Sonntag, 8. März 2009

Wochenschau 10

Na, dass war ja eine Woche. Total. z.K....

Montag: Platt wie eine Flunder - Ruhetag

Dienstag: ich habe ich einem 16-Km Lauf aufgerafft. Tempo-Lauf ist übertrieben, war froh, als die Sache nach 1:09 beendet war. Mehr ging nicht. Fast 1,5 Minuten langsamr als vor 1 Woche, bei wesentlich höherem Aufwand.
Mittwoch: langsame 16 KM, müde und kaputt, auch im Kopf

Donnerstag: als ich von der Arbeit kam, wollte ich am liebsten direkt in Bett und nur noch schlafen. Am Besten tagelang und und tief. Nichts mehr merken.
Statt dessen: 30 Minuten Wannenbad und anschließend Schwimmtraining mit dem Verein in Versmold. Das war so OK.

Freitag: Noch eine 16-KM-Laufeinheit. Ich war mit meinem Trainingsplan sowieso schon total ins Hintertreffen geraten und setzte alles auf die Karte "Radfahren am Samstag - lang und schmutzig"

Samstag: Schlecht geschlafen und ständig dem andauernden Regen gelauscht. Der lies dann kurz vor dem Hellwerden nach.
7:00 Uhr: draußen alles pitschnass. Bin trotzdem zum Bäcker gefahren und habe anschließend Frühstück für die noch schlafende Familie gemacht. Der Regen hatte inzwischen aufgehört.
08:00 Uhr: Total müde. Aber erste Wolkenlücken. Also habe ich das Rennrad gesattelt.
09:15 Uhr: Wolkenlücken, kein Regen, tropfnasse Straßen und Wind aus Nord-West. Familie schläft noch immer. Ab geht's Richtung Nienburg. Über Dissen, Borgholzhausen, Altenmelle, Melle, Buer, Holzhausen, Blasheim (da gibt es übrigens keinen Markt!!), Espelkamp, Rahden, Warmsen, Uchte, Stolzenau.
4:55h später war das ganze dann auch (leider) schon vorbei. Der Wind stand günstig und geregnet hatte es auch nicht auf den knapp 150 KM. Zwischen 3 und 7 Grad waren an dem Tag OK, lediglich die Füße spürte ich erst unter der Dusche bei meinen Eltern wieder. Das war schmerzhaft. Der Rücken fand das Ganze auf den letzten 30 KM nicht mehr so spaßig, hat es mir aber verziehen.

Sonntag: Lang war's und schmutzig auch: Vormittags 3 Stunden Rad putzen (es regnete ohnehin), Mittags, ein kurzes Schläfchen, Nachmittags ein weiterer 16 KM - Lauf mit ziemlich dicken Oberschenkeln, aber ohne Muskelkater oder ähnlichen Tieren. Der darauf folgende Nickerchen wurde schon in der Landephase durch das Klingeln des Telefons jäh abgebrochen, so dass ich jetzt schon wieder müde bin, und ins Bett gehe.

Gute Nacht!
Reiner

Sonntag, 1. März 2009

Frühlingsanfang

Zumindest meteorologisch war heute Frühlingsanfang. Zwar hielt sich die Sonne noch bedeckt, aber die Temperaturen stiegen bis 10 Grad und im Garten schreiben die Vögel um die Wette ;-)
Nach dem Regen und den niedrigen Temperaturen der letzten Woche war das ein Lichtblick - mehr aber auch nicht. In der kommenden Woche wird's wieder November-mässig.

Warum ich das schreibe?
Zum einen, weil ich am letzten Sonntag geschrieben habe, dass eine anstrengende Woche vor mir liegt und ich die Hoffnung habe, dass die nun kommende eine Entlastungswoche wird. Zum anderen, weil ich hoffe, am nächsten Wochenende mit dem Rennrad zu meinen Eltern nach Nienburg und ggf auch zurück fahren zu können.

Nun, die letzte Woche war anstrengend. Trotz Erkältung und einem Tag Ausfall bei der Arbeit habe ich den Plan aber abarbeiten können:
80 KM laufen (4x), davon einmal 16 KM in 01:07:28 und einmal 31,8 KM in 02:23h
150 KM auf der Rolle (3x) Rennrad "fahren"
5,6 KM schwimmen (2x)
Das waren dann 12:22h Training.

Die nächste Woche ist keine ruhige Woche - das Programm ähnlich der Letzten. Lediglich der Lange Lauf ist nur 24 KM lang. Mit dabei ist auch wieder ein Tempolauf über 16,3 KM. Pfhhhh...
Der Langzeitwetterbericht sagt für das nächste Wochenende Schnee und Regen voraus - hoffentlich irren sich die Wetterfrösche. Der Büffel muss endlich auf die Straße!

Was gibt's sonst Neues?
Gestern habe ich mich für die Mitteldistanz in Köln am ersten September-Wochenende angemeldet. Ich hatte lange mir mir gekämpft, ob ich doch die Langdistanz mache, habe aber echte Probleme mit der Organisation, besonders nach dem Wettkampf. Also bleibt es in diesem Jahr bei einer Langdistanz.
Das versetzt mich gleichzeitig in die Lage, am darauf folgenden Wochenende bei Münster-Marathon an den Start zu gehen. Das habe ich in 2008 auch so gemacht - zwar keine Weltbestzeit, aber Spaß hatte ich trotzdem.

Bleibt gesund
Reiner

Dienstag, 24. Februar 2009

Allaaaf

Soo,
wir schreiben heute bereits den 24. Februar 2009! Die Saison 2008 ist seit Mitte Oktober 2008 abhakt und und die 2009-er direkt eingeläutet - ohne die Ruhepause der letzten Jahre, die mir nie sonderlich gut bekommen ist. Sowohl was Verletzungen, als auch was das Tempo, besonders beim Laufen, angeht. Die ersten Wettkämpfe im Frühjahr sind immer in die Hose gegangen - meine Form konnte ich erst in zweiten Saisonhälfte entfalten.
Es ist schon merkwürdig: Die Erfahrung der Trainingslehre bestätigt eine höhere Verletzungsanfälligkeit bei intensiveren Trainingseinheiten, als bei eher mäßigen oder gering intensiven Einheiten. Meine persönliche Erfahrung der letzen Jahre weist mehr darauf hin, dass ich bei höherem Lauftempo offenbar einen sauberen Laufstil entfalte, der mich vor Verletzungen schützt. Natürlich zwickt und zwackt es öfter auch hier und da, aber nicht anhaltend. Es ist aber klar: permanente "geknallte" Einheiten sind auch nicht angebracht!!
Was will ich sagen: Von Dezember bis heute bin ich auf verschiedenen Trainingsrunden Streckenrekorde gerannt, die ich nicht mehr für möglich gehalten habe.
16,27 KM: 01:07:53 - Rundenrekord
18,4 KM: 01:22:42 - so schnell wie seit August 2004 nicht mehr
23,78 KM: 02:03:44 - so schnell wie seit September 2007 nicht mehr
31,76 KM: 02:23:58 - Rundenrekord

Schön. Und darüber freue ich mich über alle Maßen, lassen die Zeiten doch auf gute Ergebnisse im Halbmarathon in Paderborn und beim Marathon in Hamburg hoffen. Dazu darf ich das ganze aber nicht überziehen. Will sagen: die nächsten Einheiten dieser Woche müssen langsamer werden. Nächste Woche müsste eine Entlastungswoche anstehen, danach wieder angreifen.

Beim Triathlon setze ich dieses Jahr also einmal mehr auf die Abschlussdisziplin. Allerdings denke ich, dass ich auch im Schwimmen nicht viel, aber doch ein wenig herausgearbeitet habe. Auf dem Rad kann ich das ganze noch nicht so einschätzen. Gefühlt bin ich schneller, allerdings fehlt mir in diesem Jahr die Erfahrung auf der Straße. Der erste Ausritt vor zwei Wochen war zwar nicht repräsentativ, aber auch keinesfalls schnell.
Momentan setzt mich eine Erkältung ein wenig außer Kraft. Ich fühle mich einfach schlapp müde und kaputt. Hoffe, dass sich das bessert und ich mein Training diese Woche durchziehen kann. Vielleicht kann ich ja den Büffel am Samstag oder Sonntag (ein Tag ist für einen langen Lauf geblockt) auf die Weide treiben.
Meine Mitgliedschaft im Fitnessstudio habe ich zum Ende des Monats gekündigt und möchte die freie Zeit für eine regelmäßige zweite Schwimmeinheit nutzen. Ich merke, dass dem Rücken das Schwimmen gut tut.
Allaaf.

Sonntag, 22. Februar 2009

Läuft's?

... na ja. So richtig nicht.
Das befürchtete naßkalte "Februar-Wetter" hat uns im Griff. Das soll nächste Woche auch nicht besser werden. Triefnasen sind an jeder Ecke zu finden, zuhause auch. So ist es kein Wunder, das es auch mich erwischt hat. Schnupfen, Husten, Kopfschmerzen - wenig komfortabel.

Gerade jetzt stehen längere und vor allem intensive (Lauf-)Einheiten für die kommenden Halbmarathons und den Marathon in Hamburg im Trainingsplan. Die vergangene Woche war schon eine ziemliche Quälerei. Noch ist alles bei scheinbar höherem Kraftaufwand und vor allem höherem Puls, im Lot, aber nächste Woche muss ich beim Laufen an die Grenze gehen. Ob das klappt?

3 Wochen noch bis zum ersten Halbmarathon in Münster. Den möchte ich im angepeilten Marathon-Tempo laufen: 01:27:33h (04:09 Min/KM).
Zwei Wochen später der nächste. Ziel: 01:26:00 (04:05 Min//KM).
Osterlauf in Paderborn weitere 2 Wochen später: 01:24:00 (03:59 Min/KM)
Das sind zwar alles keine herausragende Zeiten (alleine die Zeit in Paderborn würde gerade so eine neue persönliche Bestzeit bedeuten), aber ich komme im Frühjahr erfahrungsgemäß nur schleppend aus dem Quark.

Das wird schwer und hängt vor allem vom Wetter in der Gesundheit in den nächsten Wochen ab.

Schaun 'mer mal...

Sonntag, 15. Februar 2009

Katastrophaler Beinschlag und Luftgitarre auf dem Renner

Die Erkenntnis ist zwar nicht neu, trifft mich aber seit drei Wochen ziemlich hart: Mein Beinschlag beim Schwimmen ist eine einzige Katastrophe und bringt mir keinerlei (!) Vortrieb. Ich habe es beim Training ausprobiert - Fortbewegung mit einem Schwimbrett und nur mit Kraul-Beinschlag. Da passiert nach dem Abstoß und der Gleitphase so gut wie nichts. Um die Bewegung zu üben, habe ich jetzt zusätzlich das Training mit kurzen Flossen mit eingebaut. Mal sehen ob es was bringt.
Auf längeren Distanzen ist der Beinschlag eher zu vernachlässigen, aber gerade beim Sprint oder auf der Kurzdistanz könnte ich noch wertvolle Zeit gut machen.

Es wird sich wohl nicht umgehen lassen, dass ich meine Saison mit einer Sprintdistanz in Paderborn am 17. Mai beginne. In diesem Jahr werde ich voraussichtlich dreimal für den Verein in der Verbandliga starten. Nach Paderborn (Sprint) stehen noch Verl (Kurz) und Hückeswagen für mich an.

Im Training geht es recht gut voran. Beim Laufen jedenfalls. Hier stimmt der Kurs für den Hamburg-Marathon. Bis dahin will ich 3 Halbe laufen:
-> den ersten am 14. März in Münster - etwas langsamer als Marathon-Tempo
-> den zweiten am 29. März in Gütersloh oder Lohne - im Marathon-Tempo
-> den dritten am Ostersamstag in Paderborn. Schneller als Marathon-Tempo. Alles was geht.

Für den Ostermontag habe ich mich übrigens wieder zum Radrennen in Köln angemeldet. Mein erstes, nachdem die Veranstaltung 2008 wegen Schnee und Eis abgesagt wurde.
Im Training habe ich das Rennrad leider erst einmal auf die Straße bringen können. Letzte Woche Sonntag kamen 78 KM zusammen. Kalt aber schön. Der Rest auf der Rolle - 1.128 KM bislang.

In dieser Woche war ich viermal laufen. 76 KM. Das bringt mich auf eine durchschnittliche Lauflänge von 18,3 KM und 440 KM insgesamt in diesem Jahr.
Nach der heutigen 20-KM-Einheit bin noch eine Stunde auf die Rolle gegangen. Trittfrequenz-Training - 35 KM in 1 Stunde.
Obwohl ich nach der Woche schon recht müde war, lief es eigentlich recht gut: Das AD/DC Live-Video "Stiff upper Lipps" und es läuft von selbst. Das Spielen der Luftgitarre habe ich mir schweren Herzens verkniffen, weil sonst das Tempo auf dem Rad gelitten hätte. Freihändig geht's nicht so gut ;-)

Samstag, 31. Januar 2009

... noch 11 Wochen

Langsam wird es unheimlich.

Ich habe zwar zunehmend mit Schmerzen an der Bandscheibe zu kämpfen, laufe aber immer schneller, bei gefühlt abnehmender Belastung.

Über 31,8 und 27,4 KM bin ich in einer Woche jeweils Rundenrekord gelaufen, die 18,4 KM-Runde so schnell wie seit August 2004 nicht mehr. Und das, wie gesagt, gefühlt locker.
Hoffen wir, dass ich in den nächsten Wochen verletzungs- und erkältungsfrei bleibe - dann wird's was in Hamburg

In dieser Woche war ich einmal, zum ersten Mal nach mehr als 10 Wochen, im Fitnessstudio. Das hat mir mächtigen Muskelkater bereitet und mich vom geplanten Schwimmen abgehalten. Dem Rücken hat es jedenfalls nicht geschadet. Zweimal war war ich in dieser Woche im Pool - 5,8 KM. Technik, Ausdauer und Intervalle.

Das Radfahren beschränkt sich nach wie vor auf Aktivitäten auf der ungeliebten Rolle. Zum Rennrad fahren ist es mir einfach zu kalt, zum Mountainbike fahren konnte ich mich bis heute nicht aufraffen - vielleicht morgen??

Das Monatsergebnis Januar:

Schwimmen: 19,1 KM / 7:03h (zu wenig)
Bike : 645 KM / 19:04h / Rolle (OK)
Run : 301 KM / 23:06h (OK)
Kraft : 1x / 1:16h (zu wenig)

Sonntag, 25. Januar 2009

12 Wochen zum Hamburg-Marathon

Heute in 3 Monaten war es schon wieder soweit - der Hamburg Marathon wird Geschichte sein. Mein 5. in Hamburg und der 15. (Solo-) Marathon insgesamt seit Hamburg 2003.

Das Training dafür nimmt Gestalt an, mit den Ergebnissen bin ich trotz des zwischenzeitlichen Wintereinbruchs gut zufrieden. Meine 27,4-KM-Runde zum Feldmarksee bin ich heute bei kühlem aber sonnigem Wetter und einem Durchschnittspuls von 136 in 02:03:44 h gerannt. Gut ist, dass ich die zweite Hälfte deutlich schneller gelaufen bin.

Geschwindigkeit und Ausdauer sind also bis hier hin OK. An der mentalen Ausdauer muss ich noch arbeiten, vor allem aber auch an der Rumpfstabilisation. Seit 10 Wochen war ich nicht mehr im Fitnessstudio; das macht sich langsam immer deutlicher bemerkbar. Der Rücken meckert häufig.

Heute habe ich mir meine spärlichen Kommentare zu den Läufen im Januar 2005 im Trainingstagebuch angesehen. Damals war ich bei zugegebenermassen ertwas höheren Kilometerumfängen, wesentlich schlechter drauf. Verletzungen, hoher Puls, langsamere Geschwindigkeiten.
Den Marathon habe ich dann in 03:04h gelaufen, locker und mit der Gewissheit, dass ich damals die 3-Stunden-Marke spielend hätte knacken können, wenn ich sie mir nicht für "Berlin" im Herbst aufgehoben hätte - was ja aufgrund des Bandscheibenvorfalls im Sommer gründlich in die Hose ging.

Nach den ersten vier Wochen
- Laufen: 245 KM (Durchschnittl. 17,4 KM p. Lauf / 61 p. Woche)
- Bike : 643 KM (Rolle)
- Swim : 15,7 KM (oh oh...)
- Ruhetage: 1

Also: Rückentraining wird wieder aufgenommen, Schwimmen zweimal pro Woche, Laufen und Bike 3x wöchentlich, wenn es das Wetter zulässt.

Der Wettkampfkalender nimmt auch allählich Gestalt an. Ein wenig muss ich noch daran feilen, aber Start wird wohl am 14. März ein Halbmarathon Münster sein.
Näheres dazu in Kürze.