmerung des Ersten. Den Befund gibt es leider erst am nächsten Freitag.
Montag und Dienstag habe ich Urlaub. Die Kids haben Zeugnisferien. Mal sehen, was ich in den beiden Tagen so auf die Beine stelle - im wahrsten Sinne des Wortes ;-))
Keep on running
Reiner
Sonntag, 24. Januar 2010
Es tut mir weh. Sehr sogar!
1. Da quält man sich beim Silvesterlauf bei Schnee und Eis, rennt als erster durchs Ziel und alle lachen. Das sind seelische Qualen.
2. Bei Schnee und Eis zu laufen können auch nicht unerhebliche Schmerzen verursachen, auch wenn man – wie ich – trotz Dunkelheit stürzt aber muskuläre Verspannungen in den ohnehin schon verspannten Beinen davonträgt. Dazu noch diese eklige Kälte.
3. Richtig schmerzhaft wird es aber auf dem Mountainbike. Nämlich dann, wenn man sich am 16. Januar mit jemandem bis dahin völlig Unbekannten in Lienen zum Radeln verabredet und man die verschneiten Wirtschaftswege ins ca 15 KM entfernte Lienen sozusagen zum Warmmachen nutzen will. Das Warmmachen fängt bereits nach 1 KM an, wenn das Adrenalin in dem Moment schlagartig in die Adern schiesst, in dem der noch an Haustemperaturen gewöhnte Körper abrupt auf den vereisten Weg aufschlägt. Vorher hat er witzigerweise noch genügend Zeit, sich die passende Körperhaltung auszusuchen. Dasselbe Spiel wiederholt sich auf den nächsten 2,5 KM noch zweimal. Dann sucht sich der Triathlet doch lieber freiere Wege, um schlussendlich noch 3 Stunden im kalten Wind(ter) zu verbringen. Das oben angesprochene Adrenalin im Körper unterdrückt währenddessen sinnvoller weise (noch) die Schmerzen des Aufpralls. Besonders die Rippenprellungen und die der geschwollenen rechten Hand. Ein schöner Tag also der 16. Januar. Auch und besonders wegen dem neuen Trainingspartner ;-))
4. Nachdem der Radfahrer nach gut einer Woche wieder etwas tiefer durchatmen und auch ein Fahrrad heben kann, um es für den nächsten Ausritt zu präparieren, stellt er mit Entsetzen, und das wiederum bereitet erneut seelische Schmerzen, fest, dass die Kettenstreben des Mountainbikes so verbogen sind, dass der Reifen am Rahmen schleift.
Ich konnte wohl nur durch die Schnee/Eis-„Schmierung“ problemlos 3 Stunden Rad fahren…. Hoffentlich kann es wieder gerichtet werden, sonst kommen noch finanzielle Schmerzen hinzu.
Freitag, 1. Januar 2010
Sieger beim Silvesterlauf 2009!
Das ist ja mal ein Ding!
Traditionell laufe ich zu Silvester einen dieser tollen Silvesterläufe, bei denen es ja eigentlich "um nichts" geht. Das sehe ich auch so. Selbst, wenn im Winter die Sieger des Sommers gemacht werden, reißt der allerletzte Lauf des Jahres nicht mehr heraus. Eine neue persönliche Bestzeit ist normalerweise zu dieser Jahreszeit weder zu erwarten, noch angebracht. Aus trainingsmethodischer Sicht; meistens jedenfalls.
Denkste, Puppe. Gestern um 10:55h war es soweit: Etwas widrige Wetterumstände: kalt-nass, Schneematsch und Schneeregen und kalter Nord-Ost-Wind. Anstoß, äh Anpfiff in der Nordkurve des Bad Laerer Bolzplatzes neben der Sporthalle.
Der erste internationale Bad-Laerer-Silvester-Lauf über exakt 24,05 GPS-vermessene Kilometer ist gestartet. Das Teilnehmerfeld sucht sich seinen Weg in der ungespurten Loipe nach Süd-Osten, Richtung Versmold. Was zeitweilig nach einem knappen 20-KM-Rennen aussieht, wird durch eine, etwas langweilige Schleife durch die Gemarkung "Wächteort" auf eine 24-Kilometer-Runde aufgebohrt. Zu beachten ist, dass die letzten 15 KM fast durchweg gegen den Wind verlaufen, was das Unterfangen, eine gute Platzierung zu erhaschen, nicht eben einfacher macht.
Um es kurz zu machen: Nach 2:01:37h bin ich trotz 5 Telefonaten auf den ersten 6 KM nicht nur als Altersklassensieger M45 sondern auch als gesamt Erster recht entspannt durchs Ziel gelaufen!
Teilnehmerzahl: 1 ;-)
Traditionell laufe ich zu Silvester einen dieser tollen Silvesterläufe, bei denen es ja eigentlich "um nichts" geht. Das sehe ich auch so. Selbst, wenn im Winter die Sieger des Sommers gemacht werden, reißt der allerletzte Lauf des Jahres nicht mehr heraus. Eine neue persönliche Bestzeit ist normalerweise zu dieser Jahreszeit weder zu erwarten, noch angebracht. Aus trainingsmethodischer Sicht; meistens jedenfalls.
Denkste, Puppe. Gestern um 10:55h war es soweit: Etwas widrige Wetterumstände: kalt-nass, Schneematsch und Schneeregen und kalter Nord-Ost-Wind. Anstoß, äh Anpfiff in der Nordkurve des Bad Laerer Bolzplatzes neben der Sporthalle.
Der erste internationale Bad-Laerer-Silvester-Lauf über exakt 24,05 GPS-vermessene Kilometer ist gestartet. Das Teilnehmerfeld sucht sich seinen Weg in der ungespurten Loipe nach Süd-Osten, Richtung Versmold. Was zeitweilig nach einem knappen 20-KM-Rennen aussieht, wird durch eine, etwas langweilige Schleife durch die Gemarkung "Wächteort" auf eine 24-Kilometer-Runde aufgebohrt. Zu beachten ist, dass die letzten 15 KM fast durchweg gegen den Wind verlaufen, was das Unterfangen, eine gute Platzierung zu erhaschen, nicht eben einfacher macht.
Um es kurz zu machen: Nach 2:01:37h bin ich trotz 5 Telefonaten auf den ersten 6 KM nicht nur als Altersklassensieger M45 sondern auch als gesamt Erster recht entspannt durchs Ziel gelaufen!
Teilnehmerzahl: 1 ;-)
Dienstag, 22. Dezember 2009
Du bist ein Triathlet, wenn...
(hier gefunden)
...
- Du beim ersten Date einen Long-Jogg vorschlägst um den Trainingsplan einzuhalten.
- Du ißt so viel, dass Deine Freunde glauben Du hättest eine Esstörung.
- Du mehr Leggins als deine Mutter besitzt.
- Du schläfst 10 Stunden in der Nacht und brauchst trotzdem einen einstündigen Mittagsschlaf.
- Du selbst auf der Autobahn im Stau 10m Abstand zum Vordermann hältst.
- Es fällt Dir schwer mit Rennradlern eine Ausfahrt zu machen weil Sie entweder zu schnell fahren oder nicht weit genug.
- Du bist absolut ungenießbar und launisch an Ruhetagen und wirst zum Monster in der Taper-Phase.
- Du fühlst Dich unwohl wenn Du nicht mindestens 2x am Tag trainierst.
- Du nervst alle Kollegen damit, auch nur ein Stockwerk mit dem Lift fahren zu wollen, weil Du Deine Beine schonen willst.
- Sobald Du irgendwo warten musst, beginnst Du Deine Beine und Arme zu dehnen.
- Morgens um 6:30 Uhr 3km zu schwimmen sind für Dich ein guter Start in den Tag.
- Leute Dich fragen wie oft Du in der Woche trainierst und es für Dich ganz normal ist mit "8-10x" zu antworten.
- Dein Rad-Tacho im Jahr mehr km drauf hat als Dein Auto.
- Du Dir eine 12stündige Übertragung eines Ironman ansehen kannst ohne dass Dir fad wird.
- Du dich bei der Wahl "Gratis Rolex" oder "Gratis Suunto T6" für die billige Plastikuhr entscheidest.
- Dein Rad mehr gekostet hat als Dein Auto.
- Dir Deine langen Trainingseinheiten am Wochenende wichtiger sind als sich mit Freunden zu besaufen.
- Du Doch mal fortgehst und den ganzen Abend nur ans Training denken kannst.
- Du mehr Wasserflaschen als Gläser zu Hause hast.
- Du keine Urlaube, sondern nur mehr Trainingslager machst.
- Du Wochenumfänge kleiner 10 Stunden als Erholung bezeichnest.
- Dein Badetuch nie trocken ist.
- Dir jemand einen Becher Wasser gibt und Du ihn instinktiv über Deinen Kopf schütten willst.
- Du deine iPod-Playlisten nach Schritt- und Trittfrequenz organisierst.
- Du auf die Frage nach deinem Alter mit M25 antwortest.
- Deine Vorstellung von einem tollen Geburtstag darin besteht, mit deinen Freunden die Anzahl deiner Jahre in Kilometern zu laufen.
- Du versuchst, Mädels mit deiner Kilometerzeit zu beeindrucken.
- Deine Trainingseinheiten dadurch begrenzt sind, wie viel Zeit du hast, und nicht wie weit du zu laufen imstande wärst.
- Du frühmorgens aufwachst, und dein erster Gedanke ist: Wie hoch ist mein Ruhepuls?
- Du trotz eines Gewitters 2 Stunden Laufen gehst, und es richtig geniesst, schön nass und dreckig zu werden.
- Du denkst, ein Ironman wäre einfacher als ein Marathon, weil man da nicht so schnell loslaufen muss.
- Du ein Auto mit Automatik mietest, um zu einem Ironman zu fahren. Du besitzt zwar ein Auto mit Handschaltung, aber weder du noch dein Freund werden in der Lage sein, damit nach Hause zu fahren.
- Du es natürlich empfindest, dein "Geschäft" hinter einem Baum im Wald zu verrichten.
- Dir keiner mehr glaubt, wenn du "Nie wieder" sagst.
- Du an einem 10-km Lauf teilnimmst, um deine "Grundschnelligkeit" zu verbessern.
- Du nach einem 5-km Lauf noch 5 km auslaufen gehst, um dein Tun wenigstens halbwegs als Trainingseinheit
bezeichnet zu haben.
- Du Arbeit als Regenerationszeit zwischen den Einheiten betrachtest.
- Dich deine Arbeitskollegen nicht fragen, ob du am Wochenende trainieren gehst, sondern wie oft und wie weit.
- Du beim Autofahren immer eine Wasserflasche dabei hast.
- Du im Urlaub, wo andere die Sau rauslassen, um 22.00 h ins Bett gehst, weil morgen eine lange Einheit gefahren wird.
- Du auswendig weißt, wie viele Proteine ein Energieriegel enthält.
- Du dir ernsthaft überlegst, deine Staatsbürgerschaft aufzugeben, um bei den Olympischen Spielen für Tonga, Jemen, oder Tschad im Triathlon an den Start zu gehen.
- Die Leute dich dafür loben, dass du 15 km am Stück durchlaufen kannst, und du das als Beleidigung ansiehst.
- Du die Schäferstündchen auf Belastungstage legst und an Grundlagentagen Migräne vortäuscht.
- Deine Beine im Sommer besser rasiert sind, als die deiner Freundin.
- Sich deine Frau keine Sorgen macht, wenn du bereits vor 2 Stunden laufen gegangen bist.
- Du ein Foto für eine Bewerbung brauchst, und du nur Wettkampffotos besitzt.
- Deine Hauptfeindbilder sind nicht Finanzamt und Terroristen sondern Nordic Walker und Hunde.
- Du die Finisher T-Shirts von Volksläufen beim Radservice zum Kettenputzen verwendest.
- Du hast mit Deinem Fahrrad eine freundschaftliche Beziehung, redest mit ihm und streichelst es nach Wettkämpfen oder guten Trainings.
- Du erledigst alle Wege in der Stadt mit dem Mountainbike als zusätzliche Trainingskilometer.
- Deine Schmutzwäsche besteht zu 90% aus Trainingsbekleidung.
- Du liebst Chlorgeruch und wirst kribbelig, wenn Du es irgendwo riechst und nicht schwimmen kannst.
- Dein Badezimmer riecht nach Neoprenanzug (weil er dort hängt, damit er keine Falten und Risse bekommt).
- Du den schnelleren Schwimmern auf der Nebenbahn Doping unterstellst. Auch wenn es sich um die Kindergruppe des örtlichen Schwimmvereins handelt.
- Du der Meinung bist dass auch Männer Slips und Tops tragen können.
...
- Du beim ersten Date einen Long-Jogg vorschlägst um den Trainingsplan einzuhalten.
- Du ißt so viel, dass Deine Freunde glauben Du hättest eine Esstörung.
- Du mehr Leggins als deine Mutter besitzt.
- Du schläfst 10 Stunden in der Nacht und brauchst trotzdem einen einstündigen Mittagsschlaf.
- Du selbst auf der Autobahn im Stau 10m Abstand zum Vordermann hältst.
- Es fällt Dir schwer mit Rennradlern eine Ausfahrt zu machen weil Sie entweder zu schnell fahren oder nicht weit genug.
- Du bist absolut ungenießbar und launisch an Ruhetagen und wirst zum Monster in der Taper-Phase.
- Du fühlst Dich unwohl wenn Du nicht mindestens 2x am Tag trainierst.
- Du nervst alle Kollegen damit, auch nur ein Stockwerk mit dem Lift fahren zu wollen, weil Du Deine Beine schonen willst.
- Sobald Du irgendwo warten musst, beginnst Du Deine Beine und Arme zu dehnen.
- Morgens um 6:30 Uhr 3km zu schwimmen sind für Dich ein guter Start in den Tag.
- Leute Dich fragen wie oft Du in der Woche trainierst und es für Dich ganz normal ist mit "8-10x" zu antworten.
- Dein Rad-Tacho im Jahr mehr km drauf hat als Dein Auto.
- Du Dir eine 12stündige Übertragung eines Ironman ansehen kannst ohne dass Dir fad wird.
- Du dich bei der Wahl "Gratis Rolex" oder "Gratis Suunto T6" für die billige Plastikuhr entscheidest.
- Dein Rad mehr gekostet hat als Dein Auto.
- Dir Deine langen Trainingseinheiten am Wochenende wichtiger sind als sich mit Freunden zu besaufen.
- Du Doch mal fortgehst und den ganzen Abend nur ans Training denken kannst.
- Du mehr Wasserflaschen als Gläser zu Hause hast.
- Du keine Urlaube, sondern nur mehr Trainingslager machst.
- Du Wochenumfänge kleiner 10 Stunden als Erholung bezeichnest.
- Dein Badetuch nie trocken ist.
- Dir jemand einen Becher Wasser gibt und Du ihn instinktiv über Deinen Kopf schütten willst.
- Du deine iPod-Playlisten nach Schritt- und Trittfrequenz organisierst.
- Du auf die Frage nach deinem Alter mit M25 antwortest.
- Deine Vorstellung von einem tollen Geburtstag darin besteht, mit deinen Freunden die Anzahl deiner Jahre in Kilometern zu laufen.
- Du versuchst, Mädels mit deiner Kilometerzeit zu beeindrucken.
- Deine Trainingseinheiten dadurch begrenzt sind, wie viel Zeit du hast, und nicht wie weit du zu laufen imstande wärst.
- Du frühmorgens aufwachst, und dein erster Gedanke ist: Wie hoch ist mein Ruhepuls?
- Du trotz eines Gewitters 2 Stunden Laufen gehst, und es richtig geniesst, schön nass und dreckig zu werden.
- Du denkst, ein Ironman wäre einfacher als ein Marathon, weil man da nicht so schnell loslaufen muss.
- Du ein Auto mit Automatik mietest, um zu einem Ironman zu fahren. Du besitzt zwar ein Auto mit Handschaltung, aber weder du noch dein Freund werden in der Lage sein, damit nach Hause zu fahren.
- Du es natürlich empfindest, dein "Geschäft" hinter einem Baum im Wald zu verrichten.
- Dir keiner mehr glaubt, wenn du "Nie wieder" sagst.
- Du an einem 10-km Lauf teilnimmst, um deine "Grundschnelligkeit" zu verbessern.
- Du nach einem 5-km Lauf noch 5 km auslaufen gehst, um dein Tun wenigstens halbwegs als Trainingseinheit
bezeichnet zu haben.
- Du Arbeit als Regenerationszeit zwischen den Einheiten betrachtest.
- Dich deine Arbeitskollegen nicht fragen, ob du am Wochenende trainieren gehst, sondern wie oft und wie weit.
- Du beim Autofahren immer eine Wasserflasche dabei hast.
- Du im Urlaub, wo andere die Sau rauslassen, um 22.00 h ins Bett gehst, weil morgen eine lange Einheit gefahren wird.
- Du auswendig weißt, wie viele Proteine ein Energieriegel enthält.
- Du dir ernsthaft überlegst, deine Staatsbürgerschaft aufzugeben, um bei den Olympischen Spielen für Tonga, Jemen, oder Tschad im Triathlon an den Start zu gehen.
- Die Leute dich dafür loben, dass du 15 km am Stück durchlaufen kannst, und du das als Beleidigung ansiehst.
- Du die Schäferstündchen auf Belastungstage legst und an Grundlagentagen Migräne vortäuscht.
- Deine Beine im Sommer besser rasiert sind, als die deiner Freundin.
- Sich deine Frau keine Sorgen macht, wenn du bereits vor 2 Stunden laufen gegangen bist.
- Du ein Foto für eine Bewerbung brauchst, und du nur Wettkampffotos besitzt.
- Deine Hauptfeindbilder sind nicht Finanzamt und Terroristen sondern Nordic Walker und Hunde.
- Du die Finisher T-Shirts von Volksläufen beim Radservice zum Kettenputzen verwendest.
- Du hast mit Deinem Fahrrad eine freundschaftliche Beziehung, redest mit ihm und streichelst es nach Wettkämpfen oder guten Trainings.
- Du erledigst alle Wege in der Stadt mit dem Mountainbike als zusätzliche Trainingskilometer.
- Deine Schmutzwäsche besteht zu 90% aus Trainingsbekleidung.
- Du liebst Chlorgeruch und wirst kribbelig, wenn Du es irgendwo riechst und nicht schwimmen kannst.
- Dein Badezimmer riecht nach Neoprenanzug (weil er dort hängt, damit er keine Falten und Risse bekommt).
- Du den schnelleren Schwimmern auf der Nebenbahn Doping unterstellst. Auch wenn es sich um die Kindergruppe des örtlichen Schwimmvereins handelt.
- Du der Meinung bist dass auch Männer Slips und Tops tragen können.
Sonntag, 20. Dezember 2009
Erster längerer Lauf seit Ende Mai
Donnerschlag. Da sind doch schon wieder 3 Wochen seit dem letzten Eintrag ins Land gegangen.
Mein Training ist trotz gestiegener Umfänge überwiegend unstrukturiert und ist geprägt durch eine relativ geringe Motivation. Das ist für mich zu dieser Jahreszeit aber durchaus normal. 1-2 Krafteinheiten pro Woche, 4-7 Stunden Rad (zumeist auf der Rolle, 1-2 Mal Laufen und einmal Schwimmen.
Einige Einheiten sind hervorzuheben, weil sie wirklich Spaß gemacht haben:
Zum einen sind das die beiden letzten Aufenthalte im Hallenbad: jeweils 3,7 KM sind nicht so furchtbar spektakulär aber schön daran ist, dass die Trainings trotzdem sie anstrengend waren, Spaß machten und die Zeit nur so dahinflog. In letzter Zeit mache ich mehr Technik-Training statt pure Ausdauer und Schnelligkeit - was ja bei mir sowieso verpufft.
Für Trockenübungen zuhause habe mir Zugseile gekauft, die sich ebenfalls positiv auf die Schwimmleistung auswirken sollen. Mal sehen. Auf jeden Fall bin ich der 9-Minuten-Grenze über 500 Meter schon recht nahe gekommen (ja, ich weiß, wie schlecht das immer noch ist ;-)) )
Ein Novum war ein Training im Fitnessstudio am letzen Freitag. Ich hatte nachmittags frei, die Bude war gähnend leer und am Ende waren es knapp 2,5 Stunden, die ich dort verbrachte. Neben den normalen Kraftübungen bin ich noch über eine halbe Stunde auf dem Standrad gefahren (mag meine Gesäßmuskulatur gar nicht) und 25 Minuten auf dem Laufband gerannt - 5,4 KM.
Vor einer Woche war ich mal wieder mit dem Mountainbike unterwegs. Durch den vielen Regen an den Tagen zuvor war der Teuto ziemlich rutschig und aufgeweicht. Das Highlight der 45-KM-Tour: In der Nähe von Holperdorp befindet sich ein Steinbruch. Von Lienen kommend gibt es an seiner linken Seite einen unbefestigten Wanderweg mit einer Steigung bis 24%, die mich gut gefordert hat. Danach auf dem Kamm des Hermannsweges bis Hilter und asphaltiert zurück.
Laufen: Das linke Bein macht eigentlich kaum Probleme, und wenn dann ist es das angerissene Innenband und weniger der Knochen. Ich denke mal, da ist alles im Lot.
Meine alte Verletzung (ist das nach so langer Zeit überhaupt noch eine??) lässt mich aber nicht in Ruhe. Schon nach kurzer Zeit fängt das Zwicken an, der/die Muskeln verhärten sich und zack, ist die Bewegung des ganzen Beins eingeschränkt. Ich meine zu spüren, dass die ganze unmerklich langsam etwas besser wird - vielleicht rede ich mir das aber auch nur ein.
Heute bin ich bei eisigem Wind, der die ohnehin schon kühlen -7°C noch kälter erscheinen ließ, meine runde nach Versmold gelaufen. Die schnee- und eisglatten Wege unterstützten mein Vorhaben ruhig und langsam zu laufen. Die letzten Läufe hatte ich immer zu schnell bzw. mit einem zu hohen Puls absolviert; heute wollte ich im unteren GA1-Bereich laufen, was mir dann auch gelungen ist.
Kalt, glatt, windig und auf dem Rückweg Schneegestöber: Geilomat!
Ach ja: 20 KM waren das - so lang bin ich im Training das letzte Mal am 27. Mai gelaufen :-((
Da mir die Knochen heute Abend bei weitem nicht so weh tun, wie nach den letzten Läufen auf der Hausrunde, will ich das mal als gutes Zeichen werten - auch dass ich in dieser Woche zum ersten Mal seit 24 Wochen (also seit dem Ironman) mal wieder über 41 KM gelaufen bin.
Gestern haben haben wir uns noch mit Jens und Steffi auf dem Weihnachtsmarkt in Osnabrück getroffen und nach einem relativ kurzen, weil eiskaltem, Zwischenstopp an der bekannten Feuerzangenbowlen-Bude die grobe Planung für 2010 bei einem Mexikaner um die Ecke besprochen. Jens und ich werden wie geplant das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und die Transalp in Angriff nehmen, beides wohl mit nur moralischer Unterstützung durch unsere beiden Frauen, die sich bei ihrem ersten Zusammentreffen irgendwie auch ganz gut über andere Dinge verständigen konnten ;-))
Bei einem Silvesterlauf werde ich in diesem Jahr wahrscheinlich nicht starten. Das macht zu diesem Zeitpunkt noch keinen Sinn. Wenn ich an einem Wettbewerb teilnehme, möchte ich auch möglichst weit nach vorne kommen, das ist derzeit nicht drin. Die 10 KM zu laufen sind kein Problem, aber wenn ich dafür nachher 45-50 Minuten brauchte, befriedigt mich das nicht. Von einer möglichen neuen Verletzungsgefahr einmal abgesehen. Also werde ich wohl meinen eigenen Silvesterlauf starten.
In diesem Sinne noch einen schönen 4. Advent!
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